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Torreiches Spiel der Linner Zweiten in Oberbilk knapp verloren
SV Oberbilk - Linner SV Zweite Frauen 9:3 (3:2)

Bei langsam wärmer werdenden Temperaturen (so um die Null Grad) begann die Linner Zweite recht forsch und zeigten dem Gastgeber, dass der eine Tabellenplatz, der sie trennt, nach der Begegnung umgekehrt sein sollte. Bereits in der 5. Minute markierte die wiedergenesene Goalgetterin Karina das 1:0 nach schöner Vorlage von „Matsche“ Marcella, auch mit leichter Mithilfe der Torhüterin. Zwar hatte der SVO zwischendurch auch ihre ersten Chancen, doch diesmal nutzte „The Hammer“ Sandra T. mit ihrer linken Klebe ihre erste Möglichkeit zur vermeintlich beruhigenden 2:0-Führung in der 21. Minute nach einer abgewehrten Ecke. Auch als der Anschlusstreffer für Oberbilk fiel, ein Weitschuss, der über die zurücklaufende Isabell ins Tor flog (34.), machte man sich noch keine großartigen Sorgen um Linn. Nur die vergebenen Torchancen, die schon zu einer höheren Führung gereicht hätten, machten Trainer Herb zum Kettenraucher. Und plötzlich bekam die Heimelf Oberwasser. Eine knapp vors Tor getretene Ecke wurde zwar dreimal abgewehrt, aber nicht energisch genug, so dass die Stürmerin noch zum Ausgleich eindrücken konnte. Das war die 42. Minute, die aber noch getoppt wurde. Zwei Zeigerumdrehungen später überrannte der SVO über links die Abwehr und vollstreckte ins kurze Eck zur überraschenden Halbzeit-Führung.
Die wenigen mitgereisten Fans der Gäste hofften nach der Halbzeit auf einen ähnlichen Start wie zu Beginn, doch es kam ganz anders. 47. Minute direkter

Freistoß für den SVO aus 22 Metern unter die Querlatte: 4:2. 51. Minute unsortierte Abwehr, freistehende Gegner: 5:2. 53. Min. Chance Matsche, der Heber passte nicht ganz über die Torfrau, gehalten. In der 56. macht sie das besser. Karina schickt links Sandra T., in deren Flanke läuft Marcella und trifft zum Anschlusstreffer: 5:3. Doch schon zwei Minuten danach trifft wieder der SVO zum 6:3 mit einem abgefälschten Schuß. In der nächsten halben Stunde bemühen sich die LSV-Spielerinnen, auch mal Karina mehr einzusetzen, doch sie wird sehr gut abgedeckt. Mit Chancen wechseln sich beide Teams ab, Isabell kann sich mehrmals auszeichnen, auf der anderen Seite steht das Tor nicht immer dort, wo der Schuß hingeht. Wieder durch einen Freistoß versetzten die Oberbilkerinnen Linn den entscheidenden Stoß zur 7:3-Führung. Zwar hatte Karina noch zweimal die Chance über rechts, fand aber in der Torfrau ihre Meisterin. Beim 8:3 in der 90. stoppte die Stürmerin zuvor den Ball mit der Hand, was aber nur ich sah, denn ich war schon auf dem Weg zum Auto und somit direkt am Tor. Dass der letzte Treffer noch durch ein Eigentor fiel, war dann auch schon egal. Immerhin war Jessi diesmal vor der Gegenspielerin am Ball. Direkt danach machte der SR dem Jammerspiel ein Ende.
Es gibt einige Ansätze im Team, die verbesserungsfahig sind, wie Laufwege, Kondition, Übersicht. Nur gehört dazu auch etwas (mehr) Training. Soll der Spassfaktor im Vordergrund stehen, dann war das wenigstens für die Zuschauer das Richtige, denn es fielen wenigstens viele Tore. Gut, es fehlten einige Leistungsträger wie Anna-Maria, Theresa, Ghenet, doch man hat schon gesehen, dass man ausreichend Spielerinnen hat, die erfolgreich auftreten können.
Nach dem Karnevalswochenende wird das Spiel in Rosellen nachgeholt, die somit weiterhin vor Linn in der Tabelle zu finden sind.
Aufstellung: Isabell, Jessica, Ramona, Sandra A., Birthe, Sabrina, Johanna, Sandra T., Speedy, Karina, Marcella..
Eingewechselt: Svenja für Speedy (55.), Nadine für Birthe (63.)
Tore: 1:0 Karina (05.), 2:0 Sanrda T. (21.), 2:1 (34.), 2:2 (42.), 2.3 (44.), 2:4 (47.), 2:5 (51.), 3.5 Marcella (56.), 3:6 (58.), 3:7 (87.), 3:8 (90.), 3:9 (90.+1)
G.S.-12-02.

 

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Linner Zweite zeigt Herz und verteilt Weihnachtsgeschenk an Mettmann
Mettmann Sport - Linner SV Zweite Frauen 3:2 (1:0)

