|
Erste unterliegt im Testspiel bei Fortuna Dilkrath 1:3
Zwar täuscht das Ergebnis etwas über die Spielanteile weg, doch verkauften sich die Linner Frauen auf dem ungewohnten Platz zeitweise recht gut. Zu Beginn merkte man, dass der LSV Schwiereigkeiten hatte, sich auf den sehr kleinen und vor allem engen Kunstrasenplatz in Dilkrath einzustellen. Die Fortunen liessen den Ball gut laufen und zeigten eine gute technische Ausbildung. Für eine Bezirksliga-Team sehr gut aufgestellt mit einigen jungen Talenten. Sicher wird man Dilkrath in der kommenden Saison in der Landesliga wieder sehen.
Zum Spiel: In der 12. Minute ging die Heimelf in Führung, als die Stürmerin nach abgewehrtem Schuß noch mal von aussen bedient wurde und dann traf. Eine schöne Chance erspielte sich Linn nach einer halben Stunde über Nicki und Simone auf Canan, die knapp rechts am Tor vorbei verzog. Der Ausgleichstreffer gelang dann Nicki, nachdem sie klasse von Elly in die Gasse bedient wurde. Elly marschierte mit dem Ball am Fuß einmal durch die gegnerische Hälfte, um die passende Vorlage zu geben.
In der zweiten Hälfte versuchte es Linn mit einigen Positionswechseln, denn dafür sind ja auch Vorbereitungsspiele da. In der 55. Minute dann die erneute Führung für die Heimelf, als im Mittelfeld der Ball verloren ging und dann ganz schnell gespielt wurde. Tanja, die eine gewohnt gute Leistung zeigte, hatte hierbei keine Abwehrchance. Zwar fiel 10 Minuten später bereits das 3.1 für Dilkrath, diesmal über die rechte Abwehrseite, als gegen die junge Aussenstürmerin zu zaghaft reagiert wurde. Sie verwandelte überlegt ins kurze Eck. Aber beide Teams hätten durchaus noch die Möglichkeiten gehabt, mehr Tore zu erzielen, doch war am späten Sonntagabend die Ernsthaftigkeit nicht mehr Priorität. So spielte man die Zeit herunter mit teilweise schön anzuschauenden Spielzügen und die Akteure waren froh, bald unter die wärmenden Duschen zu kommen.
Eingesetzt wurden: Tanja, Tini, Caro, Sabrina, Saskia, Martina, Elly, Hülya, Canan, Lena, Nati, Nicki, Simone
GS-12-02-12
***************************************************
Erstes Testspiel 2012 endet mit 0:0 bei TuSem Essen
Der einzige, der wohl richtig heiss darauf war, bei dem miesen Wetter zum Testspiel nach Essen zu kommen, war der Mannschaftsbus. Die Hinfahrt haben noch alle gut überstanden, bei der Rückfahrt machte dieser dann schlapp, schaffte es aber dank Fahrer Metin wenigstens bis nach Uerdingen.
Beim Aufwärmen regnete es noch sehr unangenehm, doch genau zum Spielbeginn hörte der Niederschlag dann auf, liess sich aber immer wieder von pfeifendem Wind ablösen. Auf dem schwer bespielbaren Hartplatz begann dann das Abtasten und auf der Linner Seite auch das Zusammenfinden. Mit den beiden Rückkehrerinnen Nicki nach ihrer Verletzung und Martina nach gut 18-monatigem Pausieren war die Offensive nahezu neu aufgestellt. Hülya musste heute auf der ungewohnten Position als Mittelstürmerin beginnen. So zeigte sich, dass die eingespielte Defensive gut funktionierte und sich die TuSem-Spielerinnen selten vor das Tor von Tanja durcharbeiten konnten. Was an den Aussen Saskia und Tini tatsächlich vorbeikam, war bei Elly und Sabrina in guten Händen. Vor Caro auf der „Sechs“ schalteten sich Lena und Martina in die Offensivbemühungen ein, wo Canan und Nicki die Aussenbahnen beackerten. Nach der Umstellung – Lena in die Sturmmitte und Hülya ins Mittelfeld – kamen die Gäste mehr vor das gegnerische Tor. Es dauerte gut zwanzig Minuten, ehe Essen mal einen Ball knapp neben Tanjas Tor setzte. Doch dann prüfte Hülya über rechts die TuSem-Torfrau, die aber Herr der Lage blieb. Nach einem Alleingang legte Caro links auf Martina, die aber nur knapp am Pfosten vorbeizielte. Kurz vor der Pause noch ein schöner Schuß von Caro, den die Torfrau mit der Faust über das Tor lenkte.
In der zweiten Hälfte zeigte Andrea eine sehr ansprechende Leistung, bis sie wegen gesundheitlicher Probleme wieder für Saskia Platz machte. Auch nach der Pause spielte sich der größte Teil der Begegnung zwischen den beiden Strafräumen statt. Die Heimelf hatte in ihrer Nr. 16 die auffälligste Stürmerin, die zweimal versuchte, Tanja auf die Probe zu stellen. Doch sie war heute bestens gerüstet. Gefährlicher waren die Schüsse von Elly (67.) nach schönem Doppelpass mit Hülya, Martina mit direktem Freistoß (85.) knapp über das Tor und Canan eine Minute später, die auch das Tordreieck knapp verfehlte. Einsatzzeiten erhielten noch Jasmin (für Nicki) und Jana (für Elly), die sich gut einfügten.
Für das erste Spiel waren gute Ansätze zu sehen, und zwar immer dann, wenn der Ball durch die eigenen Reihen gespielt wurde. Positiv natürlich, dass hinten die Null steht, auf der anderen Seite hätte sich Trainerin Tanja gerne vorne zählbaren Erfolg gewünscht.
Der nächste Test findet kommenden Sonntag, 29.01. um 18h30 bei SF Baumberg statt, da gibt es die nächste Chance, das gegnerische Tor wieder mal zu treffen.
Eingesetzt wurden: Tanja, Saskia, Elly, Sabrina, Tini, Caro, Martina, Lena, Canan, Hülya, Nicki, Andrea, Jasmin, Jana W.
Tore Fehlanzeige
22-01-GS
*************************************************************
Linner Frauen verabschieden sich mit weiterer Niederlage in die Winterpause
Ein gute Halbzeit reichte nicht aus beim 0:3 gegen TuS St.Hubert
Aus Linner Sicht kann man froh sein, dass es nun in die Winterpause geht. Nach zunächst 11 Punkten aus 6 Spielen haben unsere Frauen in den letzten 5 Spielen nur Niederlagen bezogen und das mit einem Torverhältnis von 0:13! Zunächst gab es für Trainerin Tanja nochmal eine Absage, Caro meldete sich krank ab. So konnten wieder mal nur 13 Aktive auf dem Spielberichtsbogen eingetragen werden, mit Kirsten saß nur eine weitere Feldspielerin auf der Bank. Dank an Martina, die auch trotz geringer Trainingszeiten das gesamte Spiel durchhielt. Die Vorzeichen zu der Begegnung standen ziemlich deutlich auf Seiten des Gastes, die aus ihren letzten 4 Spielen 12 Punkte holten.
Zur ungewöhnlichen Anstoßzeit 16 Uhr 15 kämpften sich beide Teams durch tiefes matschiges Geläuf, denn durch zwei Männerspiele war der Boden ganz schön durchgearbeitet. Dennoch entwickelte sich ein ansehnliches Spiel mit zwei starken Abwehrreihen. St. Hubert hatte in der Offensive mehr zu bieten, lief aber immer wieder in die geschickte Abseitsfalle der Linner. So ergaben sich in der ersten Hälfte kaum klare Tormöglichkeiten. Für St. Hubert gab es in der 14. Minute die erste, doch Tanja klärte zur Ecke. Kurz danach schickte Martina Canan in den Strafraum, aber die Torfrau war vor ihr am Ball. Nach etwa einer halbe Stunde musste Tanja zweimal eingreifen, zunächst kam Arieta Krasniqi auf sie zu, schloß aber zu schwach ab, dann ein direkter Freistoß aus ca. 23 Metern, der ihre sichere Beute wurde. Kurz vor dem Halbzeitpfiff noch eine Schrecksekunde für den LSV, als der Ball von links aussen quer gelegt wurde, aber knapp vor der Torlinie an Freund und Feind vorbeirollte. Vor allem Canan und Simone behaupteten oft den Ball, in manchen Szenen übertrieben beide aber das Einzelspiel. Torlos ging es in die Pause zum Aufwärmen.
Anders als erwartet begann die zweite Hälfte. Die Gäste drehten einen Gang höher und machten richtig Druck, aus dem sich schon in der 51. Minute die Führung ergab. Ein Angriff über die linke Seite konnte nicht abgeblockt werden, bei der Hereingabe war die Stürmerin schneller am Ball als die Abwehrspielerin und netzte zum 1:0 ein. Noch zeigten sich die Linnerinnen nicht geschockt, sondern hatten mit einem Fernschuß durch Martina eine Chance – Torfrau hält - und nach einem Eckstoß traf Simone aus dem Gewühl heraus genau die Keeperin. (58./59.) Unterbrochen von wenigen Entlastungsangriffen durch die Platzfrauen marschierte der TuS immer wieder auf das LSV-Tor zu. Der Erfolg stellte sich in der 69. Minute ein. Ein Freistoß von halbrechts hoch in den Strafraum getreten und Tanja kam gegen den Kopfball der Stürmerin zu spät. 0:2. Leider sind immer wieder Standards Anlass für Gegentore. Nun machte sich auch der schwierige Boden bemerkbar, der für beide Seiten viel Kraft kostete. Dennoch gab Linn nie auf. Immer wieder versuchte Hülya die Spitzen Martina, Simone und Canan einzusetzen, doch die TuS-Abwehr war meist einen Schritt schneller oder sie eroberten durch Überzahl gegen die ballführende Spielerin das Spielgerät zurück. Ein von Simone schön geschossener Freistoß aus halblinker Position in die kurze Ecke wurde wieder Beute der Torfrau. Auf der anderen Seite konnte die Abwehr vieles von Tanjas Tor abhalten, bis in der letzten Minute nach einem Einwurf und der folgenden Vorlage die eingewechselte Spielerin noch das 3:0 nachlegte.
Direkt danach war Ende und die Enttäuschung über die fünfte Niederlage in Folge wechselte schnell zur Hoffnung, dass nach der Winterpause die beiden Verletzten Nicki und Natalie wieder zur Verfügung stehen werden und mit einigen neuen Kräften gerechnet werden kann. Andererseits zeigten die beiden letzten Spiele mit guter kämpferischer Einstellung, dass man auch mit guten Teams mithalten kann, nur der Biss in der Spitze fehlt und das Glück im Abschluß.
Aufstellung: Tanja, Tini, Elly, Sabrina, Saskia, Sonja, Hülya, Simone, Canan, Lena, Martina.
Eingewechselt: Kirsten für Lena (69.)
Tore: 0:1 (51.), 0:2 (69.), 0:3 (90.)
11-12-GS
********************************************************
Toller Einsatz und Kampfgeist der Linner Frauen wurde nicht belohnt
0:1 – Niederlage gegen den Tabellenführer SV Grefrath
„Same procedure as every Sunday“ für Trainerin Tanja. Wieviele Spielerinnen habe ich zur Verfügung? Kann ich jemand aus der Zweiten bekommen? Habe ich Ersatzkräfte? Heute war das ganz besonders schwierig, denn auch die Zweite hatte mit Personalsorgen zu kämpfen. So war Tanja froh, dass sich Yvonne noch als Aushilfskraft zur Verfügung stellte. Im Vergleich zur Vorwoche stand Simone für Sandra A. in der Startelf, da diese bei ihrem Team dringend gebraucht wurde. Neben der geduldig ausharrenden zweiten Torhüterin Isabel saß somit nur Yvonne auf der Bank.