Das eine vorgezogene Weihnachtsgeschenk ist sicher gut bei der Mannschaft und den Trainern von Mettmann angekommen – die ersten drei Punkte nach langer Durststrecke. Eine Idee für ein Weihnachtsgeschenk für ihren Trainer Herb kann ich der Mannschaft heute vorschlagen: Tönungsmittel fürs Haupthaar, damit die grauen Strähnen wieder entfernt werden, die sich heute auf Herb’s Kopf eingefunden haben. Trotz der Ausfälle von drei Leistungsträgerinnen, Marion, Karina und Theresa, konnte Herb wenigstens mit 14 Spielerinnen zu früher Stunde durch die eisige Berglandschaft nach Mettmann aufbrechen, wobei Sandra T. nur als „Notfall-Hammer“ mit dabei war.
Irgendwie schien die Kälte unsere Spielerinnen eher zu vorsichtigem Handeln anzuregen als dass sie es sich durch mehr Bewegung wärmer werden liessen. Vielleicht war doch ein Stück weit Siegesgewissheit im Kopf, als man in der ersten Spielhälfte als Zuschauer den Eindruck gewann, dass Linn die drei Punkte im Vorübergehen einsacken wollte. Selbst als die Heimelf sich früh 2-3 Ecken erarbeitete, nahm das die Linner Abwehr recht gelassen. Vielleicht wäre manches anders gelaufen, wenn der Freistoß von Anna-Maria in der 7.Minute vom Pfosten nicht herausgesprungen wäre, sondern hinein ins Glück, respektive Tor. Jedenfalls liess man das für Linn bekannte und erfolgreiche Kurzpassspiel vermissen und wollte die Stoßstürmer mit langen Bällen ins Spiel bringen. Doch der Kunstrasenplatz ist recht groß und die Laufwege länger als auf so manchem anderen Platz. Einige kleinere Möglichkeiten konnte sich der LSV auch erarbeiten, doch mal war der Weg des Balles zum Tor recht weit, mal machte man es der Torfrau recht leicht, den Ball aufzunehmen. Zwischendurch hatten auch die „Chill-Out“-Werber, mit deren Nr.11 Nadine ihre liebe Mühe hatte, eine hochkarätige Chance. Die junge Stürmerin war es auch, die in der 38. Minute die trotz aller Bemühungen eher überraschenden Führung für Mettmann erzielte. Sie setzte sich gegen Nadine durch und versetzte Tin mit einem Flachschuss zum umjubelten 1:0. Bis zum Halbzeitpfiff passierte nichts nennenswertes mehr ausser den begeisterten Rufen des Mettmanner Trainers: „Das schaut richtig gut aus, Mädels!“ Unter den Linner Zuschauern bildete sich eine andere Meinung zu dem Spiel….
Für die in der Offensive recht bemühte Jenny K. kam nach der Pause Jenny D. und „Muddi“ Sandra H. ersetzte Nadine. Es war erkennbar, dass Linn nicht bereit war, die Überraschungsmannschaft der Liga zu werden und auf einen schnellen Ausgleich bedacht war. Nach Vorlage von Ghenet versuchte sich Jenny, doch die Torfrau lenkte zur Ecke. Als Speedy alleine in den Strafraum eindrang und alles auf ihren Schuss und das ziemlich sichere Tor wartete, liess sie sich lieber von den Beinen holen und erkämpfte für ihr Team einen Strafstoß. Die sichere Elfmeterschützin Ghenet trat wieder an und versenkte den Ball heute sicherer im Netz zum Ausgleich in der 63. Minute. Nun rollte der Ball verstärkt in Richtung Mettmanner Tor, die Strategen Johanna und Ghenet wurden stärker und Linn drängte auf die Führung. Aber schon 5 Minuten später verliess Sandra A. die Kraft und der Rückpass zu Tin geriet zu kurz. Die oben schon erwähnte Nr. 11 sprintete dazwischen und lief mit dem Ball am Fuss beinahe noch am Tor vorbei, bis sie ihn zur erneuten Führung einschob. Flanke Jenny auf Bine – Direktabnahme übers Tor; Alleingang Speedy über rechts mit Querpass zur Mitte – Eckstoß; Ecke von Anna-Maria zu Kopfball Ghenet – erneut Ecke. Als dann fast alle Linner mit aufgerückt waren, weil es wieder einen Eckstoß gab, landete der Abwehrschlag bei der Nr. 11, wem sonst? Turbo gezündet, an Tin vorbei und ihren dritten Adventstreffer ins Linner Netz gelegt. (3:1 - 77. Min.) Aber schnell keimte nochmal Hoffnung bei den Gästen, als Anna-Maria von Ghenet über links geschickt wird, fast bis zur Grundlinie durchläuft und - als alle mit dem Rückpass auf Bine rechnen – aus spitzem Winkel den Ball ins Tor knallt.(3:2 – 80. Min.) Dabei verletzt sich die Torfrau, als sie mit der Hand an den Pfosten prallt und muss einige Minuten behandelt werden. Die letzten Minuten Einbahnstrassen-Fussball Richtung Mettmann-Tor. Ghenet treibt unermüdlich an, Anna-Maria läuft einen Angriff nach dem anderen über links, Bine verzieht über das Tor. Mit Glück und Geschick verteidigt die Heimelf ihren ersten Saisonsieg über die Zeit. Verloren hat Linn das Spiel in Halbzeit eins, als man noch der Auffassung war, die Begegnung im Vorübergehen für sich zu entscheiden. Zu spät hat man sich auf mehr läuferischen und kämpferischen Einsatz verlegt, der beinahe noch mit wenigstens einem Punkt belohnt worden wäre.
Nun dürfen sich die Frauen einige Wochen ausruhen, denn die Winterpause hat begonnen, aber bereits am 05.02. geht die Hinrunde weiter. Wenn dann die Verletzungen auskuriert und die Urlauber zurück sind, wird wieder ernsthafter Konkurrenz um die Stammplätze entstehen. Da gilt es, sich durch Präsenz bei den Trainingseinheiten und Fleiss einen Platz in der Anfangsformation zu erarbeiten.
Und wem das nicht möglich ist, der kann ja dann zu einer Fete einladen….
In diesem Sinne: Eine schöne Adventszeit, frohes Fest und einen guten Start ins Neue Jahr.
Aufstellung: Tin, Jessica, Ramona, Sandra A., Nadine, Ghenet, Anna-Maria, Johanna, Bine, Speedy, Jenny K..
Eingewechselt: Sandra H. für Nadine (46.), Jenny D. für Jenny K. (46.)
Tore: 0:1 (38.), 1:1 Ghenet (63. Strafstoß), 1:2 (67.), 1:3 (77.), 2.3 Anna-Maria (80.)
G.S.-11-12.

 

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Zweite setzt ihre Serie fort mit Heimsieg gegen Adler Nierst
Linner SV Zweite Frauen – Adler Nierst 2:1 (1:1)

Die anstrengendsten Tage in der Woche sind für Trainer Herb Freitag und Samstag. Freitag wegen des kräftezehrenden und aufreibenden intensiven Trainingsabends und Samstag als Telefontag, um für den Sonntagmorgen mindestens 11 einsatzbereite Spielerinnen zusammen zu trommeln oder seine Aktiven vor dem Zugriff der Ersten zu schützen. Auch für das Heimspiel am zweiten Advent ist es ihm wieder gelungen trotz kurzfristiger Absagen ein Team auf den Platz zu stellen und noch eine Auswechselspielerin zur Verfügung zu haben. Sogar die Trikots waren rechtzeitig vor dem Anpfiff am Platz, dafür hatte man extra die B-Jugend am Hartplatz antreten lassen, denn dadurch verzögerte sich der Beginn des Spiels der Zweiten.
Anders als in den bisher beobachteten Spielen fiel heute eine gewisse zögerliche Einstellung in der ersten Spielhälfte auf, denn mit Goalgetterin Karina und „Tante“ Theresa, sowie Oldie Marion fehlten drei wichtige Akteure. Achja, und Johanna zog es vor, sich krank ins Bett zu legen. Und da wegen Verletzungen und Urlaub weitere Kräfte fehlten, war man wohl etwas verunsichert. Auf der anderen Seite liess Nierst am Vorsonntag mit einem Sieg gegen den FFC Grevenbroich aufhorchen. Zuvor stand nur ein Punkt gegen Kaarst auf der Habenseite. Und da man in Linn die Gefährlichkeit der Nr. 12 kannte, wurde diese von Sandra A. in Fraudeckung genommen. Die erste Tormöglichkeit für Linn hatte „Matsche“ Marcella in der 13. Minute, doch es war nicht ihre Minute und so

traf sie den Ball nicht richtig und die Torfrau nahm den Ball dankend auf. Nachdem Herb die Positionen von Jessica und Anna-Maria tauschte, übernahm diese auch mehr Verantwortung für die Offensive. Ein Alleingang von ihr führte dann auch zur Großchance, denn sie wurde im Strafraum von den Beinen geholt und der gut leitende SR zeigte sofort auf den Punkt. Es dauerte kurze Zeit, bis sich jemand fand, der den Elfer dann auch schiessen wollte. „Cheffe“ Ghenet nahm sich dann den Ball und „donnerte“ ihn rechts unten ins Netz zur 1:0-Führung. (29.) In der Folgezeit trudelte das Spiel zwischen den Strafräumen vor sich hin. Es dauert bis zur 43. Minute, bis die Gäste den ersten Schuß auf das von Tin gut gehütete Tor abgaben. Und der war aus 25 Metern und kein Problem für Tin. Im Gegenzug erkämpft sich Bine den Ball im gegnerischen Strafraum, legt quer auf Marcella, aber es war nicht ihre Minute und so traf sie den Ball nicht richtig. Der nächste Höhepunkt war das Ausgleichstor für die Adler nach einer Ecke von rechts. Sandra H. rutscht das Leder über den Scheitel und eine Stürmerin drückt den Ball noch über die Linie. Quasi mit dem Halbzeitpfiff das 1:1.
Zur zweiten Hälfte setzte Herb Nadine für die etwas angeschlagene Sandra T. ein, was der Mannschaft wohl Auftrieb gab. Immer wieder fand Anna-Maria den Weg auf den linken Flügel und wirbelte die Nierster Abwehr durcheinander. Ein kleiner Rückpass zu Bine, die dachte sich, hau ich den Ball mal aufs Tor und erwischte ihn so mit dem Innenrist, dass er sich halbhoch im langen Eck ins Tor drehte. Wieder die Führung für Linn schon nach 49 Minuten. Zwei Minuten

danach legte Anna-Maria das Spielgerät quer zu Matsche, doch es war wohl nicht ihre Minute und so traf sie den Ball nicht richtig… Obwohl sich Linn regelmäßig um den Spielaufbau bemühte, flachte die Begegnung immer mehr ab. Eine gute Partie machte neben der bereits lobend erwähnten Anna-Maria im Mittelfeld Ghenet mit guter Übersicht, auch Bine machte viele Meter und kämpfte um jeden Ball. Eine Schrecksekunde für Linn gab es, als Tin einen Ball direkt auf eine Stürmerin abwehrte, der Ball aber glücklicherweise neben dem Tor ins Aus ging. Eine Viertelstunde vor Schluss nochmal eine Flanke von A.-M. von links, doch diesmal verpasste Bine und die Torfrau griff im Nachfassen zu. Die 81. Minute: Pass von links von A.-M. auf Matsche, die mit einer schönen Körpertäuschung zum Schuß kam. Es wäre ihre Minute gewesen, doch sie trifft den Ball nicht voll in die untere Torecke und die Torhüterin lenkt ihn ins Aus. Eine Zeigerumdrehung weiter beklagt sich Marcella, dass sie beim Torschuss gehindert wurde, doch diesmal gab der SchiRi keinen Strafstoß. So endete das Spiel mit dem 2.1-Sieg für die Linner Zweite, die damit ihre Serie auf bereits 6 Spiele ohne Niederlage (14 Punkte) ausgebaut hat. Großes Kompliment dazu!
Am dritten Advent können die LSV-Frauen diese Serie noch ausbauen, denn es geht um 11 Uhr zu Mettmann Sport, dem abgeschlagenen Tabellen-Schlusslicht. Die sind wohl heute in Grevenbroich nicht angetreten, das wollen wir für kommenden Sonntag nicht hoffen, denn Karina ist wieder an Bord und könnte ihr Torpolster weiter ausbauen.
Aufstellung: Tin, Sandra H., Anna-Maria, Ramona, Sandra A., Jessica, Ghenet, Bine, Sandra T., Speedy, Marcella.
Eingewechselt: Nadine für Sandra T. (46.)
Tore: 1:0 Ghenet (29. Strafstoß), 1:1 (45.), 2:1 Bine (54.)
G.S.-04-12.

 

 

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Mit Leidenschaft einen Punkt beim Tabellenführer erkämpft.

Holpriger Platz, fast mitten in der Nacht ( Treffpunkt 09:00), ohne 9 Spielerinnen und dann noch beim Tabellenführer.

Das  waren in kurzen Zügen die Rahmenbedingungen vor unserem Auswärtsspiel in Grevenbroich.

Das es am Ende zu einem gerechten Unentschieden reichte, ist der tollen Moral und der unglaublichen

Einsatzbereitschaft aller Spielerinnen zu verdanken.

Mit dem Pfiff des Schiedsrichters entwickelte sich ein von beiden Seiten intensiv geführtes Match.

Der Tabellenführer setzte uns direkt unter Druck und griff unsere Spielerinnen schon am eigenen

16 Meterraum an und die Linnerinnen  kamen zu Beginn überhaupt nicht zur Entfaltung.

Nach einem Eckball in der 5. Minute hatten viele schon den Torschrei auf den Lippen, doch der

Kopfball der Grevenbroicher Stürmerin knallte zu unserem Glück, an die Torlatte.

Da wäre Tin wohl Chancenlos gewesen.

Nur langsam lösten wir uns aus der Umklammerung und versuchten unsererseits mit langen Bällen

auf Karina vor das gegnerische Tor zu gelangen. Nach feinem Pass von Theresa kamen wir in der

13. Minute zu unserer ersten Großchance, aber ein Flachschuss von Karina schrammte nur um wenige

Millimeter am Torpfosten des Gegners vorbei.

Wir lösten uns in dieser Phase immer häufiger und nach einer schönen Kombination von Jenny 1+2,

kam Jenny 1 aus 7 Metern freistehend zum Abschluss.  Schade, leider ging der Ball knapp übers Tor.

Die Grevenbroicher waren nun eigentlich nur noch durch Standards gefährlich und kamen in der 19. Minute

mit einer Direktabnahme nach einer Ecke zum Abschluss. Tin hielt den scharf geschossenen Schuss souverän fest. 

 Wie eine Mutter ihr Kind. 5 Minuten später dann die Führung der Gastgeber. Der Schiri zeigte zum Erstaunen Aller auf den Elfmeterpunkt.

Was war passiert?  Ein Abpraller nach einem Eckball landete auf Bines Schulter.

Handelfmeter!!!! Die Stürmerin verwandelte eiskalt mit einem platzierten Flachschuss in die rechte Torwartecke.

Durch die Führung beflügelt, setzten die Grevenbroicher uns immer wieder unter Druck, ohne sich dabei

zwingende Chancen zu erspielen. Unsere Abwehrreihe mit Anna, Ramona, Sandra A. und Nadine hatten viel zu tun,

konnten aber immer wieder gezielte Anspiele in die Spitze verhindern.

In der 33. Minute folgte der erste Auftritt von Karina. Nach einem Zuckerpass von Johanna,die Heute die verletzte

Marion als Kapitän vertrat, ließ Karina die gesamte gegnerische Abwehr stehen und schoss überlegt zum 1:1 ein.

Kurz vor der Halbzeit folgte dann die 2. Bude der Gegnerinnen.