Die Ausgangsbasis war auch die gleiche, denn der Gast aus Grefrath wollte natürlich seine Tabellenführung verteidigen und baute von Beginn an mit ihren schnellen Stürmerinnen Druck auf die Linner Abwehr auf. Doch anders als gegen Duisburg zeigte unsere Defensive heute eine sehr ansprechende Leistung und ließ den Gästesturm wenig zur Entfaltung kommen. Da sich die Offensivkräfte weit nach vorne schoben und häufig durch lange Pässe eingesetzt werden sollten, gelang es Linn häufig, die Spitzen ins Abseits zu stellen, was der gut leitende Schiedsrichter sehr gut unter Kontrolle hatte. Vielleicht hat er in der zweiten Hälfte ein- bis zweimal zu häufig abgepfiffen, was den Unmut einiger Verantwortlicher(?) des Gastes hervorrief. Nur dass man den SR nach dem Spiel so angehen muß, obwohl man sogar die drei Punkte mitnehmen durfte, ist unnötig und hat mit sportlichem Verhalten gar nichts zu tun. Zurück zum Spiel. Das erste Mal so etwas wie Gefahr für das LSV-Tor brachte der SVG in der 12. Minute, der Ball ging über das Tor. 4 Minuten später verzog die Stürmerin nach einem der langen Pässe. Nachdem die eintrainierten Spielzüge nicht den gewünschten Erfolg brachten, versuchte es Grefrath mit einem Schuß aus der zweiten Reihe, aber keine Gefahr für Tanja im LSV-Tor. So neutralisierten sich beide Teams weitgehend, Torgefahr entstand kaum, ein erster Schußversuch von Simone nach 25 Minuten war kein Problem für die Torfrau der Gäste, die mit ihren Kommentaren zu SR-Entscheidungen am anderen Ende des Platzes mehr beschäftigt war als mit Bällen der Linner. Und dann fiel das Tor des Tages in der 40. Minute. Eine Stürmerin kam rechts zur flachen Hereingabe, ihre





Kollegin stand zwischen Ball, Abwehrspielerin und Tanja und nach einer Drehung trudelte der Ball plötzlich an den Innenpfosten und über die Torlinie. Tanja hatte gerade ihr Körpergewicht auf den rechten Fuß verlagert, so dass der Ball genau zwischen sie und den Pfosten passte. Groß war die Freude der Grefratherinnen, kurz der Ärger bei Linn, denn man konnte ja noch den Ausgleich erzielen. Ein Freistoß nach Foul an Canan direkt nach dem Treffer war für Simone zu nah am Tor (17 Meter), sie jagte ihn über den Kasten.
Mit dem Willen, das Spiel zu drehen, kamen die Linnerinnen aus der Kabine zum zweiten Durchgang. Sie wollten und das sah man allen an. Die Abwehr stand bestens, aussen kontrollierten Saskia und Tini ihre Gegenspielerinnen und was durch die Mitte kommen sollte, wurde von Sabrina und Elly bzw. Caro aus dem Weg geräumt. Auffällig wieder das Pensum von Hülya, die immer wieder zusammen mit Caro bzw. Elly das Spiel nach vorne antrieb. Sonja spielte einen guten Part auf der rechten Aussenbahn und schaltete sich mit ins Aufbauspiel ein. Lena mühte sich im Sturmzentrum, hatte aber meistens zwei Gegnerinnen um sich. Canan liess häufig ihre Technik aufblitzen und lief viel mit dem Ball und auch Simone war heute lauffreudiger als in manch anderem Spiel. Nach einer Chance für den Gast, die sichere Beute von Tanja wurde, entschied der SR nach Foul an Simone im Strafraum auf Strafstoß für den LSV. (66.) Caro, unsere sichere Elfmeter-Schützin, zielte zu genau und traf leider nur den Pfosten, im Nachsetzen gab es eine Ecke, die nichts einbrachte. Jetzt war Linn am Drücker, nur der zwingende Pass in die Spitze gelang nicht oder kam nicht an. Grefrath war mit ihren Kontern keineswegs ungefährlich, doch bei den wenigen Möglichkeiten zeigte sich Tanja auf dem Posten und hielt in zwei 1-gegen-1 Situationen ruhig und überlegt ihr Team im Spiel. (72./75.) Auch ein Freistoß wurde für sie leichte Beute. 5 Minuten vor dem Ende kam dann Yvonne für Sonja ins Spiel, aber auch ihr gelang nicht der erhoffte Joker-Treffer. Mangelnden Einsatz kann man heute niemanden vorwerfen, im Gegenteil, es war das beste Spiel von Linn der letzten Wochen. Dass man dem Spitzenreiter so gut Paroli bieten kann, lässt das Selbstvertrauen wieder steigen, das zuletzt etwas gelitten hatte.
Zum letzten Punktspiel in diesem Jahr kommt der TuS St. Hubert nach Linn. Achtung! Das Heimrecht wurde getauscht und somit auch die Anstoßzeit! Um 16:15 am dritten Advent findet das Spiel statt. Mit der Einstellung von heute sollte nach den vier verlorenen Spielen in Folge mal wieder ein Erfolgserlebnis möglich sein, auch wenn die St.Huberter im Aufwind sind und vor Linn in der Tabelle stehen.
Aufstellung: Tanja, Tini, Elly, Sabrina, Saskia, Sonja, Caro, Hülya, Simone, Canan, Lena.
Eingewechselt: Yvonne für Sonja (85.)
Tore: 0:1 (40.)
04-12-GS
**********************************************************************
Trotz 0:4-Niederlage bei Eintracht Duisburg nicht ganz unzufrieden
LSV-Frauen zeigen sich konzentriert und kompakt beim Titelfavoriten
Es ist Sonntagmittag und als Trainerin ist man zu bedauern, denn vor dem wichtigen Spiel bei der noch ungeschlagenen Eintracht aus Duisburg stehen incl. zweiter Torhüterin immerhin 13 gesunde und einsatzbereite Spielerinnen am Treffpunkt. Obwohl die Zweite spielfrei ist, stellt sich nur Sandra „Maldini“ A. zur Verfügung um in der knappen Personalsituation auszuhelfen. Neben den inzwischen ohne Krücken beweglichen Nicki und Nati meldeten sich noch Kirsten und Jessica ab.
Da die Duisburgerinnen mit einer starken Offensive auch in dieser Saison wieder aufwarten, reagiert Tanja mit einer Dreierreihe vor der Viererkette, um möglichst wenige gefährliche Angriffe zuzulassen. Die beiden Ziele für diese Spiel waren: Defensiv gut stehen, sich dabei nicht abschlachten lassen und als erstes Team der Landesliga ein Tor gegen die Eintracht zu erzielen, denn immer noch stand die Null hinten. Und damit meine ich nicht die Torhüterin!