Ein Freistoss, des sehr gut spielenden Kapitäns, aus ca. 20 Metern, flog schon in Richtung Autobahnauffahrt,

als eine Grevenbroicherin 5 Meter vor der Torauslinie mit Theresa zusammen stieß.

Der Schiri zeigte noch mal auf den Punkt und der völlig verdutzten Theresa die gelbe Karte.

Dieses Mal trat eine andere Spielerin an und verwandelte genau so eiskalt ins andere Eck.

Als wenn die Grevenbroicher in der Woche davor, Elfmeter geübt hätten.

Hut ab. Mit 1:2 ging es in die Kabine und „ Muddi“ Sandra kam für Nadine ins Spiel.

Nach 15 Minuten ohne Chancen, nutzt Karina ihre nächste Chance zum zwischenzeitigen Ausgleich.

Zuvor erkämpfte sich Theresa den Ball am eigenen Strafraum, schüttelt 2 Gegner ab, wie lästige Fliegen,

umkurvt noch eine Spielerin und spielt diesen Sahnepass genau in den Lauf von Karina, die sich gegen

3 Spielerinnen durchsetzt und mit einem Schuss ins lange Eck, der Torhüterin keine Chance lässt.

Dem aufmerksamen Leser, wird die Steigerung von „ feinen Pass“, „Zuckerpass“ und

 „ Sahnepass“ auffallen. Die Präzision und das Timing dieses Passes müssen wirklich mit diesen Superlativen

beschrieben werden. An dieser Stelle noch ein Wort zu Theresa. Zum Glück hat unsere angehende Sozialarbeiterin, 

die nötige Ruhe und Gelassenheit, bei diversen Entscheidungen und Ellenbogenchecks gegen sich,

nicht auszurasten.  Die meisten anderen Spielerinnen hätten sich zu Revanche-Fouls oder Meckern hinreißen lassen.

Leider hatte das Remis nicht lange Bestand. Nur 6 Minuten nach dem Ausgleich ging Grevenbroich erneut in Führung.

Nach einem Abpraller kam der Ball zum Grevenbroicher Kapitän, die mit einem schönen Schuss aus 20 Metern das 3:2 erzielte.

Sofort nahm Herb. Yasmin für Jenny 1 ins Spiel und Bine übernahm ihre Position in die Spitze. 

 Im Augenblick, als Herb. die Abwehr auflösen wollte, indem er Anna ins Mittelfeld stellte,

setzte sich Karina wieder gegen Alle durch und erzielte den viel umjubelten Ausgleich.

Die Passgeberin habe ich vor lauter Aufregung vergessen. Es sei mir verziehen.

Die Grevenbroicher reagierten wütend. Sie provozierten einen Freistoss nach dem Anderen und meckerten über jede Schiedsrichterentscheidung.  Es folgte in der 79. Minute die berechtigte Gelb-Rote Karte für Johanna für ein Einsteigen am 16- Meterraum.

Ein Foul im Strafraum und den fälligen Elfmeter für uns 2 Minuten später an Karina übersah der Schiri leider

und es folgte ein Dauerdruck aufs Linner Tor. Sandra A. stand in der Schlussphase im Fokus.

4 Fouls gegen Sie, wurden anders rum gepfiffen und nach 3 eigenen Fouls, hatte Sie die Meute gegen sich,

da die Zuschauer dachten, sie hätte in nur 4 Minuten 7 Fouls begangen.

Mit Glück und Geschick überstanden wir die letzten Minuten in Überzahl und sicherten uns den verdienten Punkt.

 Fazit:

1 Platzverweis, 2 Elfmeter gegen uns, 3 Grad Außentemperatur reichen nicht, um uns zu schlagen.

Danke an Ramona, das du die Schicht getauscht hast.

Birthe, Marion, Sandra und Speedy, euch Allen gute Besserung

und Danke das ihr uns von der Bank so toll unterstützt habt.

 Aufstellung:

Tin, Sandra A., Anna, Ramona, Nadine (Muddi), Bine, Theresa, Johanna, Jenny 1 ( Yasmin),

Jenny 2, Karina 

Herb 13.11

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Erster Heimspieldämpfer für die Zweite gegen SG Kaarst
Linner SV Zweite Frauen – SG Kaarst 2:2 (2:1)

 Sollten Jet Black, Smelling Faces und Lewinski nicht die richtige Vorbereitung auf ein Punktspiel der Zweite sein? Ein Teil der Mannschaft war auf dem Oppumer Oldieabend anzutreffen, doch hatte der geneigte Zuschauer nicht den Eindruck, dass diese Veranstaltung der Spielfreude abträglich sein würde. Das war auch nicht der Grund, warum Trainer Herb auf Torjägerin Karina verzichten musste. Sie hatte nach ihren fünf Toren am letzten Sonntag ein kräftiges Ziehen im Oberschenkel und wollte sich für das nächste Spiel schonen. Mit den beiden Sandras (A. und T.) saßen zunächst zwei leicht angeschlagene Akteure auf der Bank. In die Anfangsformation stellte Herb heute Nadine und „Mutti“ Sandra H., da Birthe sich abgemeldet hatte und Bine der Rotation zum Opfer fiel. Offensiv konnte Marcella anstelle von Karina von Beginn an auflaufen.
Und auch ohne Goalgetterin Karina begann unsere Zweite forsch und offensiv. Zwar leistete sich Ramona schon früh eine gelbe Karte, um ein frühes Gegentor zu verhindern, doch beinahe im Gegenzug erzielte Speedy die wichtige Führung. Marion legte zu Marcella, die Speedy geschickt in die Gasse schickte, wo sie die Torfrau schön mit einem Flachschuss verlud. 4. Min. 1:0. Und es dauerte nicht viel länger, da stand es bereits 2:0, als Marion mit links in die linke untere Torecke verwandelte. Ausgangspunkt war „Cheffe“ Ghenet, deren Zuspiel von Marcella direkt in den Lauf von Marion weitergeleitet wurde. 7.