Ziel eins konnte erreicht werden, an Ziel zwei scheiterte auch Linn, obwohl die Taktik mit Mittelstürmerin Sandra bei der keineswegs sicheren Abwehr eine gute Wahl war. Da eine verstärkte Defensive mit Kampfeswillen und läuferischem Einsatz heute Grundbedingung war, nahm Simone vorerst auf der Bank Platz. Sonja stand in der Startelf und die Dreierformation vor der Abwehrreihe bildeten Tini, Caro und Hülya.
Wie erwartet versuchte die Heimelf von Beginn an, Linn in deren Hälfte festzuspielen, doch gelang es mit konzentriertem Einsatz, mindestens den Zutritt in den Strafraum lange zu verwehren. Ja, Linn ließ sich auch immer wieder in der gegnerischen Hälfte sehen. Canan und Lena auf den Außenbahnen tauchten



öfter mal in Strafraumnähe auf und Sandra beschäftigte die Innenverteidigung ständig. In der 8. Min. traf Lena den Ball leider nicht richtig, so dass der schöne Angriff verpuffte. Eher aus dem Nichts fiel die Führung für Duisburg. Nach einer Flanke von der rechten Seite erwischte die Stürmerin trotz Bedrängnis den Ball so glücklich, dass er knapp neben dem Torpfosten ins Tor trudelte. 1:0 in der 11. Minute. Die nächste Torchance für Eintracht notierte ich als Schuss aus der zweiten Reihe, mit dem Tanja keine Probleme hatte. (18. Min.) Auch eher unglücklich das 2:0 für DU in der 23. Minute, wieder setzten sie sich über ihre stärkere rechte Seite durch, die Flanke verpasste Sonja, dahinter stand die Nr. 9, die keine Mühe hatte, Tanja zu überwinden. Klasse machte es Tanja drei Minuten später, als sie aus kurzer Distanz gegen die Torschützin vom Dienst, Isa Harling, Siegerin blieb. Trotz deren magischem Dreieck, die Rückennummern 9, 10 und 11, die sehr gut zusammen spielten, gelang der Eintracht vor der Pause keine zwingende Tormöglichkeit mehr. Das lag auch an der häufig eingesetzten Abseitsfalle, die der gut leitende Schiedsrichter – teils mit Unterstützung vom Spielfeldrand - auch in den meisten Fällen richtig erkannte. Hülya marschierte in der 32. Minute alleine auf das Tor zu und ließ einen Schuss los, der leider knapp neben dem Tor landete. Der Versuch war sicher richtig, man weiß schließlich nicht, was nach einem Abspiel hätte passieren können. Mit dem 2:0 Rückstand für Linn wurden die Seiten gewechselt und der für die Natur, den Boden und dem Rhein sicher wichtige Regen setzte ein. Für das Fußballspiel und die Zuschauer war er nicht erbaulich.
Weiter ging das druckvolle Spiel der Heimelf, doch die motivierten Linnerinnen setzten ihre Kräfte dagegen. Nach einer Chance neben das Tor war es dann



dieses Mal die 12., also 57. Minute, in der ein flacher Schuss aus gut 18 Metern zwischen allen Füssen durch und neben der verdutzen Tanja am langen Pfosten zum 3:0 einschlug. Es war wieder keine zwingende Möglichkeit, mit denen man ja auf der Gästeseite gerechnet hatte. In der 61. Minute kam Simone für Sonja ins Spiel und Lena und Tini rückten je eine Position nach hinten. Linn spielte über weite Strecken gut mit, Tanja hielt hinten das Tor sauber und bot eine ausgezeichnete Leistung. Simone versuchte sich mit einem Freistoß aus 30 Metern, neben das Tor. (66.) Nach schönem Zusammenspiel zwischen Lena, Canan und Simone, versuchte sich diese wieder, aber keine Gefahr für das Heimtor. (76.) Zweimal schöne Paraden von Tanja, einmal sicher gehalten gegen Isa Harling, danach lenkt sie einen gefährlichen Ball zur Ecke. Als dann die Gäste weiter aufgerückt waren, um das erhoffte Ziel, nämlich ihr Tor, noch zu erzielen, wurde Isa Harling über halbrechts steil geschickt und erzielte in der Nachspielminute noch das 4:0. Tanja hatte hierbei keine Abwehrmöglichkeit. Aus Sicht des Linner SV eine gute Leistung trotz der dritten Niederlage in Folge, vielleicht ein Tor zu hoch ausgefallen. Dass es schwer werden würde, wusste man. Immerhin hatten wir in der Vorsaison zweimal 7 Gegentore hinnehmen müssen. Heute haben alle gut gekämpft, waren viel unterwegs und hatten ihre Stürmerinnen im Großen und Ganzen gut im Griff. Hülya füllte den offensiven Part aus der Dreierkette gut aus und sorgte öfter für Entlastung der Abwehr. Bis zur Halbzeit konnte Linn sogar das Eckenverhältnis ausgeglichen gestalten. Glück hatte Stürmerin Sandra, dass sie bei dem häufigen Foulspiel ihrer Gegenspielerin nicht noch verletzt wurde. Die Nr. 4 hätte sich bei einem strengeren SR auch eine gelb-rote Karte einhandeln können.
So schwer die heutige Aufgabe auch war, kommenden Sonntag wird es kaum leichter. Um 14:15 am zweiten Advent kommt der Tabellenführer, SV Grefrath, zur Kurkölner Strasse. Also wird die Maßgabe für die Startelf ähnlich aussehen wie heute.
Aufstellung: Tanja, Sonja, Elly, Sabrina, Saskia, Tini, Caro, Hülya, Lena, Canan, Sandra A.
Eingewechselt: Simone für Sonja (61.)
Tore: 0:1 (11.), 0:2 (23.), 0:3 (57.), 0:4 (90.+1)
27-11-GS
*****************************************************************************
Bei den Linner Frauen ist der Wurm drin – und der muss raus!
Nach erneuter Heimniederlage mit 0:2 (0:1) gegen GSV Moers II auf Platz 6 gerutscht
Viel anderes als vor einer Woche kann man heute leider auch nicht berichten. Die Hoffnung auf ein besseres Auftreten als gegen das Tabellenschlusslicht wurde vor dem Spiel auch dadurch genährt, dass sich mit Canan und Sonja zwei nicht eingeplante Akteure spielbereit meldeten und überraschend auch Martina auftauchte, die über ein Jahr nicht mehr in Linn aktiv war. Doch dem Gast aus Moers merkte man die erfolgreichen Wochen mit drei Siegen in Folge an, sie traten mit einer selbstbewussten Spielweise auf, dem Linn heute nichts entsprechendes dagegen zu setzen hatte.
Der GSV versuchte von Beginn an, ein Kombinationsspiel der Hausherrinnen gar nicht erst zuzulassen. Sie störten sehr früh in des Gegners Spielhälfte und bauten damit immens Druck auf das junge Linner Team auf. Als es dann den LSV-Spielerinnen nach 10 Minuten gelang, sich häufiger in der Gästehälfte festzusetzen, fiel auch schon wieder eine recht frühe Führung der Moerser. Nach einem LSV-Ballverlust im Mittelfeld schickten sie ihre Nr. 9 in den



Strafraum, die Abseitsfalle konnte so schnell nicht mehr gestellt werden, und Tanja hatte im Tor keine Chance gegen den platzierten Treffer. 14. Minute 0:1. Was nun folgte, war kein Ruhmesblatt für den LSV. Flüssiges Spiel kam ganz selten zustande, bei Standardsituationen wurde teilweise unkonzentriert gespielt. Schwache Freistösse im Mittelfeld landeten oft beim Gegner, der schnell umschaltete, sich aber dennoch wenige klare Torchancen erarbeiten konnte. Hoffnung in der 32. Minute, als sich Simone den Ball zum Freistoß hinlegte. Der sehr platziert geschossenen Ball wurde von der guten Torhüterin mit Mühe über die Latte gelenkt. Zwei Minuten später hatte der GSV einen Freistoß, den Tanja mühelos entschärfen konnte. Und dann ihr großer Auftritt im 1-gegen-1, als sie der Stürmerin den Ball vom Fuss holte. So blieb es bei der verdienten Gästeführung zur Pause.
Nach der Halbzeit löste Sonja Tini ab, die über starke Leistenbeschwerden klagte. Auch wenn in den ersten Minuten nach dem Seitenwechsel einige Spielzüge klappten, so über Hülya – Lena – Canan, kam Linn eher selten in die Nähe des Gästetors. Erschreckend war zu sehen, dass der weitaus größte Anteil der Bälle, die aus der Abwehr oder von Tanja nach vorne geschickt wurden, beim Gegner landete. Ich habe mehrfach nachgezählt, es waren nicht mehr Spielerinnen in gelben Trikots. Sie waren nur immer in Bewegung und dadurch auch schneller in der Nähe des Balles, bevor die LSV-Akteure sich



bewegten. Nach einer kniffligen Situation für Tanja konnte sich der Gäste-Betreuer nicht beruhigen und wurde vom umsichtig leitenden jungen Schiedsrichter des Platzes verwiesen. In der 65. Minute machte dann Moers alles klar und fing einen Ball nach Einwurf Linn ab, es ging schnell über links und der Querpass in die Mitte fand die Mittelstürmerin, die wiederum Tanja beim 0:2 das Nachsehen gab. Mit einer tollen Parade hielt Tanja dann ihre Farben noch im Spiel, aber heute war kein Durchkommen in Nähe des Gegners Tor. Bezeichnend, dass wiederum ein Freistoß, von Simone aus 30 Metern getreten, die gefährlichste Tormöglichkeit war. Knapp neben dem Pfosten vorbei gezischt, auch diese Chance vorbei. Hängende Köpfe nach dem Schlusspfiff, denn man wusste, dass man selbst zu wenig getan hatte, um ein achtbares Abschneiden zu ermöglichen.
Soviel kann man gar nicht den Mund abwischen, sondern in den Köpfen muss es „klick“ machen. Dazu haben die Spielerinnen nun zwei Wochen Zeit, da der Totensonntag (20.11.) spielfrei ist. Doch am 27.11. – 13 Uhr tritt Linn bei den Überfliegern in Duisburg an, die auch in ihrem siebten Spiel die weiße Weste behalten haben und ohne Gegentor sind. Der FCB und Manuel Neuer lassen grüßen. Hier wäre es schon ein Erfolg, die zu erwartende Niederlage in Grenzen zu halten und der Eintracht vielleicht den ersten Gegentreffer ins Netz zu legen.
Aufstellung: Tanja, Tini, Elly, Sabrina, Saskia, Caro, Hülya, Canan, Simone, Jessica, Lena,
Eingewechselt: Sonja für Tini (46.), Kirsten für Saskia (79.), Martina für Lena (79.)
Tore: 0:1 (14.), 0:2 (65.)
13-11-GS
*************************************************************
Undiskutable Leistung gegen das bisherige Tabellenschlusslicht
Enttäuschendes Auftreten der Linner Frauen beim 0:3 gegen den Dülkener FC
Klar, dass unsere 3 Verletzten uns fehlen, das war vor dem Spiel allen bekannt. Aber dass man dann nicht vollen Einsatz zeigt und miteinander kämpft und den vermeintlich schwächeren Gegner so unterschätzt, das sollte nun wirklich nicht vorkommen. Trainerin Tanja setzte in der Offensive auch auf Speedy, die vereinbarungsgemäß bei der Zweiten nur eine Halbzeit spielen sollte. Doch Herb musste sie durchspielen lassen, was natürlich beim Einsatz in der Ersten zu einem Konditionsproblem wurde. In der Defensive kam Jessica zum Zuge, da sich auch noch Sonja am Freitag krank abmeldete. Als Ersatzspielerinnen standen mit Jasmin und Viktoria zwei Kräfte auf dem Spielberichtsbogen, die noch keinen Einsatz für Linn nachzuweisen hatten. Alles keine guten Vorzeichen, doch es ging ja gegen Dülken, die bisher immerhin schon einen einzigen Punkt erobert haben.