Min. 2:0. Auf Seiten der Zuschauer erinnerte man sich an das vorherige Heimspiel mit einem schönen 6:1-Sieg und die Hoffnungen dazu waren schon genährt. Doch die Gäste aus Kaarst zeigten sich unbeeindruckt und schickten ihre Stürmerinnen immer wieder lang, so dass Tin im Tor schnell zweimal klären musste. Und dann in der 26. Minute der Anschlusstreffer der Gäste über die linke Seite. In der Abwehrmitte stimmte die Zuordnung nicht und Tin musste hinter sich greifen. Direkt nach diesem Tor musste Nadine mit Kreislaufproblemen aus dem Spiel und Sandra A. kam zu ihrem frühen Einsatz. Ursprünglich sollte sie in der Zwischenzeit die Spaghetti vorbereiten, nun mussten die eben warten. Von dem Gegentor und dem mutigen Mitspielen der SG’ler zeigten sich die Linner wohl überrascht, denn in der Vorschau stand nur ein Punkt für die SG Kaarst zu Buche. Der Spielfluss stockte etwas und gute Gelegenheiten waren Mangelware. Einmal „Matsche“ Marcella im gegnerischen Strafraum, sie wollte das Tor selber machen, ein Rückpass wäre wohl eine bessere Lösung gewesen. Nochmal der Spielzug Ghenet – Marion – Speedy, die dann aber an der Torfrau scheiterte, Dann pfiff der SR zur Pause.
Zur zweiten Hälfte nahm Herb Ramona aus der Gefahrenzone, damit sie sich keine zweite gelbe Karte einhandeln sollte. Für sie spielte Bine nun in der Defensive aussen, Sandra rückte in die Mitte. Einen weiteren Knackpunkt gab es in der 54. Minute, als sich Marion, die wie immer ein Riesenpensum leistete,

im Oberschenkel verletzte. Es war geplant, Speedy früher rauszunehmen, doch nun blieb nichts anderes übrig, als durchzuspielen. Was später für die Erste nicht sehr zuträglich war. Nun kam Sandra T. für ihre Schwester ins Spiel. Nachdem der SR seine Privatfehde mit dem Gästetrainer durch einen Platzverweis beendete, ging das Spiel weiter mit einigen Möglichkeiten für den LSV, doch Speedy verzog über das Tor und Matsche musste alleine auf die Torfrau zugehen, dann wurde der Winkel zu eng, um effektiv zu sein. Überraschend, dass die Gäste, die ihre numerische Überlegenheit mit 9 Auswechselspielerinnen demonstrierten, weiter gut mitspielten und sich auch ihre Chancen erarbeiteten. Bei Linn lief nun nicht mehr viel positiv zusammen und in der 83. Minute gelang den Gästen der Ausgleichstreffer, möglicherweise aus einer abseitsverdächtigen Position. Aber egal, was zählt, zählt. In der verbleibenden Zeit incl. Nachspielminuten gelang beiden Teams keine Resultats-veränderung. Kaarst verdiente sich den Punkt durch ihr ständiges Dagegenhalten und ihren Kampfgeist. Für den LSV ist das Ergebnis ein leichter Rückschlag, wollte man doch am kommenden Sonntag mit viel Selbstvertrauen zum Spitzenreiter nach Grevenbroich fahren.
Nun, der 5. Platz ist weiterhin gebucht, auch wenn heute mehr drin gewesen wäre. Herb hofft auf den Einsatz von Karina, um die Durchschlagskraft zu erhöhen. Für die interessierten Zuschauer: Anpfiff ist am 13.11. um 11 Uhr bei Grevenbroich-Süd.
Aufstellung: Tin, Sandra H., Anna-Maria, Ramona, Nadine, Ghenet, Theresa, Johanna, Marion, Speedy, Marcella.
Eingewechselt: Sandra A. für Nadine (27.), Bine für Ramona (46.), Sandra T. für Marion (54.)
Tore: 1:0 Speedy (04.), 2:0 Marion (07.), 2:1 (26.), 2:2 (83.)
G.S.-06-11.

 

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Die Karina-Party geht weiter – 5 Tore gegen 1.FFC Düsseldorf
1.FFC Düsseldorf - Linner SV Zweite Frauen 5:0 (2:0)
Für Linn
Wenn der Trainer nicht da ist, läuft alles bestens! Mindestens auf dem Platz, aber nicht unbedingt in der Kommunikation. So gelang es den Frauen der Zweiten, Interimstrainer Pino vor dem Spiel reichlich zu verwirren, bis endlich feststand, wer alles da ist und wer dann auch spielen wird, vor allem auch von Anfang an. Aber da jede etwas vom anderen weiß und es auf eine Spielerin mehr oder weniger nicht wirklich ankommt, fand man eine Aufstellung mit vier Auswechselspielerinnen. Die verletzt verreiste Sandra A. wurde zentral durch Anna-Maria ersetzt, die ihre Aufgabe mit Bravour löste. Birthe und Bine fingen die Aussenstürmerinnen ab und Sandra T. beackerte die linke Aussenbahn.
Das übliche Beschnuppern der beiden Mannschaften fand auch heute wieder in den ersten Minuten statt. Einige beschnupperten erstmal den Kunstrasen, der durch den vielen Sand recht gewöhnungsbedürftig war. Das war wohl auch der einzige Vorteil, den sich der FFC gegenüber Linn verschaffen konnten. Und da Karina heute wieder mal gut drauf war, fackelte sie in der 14.Minute nicht lange nach dem schönen Zuspiel von Speedy und überwand die Torfrau

zum ersten Mal ins lange Eck zur 1:0-Führung. Die Abwehrreihe um Anna-Maria stand sicher und liess sich bei den wenigen Vorstössen der FFC-ler nicht überlisten. Durch schnelles Umschalten brachte Bine nach Balleroberung Sandra T. in Position, die auf dem linken Flügel lossprintete und sich sicher war, es steht schon jemand in der Mitte. Und so war es dann auch. Karina kam eine Fussspitze schneller an den Ball als die beiden FFC-Spielerinnen und überlistete die Torfrau zum Zweiten. 2:0 in der 26. Minute. Einmal wurde es hinten brenzlig, so dass sogar Torhüterin Tin eingreifen musste. Bei diesem Einsatz wurde sie noch unglücklich von der Stürmerin am Schienbein getroffen, doch sie konnte humpelnd weiter spielen. Das reichte bei dem Gegner dann auch aus, um das Tor sauber zu halten. Liess ja auch die Abwehr kaum etwas zu ihr durchkommen.
In der zweiten Hälfte kam Überraschungsgast Theresa für Johanna ins Spiel und das sorgte für zusätzliche Belebung. Sie sorgte auch mit einem feinen Pass auf die Mittelstürmerin und Torjägerin dafür, dass die Düsseldorferinnen schon in der 50. Min. wussten, dass nichts mehr geht. 3:0 – Torschützin: Karina! Mein Informant sah viele gute Spielzüge im Mittelfeld und in die Spitze, doch kümmerten sich wohl die Mitspielerinnen mehr darum, die Führende in der Torschützenliste der Bezirksliga zu unterstützen, als selbst etwas für ihr eigenes Torekonto zu tun. So wurden noch einige Tormöglichkeiten liegen gelassen,

egal von wem. Die wissens schon selbst. Marion zog mit Theresa die Fäden in der Zentrale und sie setzten die Offensive intensiv ein. Nach dem Wechsel Jessica für Sandra T. rückte Bine nach vorne und reihte sich in die Chancenverwerter mit ein. Als Marion dann mit Bine kombinierte, überliess sie den erfolgreichen Abschluss wieder Karina, die die Torfrau ausguckte und das 4:0 machte. Dann wollte sie auch eine vorzeitige Pause haben, doch „Cheffe“ Ghenet gab die Anweisung: „Erst nach 5 Toren darfst Du raus!“ Und da hielt sich Pino dran und später auch Karina. Doch das 5. Tor kam so spät, dass dann fast gleich Schluß war.Dem ging eine herrliche Kombination voraus, an der Jessica, Marion, Ghenet und Theresa beteiligt waren. Im 1gegen1 musste sich Karina sann schon selbst durchsetzen. Dass sie das kann, hat sie ja schon oft genug bewiesen. Gut, der Gegner war heute nicht der Maßstab für die Linnerinnen, doch auch das muss erstmal konzentriert und entschlossen gespielt werden.
Für den kommenden Sonntag steht mit der SG Kaarst ein ähnliches Kaliber als Gegner gegenüber. Durch die Hiobsbotschaften, die von der Ersten herüberkamen, könnte es sein, dass aus Herb’s Team jemand dort aushelfen sollte. Den Ausfall von drei Leistungsträgern verkraftet keine Mannschaft leicht. Karina führt übrigens mit nun 15 Toren die Torjägerliste klar an. Weiter so!
Aufstellung: Tin, Birthe, Anna-Maria, Ramona, Bine, Ghenet, Johanna, Marion, Speedy, Sandra T., Karina.
Eingewechselt: Theresa für Johanna (46.), Jessica für Sandra T. (65.), Nadine für Birthe (73.)
Tore: 1:0, 2:0 Karina (14., 27.), 3:0, 4:0, 5:0 Karina (50., 81., 89.)
G.S.-30-10.

 

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Klare Angelegenheit für die Zweite gegen SV Bedburdyck/Gierath
Linner SV Zweite Frauen – SV Bedburdyck/Gierath 6:1 (3:0)

Mit ihrem überzeugenden Sieg eröffnet die Zweite Linner den goldenen Oktobersonntag, der Linn ein Dutzend Tore beschert. Die Einladungen zum Spiel bereiten Trainer Herb mehr Schwierigkeiten als eine Woche vorher zur „Karina-Party“. Dennoch gelang es ihm, so viele Frauen auf die Beine zu bringen, dass die angeschlagene Sandra T. ihre Tasche wieder ins Auto stellen durfte. Und auch dieses Spiel wurde eine Karina-Party. Die Hälfte der Tore ging auf ihre Mütze, äh Kappe und was sie noch an Chancen liegen liess, hätte für die alleinige Führung in der Torjägerliste der Bezirksliga ausgereicht.
Aber der Reihe nach: Schon in den ersten Minuten sahen die Fachleute, dass in der Mannschaft der Gäste einige Akteure stehen, die nicht die filigrane Art der Ballbehandlung pflegen. Die ersten Minuten des Abtastens musste man überstehen, ab der 11. Minute, genauer ab der 1:0-Führung durch Karina wurde das Linner Spiel ansehnlicher und erfolgreich. Marion passte in den Raum, in den Karina marschierte und mit einem Flachschuß rechts unten der Gäste-Torfrau keine Chance ließ. Und das gleiche Duo war 8 Minuten später für das 2:0 verantwortlich. Doppelpass zwischen Karina auf links und Marion in der

Mitte und Karina versenkte den Ball mit dem linken Fuß in die gleiche Torecke wie vorher. Weitere 4 Minuten danach setzt Theresa - wen wohl? Ja – Karina ein, die quer legt auf die mitgelaufene Johanna. Ohne Mühe trifft sie zum 3:0. Dass das schon der Pausenstand sein sollte, lag auch daran, dass Marion meinte, Ghenet könnte wieder mal ein Erfolgserlebnis brauchen. So legt sie ihr den Ball noch vor, anstatt selbst zu schiessen. Leider lief „Cheffe“ dadurch ins Abseits. Dann die Schrecksekunde: Plötzlich lag Sandra „Maldini“ Agus am Boden mit Schmerzen in der Schulter. Gerade wollte Herb Speedy auswechseln, die einen Schlag gegen den Kopf bekommen hatte, da musste er umdisponieren und Sarah kam eben für Sandra. Also musste sich noch Sandra H. warmmachen und nach einer halben Stunde hatte Linn schon zweimal ausgewechselt. Nun wurde Ghenet nervös, denn es war vereinbart, dass sie sich früher verabschieden sollte, wenn die Babysitter ihrer Arbeit überdrüssig werden. Achja, in der 32. Minute flatterte das erste Schüsschen in Richtung Tin’s Tor. Die Halbzeitpause wurde dazu genutzt, Marcella telefonisch zu informieren, dass sie bald gebraucht wird.
Keine zwei Zeigerumdrehungen in der zweiten Hälfte, da klingelte es schon wieder im Kasten des SVB/G. Ein gefühlvoller Pass von Marion auf Karina, die von halbrechts quer in den Strafraum passte, wo „Tante“ Theresa nur noch den Fuss hinzuhalten hatte. Ein sicheres 4:0. Dann kam die stärkste Phase der

Gäste, die mit einem Freistoß Tin prüften, doch sie hatte keine Mühe mit dem Ball. In der 52. Minute dann der Anschlusstreffer durch einen Strafstoß. Der SR wollte dem Spiel damit wohl etwas Würze verleihen. Anschliessend noch ein Lattentreffer für den SVB. Nach einer Stunde durfte Ghenet dann gehen und Marcella Platz machen, die hochmotiviert die Sturmmitte besetzte. Gleich ein schöner Pass auf Sarah über links, die Flanke zur Mitte erreichte Karina, die eine Fussspitze vor der Abwehrspielerin den Ball über die Linie bugsierte. Ihr drittes Tor in diesem Spiel zum 5:1. Dann konnte Tin beweisen, dass sie zu den besten Torhüterinnen in der Klasse zählt. Einen strammen Schuss lenkte sie mit einer schönen Parade zur Ecke. Das 6:1 erzielte dann Marion nach einem langen Pass von Johanna auf Marcella, die technisch versiert den Ball quer legt, wo Marion den Treffer nicht mehr verhindern kann. (74. Min.). Davor und danach hatte Karina die oben genannten Chance, ihr Torekonto noch weiter zu schrauben als die 10 bisher erzielten Treffer. So einigte sich der SchiRi, das Spiel etwas früher abzupfeifen. Er hatte eh kein Lust darauf, ein Frauenspiel zu leiten.
Belohnung für das gute Spiel ist Platz 5 für die Linner Zweite. Kommenden Sonntag fährt man zum 1.FFC Düsseldorf, der noch in den hinteren Regionen steht. Fraglich ist, wer an der Seitenlinie steht, denn Trainer und sein verletzte Gattin fehlen dann. Doch es wird sich schon eine Mannschaft finden, die bereit ist, weitere 3 Punkte einzufahren.
Aufstellung: Tin, Nadine, Sandra A., Ramona, Bine, Ghenet, Theresa, Johanna, Marion, Speedy, Karina.
Eingewechselt: Sarah für Sandra A. (27.), Sandra H. für Speedy (31.), Marcella für Ghenet (60.)
Tore: 1:0, 2:0 Karina (11., 19.), 3:0 Johanna (23.), 4:0 Theresa (47.), 4:1 (52.-Strafstoß), 5:1 Karina (62.), 6:1 Marion (74.)
G.S.-23-10.