Und weil es eben nicht schlimmer kommen kann, kam es dann auch so. In der 3. Minute wagte eine DFC-Spielerin einen Sonntagsschuss, der genau unter dem Querbalken im Linner Tor einschlug. Und von diesem Schock des 0:1-Rückstandes erholte sich der LSV nur ganz, ganz langsam. Eine weitere Chance der Gäste zwei Minuten später konnte Tanja sicher halten, aber es dauerte bis zur 12. Minute, bis Simone den ersten Schuss in Richtung DFC-Tor abgab. Ein Freistoß von Simone wenige Minuten später zischte knapp am Tordreieck vorbei. Hier hätte Heike Heche, die mal wieder im Dülkener Tor stand, keine Abwehrmöglichkeit gehabt. Nach einer guten halben Stunde hatte sich Linn gefangen und kam besser ins Spiel. Viele gelungene Aktionen konnten die



heimischen Zuschauer aber nicht bewundern. Die Frauen das DFC machten die Räume eng und kämpften um jeden Ball. Mit langen Pässen setzten sie immer wieder die beiden schnellen Stürmerinnen ein, so dass Linn sich mehr um das Verhindern von Sturmläufen beschäftigen musste als ihnen lieb war. Dennoch ergaben sich kurz vor dem Halbzeitpfiff des gut leitenden Schiedsrichters zwei Gelegenheiten zum Ausgleich. Zunächst wurde Simone nach Vorlage von Caro zu weit rechts abgedrängt, so dass ihr Schuss aus spitzem Winkel eher eine Flanke wurde, parallel zur Torlinie, doch keine Verwerterin war zur Stelle. Dann noch ein direkter Freistoß aus gut 20 Metern durch Simone, mit derem flachen platzierten Schuss die Torfrau ihre Mühe hatte.
Für Speedy, die platt war, schickte Tanja Kirsten in die Sturmmitte, auch wenn das nicht ihre angestammte Position ist. Auch die erste Torchance der zweiten Hälfte hatte der Gast, aber der Ball kam direkt auf Torhüterin Tanja. Ein überraschender Schuss von Simone wäre den Ausgleich wert gewesen, doch sie traf die Unterkante der Latte und Heike Hechel hatte Glück, dass der Ball nicht von ihrem Rücken hinter die Linie prallte. Und dann kamen die zwei Blackout-Minuten, die die frühe Entscheidung brachten. Eine Ecke für Dülken wurde abgewehrt, aber zum Gegner, die Flanke erreichte die Stürmerin, die keine Mühe hatte, zum 2:0 einzudrücken (64.Min.). Tanja rechnete mit einem Abseitspfiff, doch der blieb eben aus. Und keine zwei Zeigerumdrehungen später das 3:0 für den DFC, als das Spielgerät einfach nicht aus der eigenen Hälfte gebracht werden konnte. Die Offensivkraft lief der Abwehr davon und netzte ein. (66. Min.)



Im Grunde war nun das Spiel gelaufen. Dülken verzögerte das Spiel, wann immer es ging und Linn fand heute einfach keine Mittel, ein konstruktives Aufbauspiel zu entwickeln. Zwar mühten sich wieder Caro und Hülya, den Ball immer wieder nach vorne zu treiben, doch passten entweder die Laufwege nicht oder die Gegner waren schneller dem Ball entgegen gelaufen. In der 78. Minute brachte Tanja dann noch frischen Wind in die Begegnung mit Jasmin und Viktoria und nahm dafür die glücklos agierenden Saskia und Lena aus dem Spiel. Aber nur durch wenige Einzelaktionen konnte das Gästetor in Gefahr gebracht werden. So dribbelte sich Hülya schön in den Strafraum, doch dann fehlte die Kraft zu einem platzierten Schuss, und der Nachschuss durch Simone wurde Beute der Torfrau. (85. Min.) Die letzte Aktion war ein Gäste-Freistoß, der leichte Beute für Tanja wurde. Alles in allem ein wenig ansehnliches Spiel von Linn, eine verdiente Niederlage, auch weil die Dülkener mehr Siegeswillen zeigten. Mit der Wiederholung ihrer heutigen Leistung werden sie schnell vom Tabellenende weg kommen.
Noch ist der Linner SV auf Platz 5 geblieben, doch sowohl Hemmerden als auch unser nächster Gegner, die Zweitvertretung der GSV Moers (Sonntag, 13.11. – 12 Uhr 30 in Linn), haben punktemäßig aufgeschlossen und sind demnach durchaus gefährlich. Es bedarf schon einer gewaltigen Steigerung zu heute, wenn man wieder einen Sieg holen will. Hoffen darf Trainerin Tanja auf einen Einsatz von Canan, doch sollte sie es nicht zu früh riskieren.
Aufstellung: Tanja, Tini, Elly, Sabrina, Jessica, Caro, Hülya, Lena, Simone, Saskia, Speedy
Eingewechselt: Kirsten für Speedy (46.), Jasmin für Lena (78.), Viktoria für Saskia (78.)
Tore: 0:1 (03.), 0:2 (64.), 0:3 (66.)
06-11-GS
***************************************************************
Hart erkämpfter Punktgewinn mit herben Verlusten in Neuss-Weissenberg
4:4- Unentschieden nach indiskutabler ersten Hälfte mit 1:3-Rückstand
Nein, dass wir zwei Punkte liegen liessen, schmerzt nicht so sehr wie die Verletzungen, die sich heute 3 Stammspielerinnen zugezogen haben. Den Anfang machte Nicki schon nach 5 Minuten, die von hinten gestoppt wurde und sich dabei das Knie verdrehte und mit Verdacht auf Meniskusriss ins Krankenhaus musste. In der 13. Minute folgte Canan, die zwar angeschlagen ins Spiel ging, aber nach zweimaligem harten Einsteigens mit einer Fussprellung das Feld verlassen musste. Ärgerlich dazu, dass in den jeweiligen Behandlungsphasen , bevor neu eingewechselt war, jeweils ein Tor für die Heimelf fiel. Den dritten Ausfall musste Trainerin Tanja in der 83. Minute verbuchen, als Natalie nach einem Pressschlag schmerzverzerrt liegen blieb und ebenfalls direkt vom Platz in die Klinik gebracht werden musste. Und das gerade nachdem Linn den 1:4-Rückstand aufgeholt hatte und auf dem Weg war, einen Auswärtsdreier zu erkämpfen.