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Heimsieg der Zweiten gegen ihren Lieblingsgegner
Linner SV Zweite Frauen - CSV Marathon 4:1 (0:0)

 

Wenn es nach 13 Minuten 4:0 für Linn steht, bräuchte sich Marathon nicht zu wundern. Die Linner Zweite legte los wie die Feuerwehr. Aber anstelle den Brand zu löschen, sprich: die Tore zu machen, liessen sie der Gästeelf ihr Flämmchen am brennen halten. Zweimal Marion, die wohl selbst am meisten darüber überrascht war, wie leicht es war, vors Tor zu kommen, zweimal Karina, die das Zielfernrohr noch nicht richtig eingestellt hatte, konnten in dieser Zeit schon alles klar machen und Marathon wäre weinend in die Kabinen geschlichen. Aber offensichtlich hatte Herb die Parole ausgegeben, dass das Spiel ja zwei Halbzeiten hat und man mit dem Gegner ein bisschen länger spielen will. Anders ist diese Anfangs-Viertelstunde nicht zu interpretieren. Und tatsächlich wollte der CSV mitspielen. Ein Konter mit Abschluß an den Pfosten und ein Freistoß, den Tin über die Latte lenken musste, waren die Antwort. Als dann in der 23. Minute die Torfrau unsere Speedy heftig daran hinderte,

das erste Tor zu erzielen, zeigte ihr der gut und konsequent leitende SchiRi die rote Karte. Leider brachte der Freistoß nichts ein. Mit einem Übergewicht an Chancen für Linn (Speedy legt im Strafraum quer, wird abgewehrt/ Tin hält im eins-gegen-eins/ Ghenet schiesst flach - TW hält/ Marion scheitert an Torfrau) ging es dann mit 0:0 in die Pause.
Für die zweite Hälfte hatte Herb wohl „Feuer frei!“ gegeben, denn nun agierte die Heimelf zielorientierter. Zunächst scheiterte Anna-Maria noch, weil sie knapp übers Tor schoß, das lag aber daran, dass Karina ihre Torjägerrolle ausüben soll. Eine Minute später war sie dann zur Stelle, als Marions Schuß von der (Ersatz-)Torfrau abgewehrt wurde und netzte den Nachschuss zum erlösenden 1:0 ein. Speedy traute sich dann doch noch nicht zu schiessen, denn es war eben erst noch Karina dran. Auf Vorarbeit von Marion traf Karina dann zum 2:0. Als sich Speedy nun mal
zu schiessen traute, landet der Ball am Pfosten. War wohl noch zu früh. Da sich in dieser Zeit fast alle Linner Spielerinnen in die

Vorwärtsbewegung begaben, um den Gegner abzuschiessen, hatten die Gäste keine Mühe, den überraschenden Anschlusstreffer zu erzielen. Kurz nachdem Speedy ausgewechselt war, traf dann stellvertretend Karina den Pfosten, natürlich wieder nach Pass von Marion. Nach 1:1 Chancen (CSV neben Tor, Ghenet zwingt Torfrau zu einer schönen Parade) fiel Karina unter Mithilfe ihrer Gegenspielerin im Strafraum und verwandelte den fälligen 11-m auch gleich selbst. Siehe Torjägerrolle. Da sie aber nicht jeden Ball im Tor unterbringt, durfte die eingewechselte „Matsche“ Marcella das letzte Tor des Spiels erzielen. Dafür hatte sie sich vorher auch den Ball erkämpft.
Alles in allem ein verdienter Sieg auch in der Höhe, denn das, was in der ersten Halbzeit an Chancen ausgelassen wurde, reicht normal für drei Spiele. Wenn die Abwehr weniger sorglos mit ihren Aufgaben (Defensive) umgeht, könnte sich Tin auch mal ein Shootout verdienen! Ein gutes Debut in der Mannschaft durften Sarah und Birthe feiern. Beide haben ihre Sache sehr gut gemacht. Sie dürfen wieder mitspielen…
Nach einem Spiel Pause – Party-Wochenende? – kommt der SV Bedburdyck/Gierath, eine Mannschaft, die momentan hinter Linn steht. Das sollte auch so bleiben!
Aufstellung: Tin, Anna-Maria, Sandra A., Ramona, Birthe, Ghenet, Sarah, Sandra T., Marion, Speedy, Karina.
Eingewechselt: Johanna für Sarah (46.), Marcella für Birthe (55.), Nadine für Speedy (72.)
Tore: 1:0, 2:0, 3:1 Karina (54., 63., 86.), 2:1 (67.), 4:1 Marcella (89.) G.S.-09-10.

 

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Die Zweite Frauenmannschaft unterliegt beim FC Tannenhof mit 3:6 (2:4)
Mal gewinnst Du 6:3, mal verlierst Du 3:6. Die Bezirksliga hat wohl ihre eigenen Resultate. Nach 30 Sekunden hätte Linn in Führung gehen können, aber Speedy scheiterte an der Torfrau des FC. Dann legte Tannenhof los und produzierte Chancen am Stück. Mal war Tin die Endstation, dann die Latte, dann wieder Tin. Erst ein nicht zwingender Elfmeterpfiff brachte dann in der 14. Min. die Führung für die Heimelf. Auch eine Standardsituation brachte den Gästen den Ausgleich. Karina wunderte sich, dass der Gegner beim Freistoß aus 22 Metern keine Mauer stellen wollte, dann dachte sie sich: „Warum nicht?“ und donnerte ihn ins Tor. (20. Min.) Nachdem der FC wieder mal die Querlatte des Gästetors traf, machte es Karina kurz danach besser und verwandelte einen Pass von Ramona zur eher überraschenden Gästeführung. (30. Min.- 2:1). Leider liess sich die Drangperiode von Tannenhof nicht verhindern. Zunächst ein Pfostentreffer, dann der Ausgleich zum 2:2 nach einer Ecke in der 35., nach einem Einwurf das 3:2 (38.) und direkt nach einem Abseitstor durch Speedy

auch noch das 4:2 vor der Halbzeit waren die Ausbeute der Düsseldorferinnen.
Herb mobilisierte in der kurzen Halbzeitansprache nochmal alle Kräfte und stellte Marcella ihre Einsatzzeit in Aussicht. Und los gings wie die Feuerwehr! 25 Sekunden nach Wiederanpfiff stand es schon 3.4, denn Johanna schickte Karina auf die Reise, die sich diese Chance nicht entgehen liess und ihr drittes Tor in diesem Spiel erzielte. Leider schien es nur ihr heute vorbehalten zu sein, denn sowohl Speedy scheiterte beim Torversuch, als auch Marion nach schönem Kombinationsspiel. Dann kam Marcella ins Spiel und nach anfänglicher Defensiv-Ausrichtung gelang es auch ihr, das Tor nicht zu treffen. Bezeichnend für das Spiel war, dass sich der FCT nach den beiden folgenden Toren zur 6.3-Führung in der 60. und 63. Minute keine klare Torchance mehr herausspielen konnte. Das Spiel verlagerte sich immer stärker in die Hälfte der Heimmannschaft, denn der Einsatz stimmte und Marion, Karina, Marcella und Speedy brachten die FC-Abwehr in einige Verlegenheiten. Freilich, ohne diese erfolgreich abzuschliessen. Unverständlich war die aggressive Gangart, die