Allen drei Verletzten eine schnelle und gute Genesung! Bei Natalie ist nichts gebrochen, nur sehr stark geprellt und sie hat eine Gipsschiene.
Doch von Anfang an: Zunächst sah alles gut aus. Tini war nach ihrer Reisepause wieder in der Mannschaft zurück und Tanja konnte auf alle Stammkräfte zurückgreifen. Das Wetter war herrlich für den letzten Oktobersonntag, die Frauen konnten alle eine Stunde länger schlafen und der neue Kunstrasenplatz wartete darauf, bespielt zu werden. Und dann fing das Spiel an.
Und das wie oben bereits erwähnt mit dem Schrecken eines Foulspiels an Nicki, das nicht einmal mit Freistoß geahndet wurde. Noch während sich Tanja um Nicki kümmerte, kam die SVG zu einem Weitschuß, den Tanja nur zur Ecke klären konnte. Nach dieser Ecke konnte Tini auf der Linie klären. Und in der 10.




Minute ein Angriff über die rechte Sturmseite, Saskia wurde überlaufen, die Flanke kam sehr gut und die Stürmerin nickte zur 1:0-Führung der Heimelf ein. Kaum waren die Linner wieder vollständig, Lena kam für Nicki, blieb Canan auf unserer rechten Sturmseite liegen. Zu ihrem Lendenproblem gesellte sich nun noch eine Fussprellung dazu, nachdem sie zweimal hart angegangen worden war. Und die Duplizität der Ereignisse brachte in der Bedenkzeit, ob Canan nochmal ins Spiel kommen kann, über die rechte Sturmseite des SVG einen Angriff, Saskia konnte die Flanke nicht verhindern und die Stürmerin nickte zur 2:0-Führung ein. (16.) Nun kam Sonja ins Spiel und übernahm die rechte Abwehrposition von Tini, die dafür auf die linke Aussenbahn wechselte. In der 20. Min. gab es durch Hülya den ersten Schußversuch der Gäste. Eher überraschend fiel der Anschlusstreffer für Linn in der 25. Minute. Sonja wehrte einen Angriff ab und schickte den Ball in die Sturmmitte, Natalie setzte nach, sich gegen die Torfrau durch und netzte zum 1:2 ein. Nun hoffte man, dass sich die Mannschaft gefangen und auch die Abwehr ihre Zuordnung gefunden hat. Doch Neuss wirbelte mit hoher Laufbereitschaft und vielen Positionswechseln und erarbeitete sich einige Chancen. Tanja war zumeist auf den Posten und konnte klären. In der 38. Minute dann das 3:1 für Neuss durch die Nr. 7, die einen Alleingang clever flach abschloss. Hier hatte Tanja keine Abwehrmöglichkeit. Kurz vor der Halbzeit musste Nati schon einmal zur Behandlung raus, als eine Abwehrspielerin ihr wohl unabsichtlich in die Wade getreten war. Insgesamt standen die Linner Abwehrspielerinnen zu weit weg von ihren Gegnern und bei einigen klappte das Umschalten, um dem Ball entgegenzugehen, nicht.
Mit einer positiven und aggressiveren Einstellung ging Linn in die zweite Halbzeit. Aber zunächst gab es noch einen Dämpfer, als die linke Abwehrseite versuchte, Abseits zu stellen, rechts wurde dies jedoch aufgehoben. So war es ein leichtes, an Tanja vorbei zum 4:1 einzuschieben (52.Min.). Doch nun




begannen die LSV-Frauen, den Kampfgeist in den Vordergrund zu stellen. Zuerst hatte Linksaussen Tini Pech, dass ihr abgefälschter Schuß noch von der Linie gekratzt wurde, doch den Ball erlief sich Lena, legte überlegt auf die mitgekommene Simone, die der Torfrau keine Chance liess. 2:4 – 55.Minute. Auf beiden Seiten schenkte man sich nichts, aber Linn bekam nun ein Übergewicht, vor allem angetrieben durch Caro und Hülya, die jede Menge Luftreserven hervor zauberte. Als in der 62. Minute Lena den Ball in den Lauf von Simone schickt, tanzt diese an zwei Abwehrspielerinnen vorbei, lässt die Torfrau stehen und trifft zum 3:4. Mal ein Konter des SVG, der nichts einbringt, dann ein Freistoß durch Simone, der aber an der Mauer hängen bleibt und zur Ecke geht, Möglichkeiten auf beiden Seiten. Dann ein Handspiel kurz vor dem Strafraum und direkter Freistoß. Diesmal schnappt sich Natalie den Ball und trifft aus 18 Metern zum umjubelten Ausgleich in der 80. Minute. Und nun war der Gast einem Sieg näher als die Heimelf, da die Moral wieder aufgebaut war. Doch dann der verhängnisvolle Pressschlag zwischen Natalie und der Gegenspielerin. Nati musste lange auf dem Spielfeld behandelt werden, bis sie direkten Wegs ins gegenüberliegende Krankenhaus gebracht wurde. In den folgenden 7 Minuten hielt Tanja mit zwei Klasse Paraden ihrem Team den nun verdienten Punkt fest, der Schock über die Verletzungen saß den Linner Frauen in den Knochen. Vor einigen Wochen drehte die SVG ein 1:5 gegen den TSV Kaldenkirchen auf ein 5:5, heute gelang es ihnen nicht, die klare Führung zu verteidigen. Kompliment den LSV-Akteuren zu dem tollen Spiel in der zweiten Hälfte. Schade nur, dass die erste Halbzeit verschlafen wurde.
Für den kommenden Sonntag zum Heimspiel gegen den Tabellenletzten, Dülkener FC, der heute seinen ersten Punkt erkämpft hat, stellt sich die Mannschaft quasi selbst auf, sicherlich kann man auf Unterstützung aus der Zweiten rechnen, die ebenfalls einen schwächeren Gegner zu Gast haben.
Aufstellung: Tanja, Tini, Elly, Sabrina, Saskia, Caro, Hülya, Canan, Simone, Nicki, Natalie
Eingewechselt: Lena für Nicki (10.), Sonja für Canan ( 18.), Kirsten für Natalie (85.)
Tore: 0:1 (10.), 0:2 (16.), 1:2 Natalie (25.), 1:3 (38.), 1:4 (52.), 2:4 Simone (55.), 3:4 Simone (62.), 4:4 Natalie (80.)