Tannenhof auch noch nach klarer Führung an den Tag legte. Die Aktion der Mittelstürmerin gegen Ghenet, an der Aussenlinie ohne Ball gehört nicht zu dem, was man sportlich nennen kann. Schade, dass der SchiRi im Bereich Foulspiel die Regeln sehr einseitig auslegte und damit nicht beruhigend auf das Spiel einwirkte.
Insgesamt gesehen hat sich Linn sehr gut verkauft, bedenkt man auch, dass der Altersdurchschnitt der gegnerischen Mannschaft sicher um 10 Jahre jünger ist und dennoch die temporeichen Vorstösse häufig eingedämmt werden konnten. Kommenden Sonntag um 11 Uhr trifft man in Linn auf den Lieblingsgegner der letzten Saison, CSV Marathon. Ob das diese Saison auch wieder Siege für den LSV werden, wird man sehen. Möglich ist alles. Mal verliert man eben 3:6, mal gewinnt man 6.3…..
Aufstellung: Tin, Jessica, Ramona, Sandra A., Sandra T., Ghenet, Bine, Johanna, Speedy, Karina, Marion.
Eingewechselt: Marcella f. Jessica (56.)
Tore: 0:1 (14.-11m), 1:1 Karina (20.), 2:1 Karina (30.), 2:2 (35.), 2.3 (38.), 2:4 (41.), 3:4 Karina (46.), 3:5 (60.), 3:6 (63.)
GS-02-10

 

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Erster Bezirksliga-Sieg für die Zweite
Linner SV Zweite Frauen - SV Gelb-Weiß Hamborn 6:3 (5:1)

Dank einer überzeugenden ersten Halbzeit holte sich die Zweite Frauenmannschaft am zweiten Spieltag ersten Sieg in der Bezirksliga nach ihrem Aufstieg. Bei strahlendem Sommerwetter zum Herbstanfang legten die Linner Frauen kräftig los. Bereits nach 10 Minuten stand es 1:0, als Karina nach einem Alleingang der Torfrau keine Chance liess. Der Impuls dazu kam von Nicki, die heute mal BL-Luft schnuppern wollte. Und genau zehn Minuten später zeigte sie mit ihrem Tor zum 2:0, dass ihr auch diese Luft bekommt. Anna-Maria schickte sie mit langem Pass auf die Reise und Nicki traf von links in die lange Ecke. Tor 3 war nicht der Zonk, sondern der Treffer von Speedy, die als Nutzniesser des Doppelpasses zwischen Theresa und Bine war und von Theresa schön eingesetzt wurde. Die 30. Minute und schon stand es 4:0, diesmal schloss Theresa selbst nach Dopelpass mit "Cheffe" Ghenet aus 16 Metern einfach mal ins Tor ab. Damit die tapfer kämpfenden Hambornerinnen nicht traurig sind, half Ramona nach und hinderte die einschussbereite Stürmerin am Torschuß. Vorangegangen war ein kleineres Chaos in der Abwehr. Der SR gab den fälligen Strafstoß, gegen den Tin keine Abwehrchance hatte. So verkürzten die Gäste auf 1:4 in der 34. Minute. Noch vor dem Seitenwechsel wollte dann Speedy ihr zweites Tor schiessen. Zunächst knallte sie den Ball nach einem schönen Pass von Theresa noch über das Tor, doch vier Minuten vor den Halbzeitpfiff zeigte sie, dass sie es besser kann. Von Nicki lang in die Spitze geschickte lupfte sie mit einem schönen Heber über die Torfrau den Ball zur 5:1-Führung ins Tor.
Nach der Pause schien es so, als ob das Spielchen so weitergeht. Nach einer durch Nicki getretenen Ecke stand Theresa richtig am hinteren Pfosten, um ebenfalls ihr zweites Tor zu erzielen. 51. Minute 6:1 für Linn. Doch dann fiel der eingewechselten Sandra Agus ein, dass sie sich darüber ärgerte, nicht von Beginn an zu spielen und überraschte ihre Torhüterin Tin mit einem schönen Treffer ins kurze Eck zum 2:6 für die Gelb-Weissen. Linn schaltete nun auch einen Gang zurück, um sich konditionell schon für das nächste Spiel zu schonen, so dass die Gäste optisch besser ins Spiel kamen. Doch die Abwehr stand - jedenfalls bis zur 77. Minute, als Hamborn noch auf 3:6 verkürzen konnte. Die wenigen Kontermöglichkeiten des Linner SV wurden großzügig vergeben, und auch der Gast fand in Tin ihren Meister. So gewann Linn das Spiel der beiden Aufsteiger mit 6:3 (5:1) und eroberte sich zunächst Platz 6 in der Tabelle.
Kommenden Sonntag in Düsseldorf beim FC Tannenhof rechnet sich das Team um Trainer Herb auch etwas aus, denn der Gegner steht punktgleich auf Platz 7.
Aufstellung: Tin, Anna-Maria, Caro, Ramona, Sandra T., Bine, Ghenet, Theresa, Speedy, Karina, Nicki.
Eingewechselt: Sandra A. und Canan f. Bine und Sandra T. (46.), Marcella für Speedy (58.)
G.S.-25.09.

 Bilder Von Spiel

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Unglücklicher Start in die Bezirksliga für die Zweite Frauenmannschaft bei VfB Hilden 03 mit 0:2 (0:2)-Niederlage

Durch zwei Standards verlor die Zweite bei der starken Mannschaft des VfB Hilden ihr Auftaktspiel zur Bezirksliga mit 0:2. Beide Tore fielen nach Eckstößen, als jeweils eine Stürmerin zum Kopfball ansetzen konnte. Gerade nachdem Karina an der Hildener Torfrau gescheitert war, fiel im Gegenzug das 0:1 (19. Min.) Die gut getretenen Eckbälle brachten die Linner Frauen in Schwierigkeiten, so auch in der 37. Min., als wiederum ein Kopfball nach Ecke das 2:0 für Hilden brachte. Noch vor der Halbzeit scheiterte Karina an der Torfrau und Speedy zielte knapp daneben.
Die beste Möglichkeit nach Schuß von Karina in der 65. Min. kratzte eine Abwehrspielerin von der Linie. Hilden hatte in der zweiten Hälfte keine nennenswerte Torchance mehr und die Frauen des LSV hielten konditionell sehr gut mit. Leider vergab man seitens des LSV die wenigen Chancen, so dass man ohne Punkte nach Hause fahren musste. Trainer Herb merkte an, dass man gleich zu Beginn auf einen der Aufstiegsaspiranten traf und sich dennoch gut verkaufen konnte. Schon am kommenden Sonntag gegen GW Hamborn sollte mehr drin sein.


 

 



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