30-10-GS
******************************************
SG Holzheim war den Linner Frauen beim 6:0-Sieg klar unterlegen
Wiedergutmachung gelang der Ersten des LSV deutlich!
Noch verhaltener Optimismus bei Trainerin Tanja vor dem Spiel wich einem strahlenden Lächeln nach der Begegnung. In der Abwehr musste heute Tini ersetzt werden, die zu einem Kurzurlaub in der Heimat ihrer Eltern weilte. Die für Tini eingesetzte Jessica machte ihre Sache sehr gut und passte sich bestens an die Leistung ihrer Abwehrkolleginnen an. Caro und Lena konnten auch auflaufen, was Tanja schon eher beruhigte. So blieb Natalie vorerst auf der Bank, da sie nach der starken Erkältung noch nicht im Vollbesitz ihrer Kräfte war.
Bereits nach wenigen Minuten erkannte man, dass die Offensive des LSV auf Tore aus war. Erste Chancen durch Nicki, aus spitzem Winkel nach Vorlage von Lena und auf Flanke von Caro, wurden von der Torfrau gehalten bzw. abgewehrt. Der nächste Versuch in der 8. Minute brachte dann schon die Führung. Canan tankte sich auf der rechten Seite durch, wurde im Strafraum gefoult, legte den Ball aber dennoch quer und die Abwehr schob den Ball in die Füsse von Nicki, die mit einem trockenen Flachschuss das 1:0 erzielte. Zwei Minuten später kommt Canan wieder über rechts in den Strafraum, legt diesmal zurück auf Simone, die den Ball humorlos zum 2:0 in die Maschen knallt. Das zerrte bei einigen SG-Spielerinnen wohl an den Nerven, denn sie haderten mit



fast allen Entscheidungen des SchiRis, Herrn Arlt, und konnten froh sein, dass er es bei der Torfrau nur bei einer Ermahnung beließ. Holzheim war nun eher bemüht, das Spiel langsam zu machen und den Spielfluss der Linner zu unterbinden. Das gelang auch einige Zeit, das Spielniveau flachte ab. Erst nach gut einer halben Stunde wieder eine erwähnenswerte Möglichkeit für Linn. Lena spielt sich auf der rechten Seite durch, flankt zu Nicki, deren Direktabnahme aber nicht wirklich aufs Tor kommt. Kurz vor dem Halbzeitpfiff noch zwei Chancen, als Lena, statt selbst zu schiessen, uneigennützig auf Nicki ablegt, der Schuß aber knapp das Tor verfehlt. Die zweite nach schöner Vorarbeit von Hülya jagt Canan den Ball über das Tor. Holzheim war mit dem 2:0-Pausenstand gut bedient.
Die zweite Spielhälfte zeigte wieder das gleiche Bild. Linn stürmte- diesmal auf ihr Lieblingstor – und Holzheim mühte sich, hin und wieder den Linner Strafraum zu betreten, doch richtig gefährlich wurde es für Torhüterin Tanja im ganzen Spiel nicht. Dafür sorgte auch die gut agierende Abwehr, die zumeist sicher klären konnte. Eine schöne Torchance erarbeitete sich wieder Lena, zieht aus spitzem Winkel ab. Dir Torfrau wehrt hoch ab, Simone ist mit dem Kopf zur Stelle, doch eine Abwehrspielerin schlägt den Ball von der Linie. Nach einer Stunde kam Kirsten zu ihrem zweiten Einsatz wie vereinbart für Jessica und



auch sie fügte sich gut in das Defensivspiel ein. Nun kam die Kombination der linken Sturmseite mit Helmut – Saskia – Nicki – Canan. Helmut holte den Ball für Saskias Einwurf, die wirft auf Nicki, die von der Strafraumkante aufs Tor schiesst. Die Torfrau kann nur abprallen lassen und die mitgelaufene Canan staubt clever ab. 3:0 – 63. Min. Drei Minuten darauf das gleiche Spiel: Helmut holt den Ball – Saskia wirft ein auf Nicki, die dieses Mal Slalom an der Torauslinie läuft und zurück auf Canan passt. Resultat: 4:0 – 66. Min. Eine tolle Einzelleistung von Hülya bringt in der 73. Minute das nächste Linner Tor. Sie erobert sich den Ball im Mittelkreis und marschiert Richtung Tor, umkurvt zwei, drei SG-Spielerinnen und knallt den Ball überlegt flach ins kurze Eck zum 5:0. Und die 75. Minute brachte dann schon das letzte Tor des Spiels. Die inzwischen ins Spiel gekommene Natalie schickt Nicki, heute wieder sehr lauffreudig, auf die Reise und mit dem Aussenrist trifft sie in die lange Ecke zum 6:0. Trotz einer Eckenserie von 4 Stück hintereinander waren die LSV-Recken gnädig und liessen keinen weiteren Treffer folgen. Heute passte das Mannschaftsspiel von hinten bis vorne. Beide Aussen, Nicki und Canan, waren sehr agil und absolvierten ein sehr großes Laufpensum. Es machte Spass, zuzusehen und war auch der Beweis, warum der LSV mit in die Spitzengruppe der Landesliga passt. Platz 5 mit 3 Punkten Rückstand zum Spitzenreiter kann sich sehen lassen.
Den kommenden Gegner, SVG Neuss-Weißenberg, kann man nicht so richtig einschätzen. Mit 7 Punkten im Mittelfeld derzeit auf Platz 7, konnten sie dem TSV Kaldenkirchen einen Punkt abnehmen (5:5), verloren andererseits gegen die SG Holzheim. Bisher haben wir uns gegen Neuss immer schwer getan, hoffen wir, dass das am Sonntag, 30.10. um 13 Uhr auf deren neuem Kunstrasenplatz nicht so ist.
Aufstellung: Tanja, Jessica, Elly, Sabrina, Saskia, Caro, Hülya, Canan, Simone, Nicki, Lena
Eingewechselt: Kirsten für Jessica (59.), Natalie für Lena (70.)
Tore: 1:0 Nicki (08.), 2:0 Simone (10.), 3:0 Canan (63.), 4:0 Canan (66.), 5:0 Hülya (73.), 6:0 Nicki (75.)
23-10-GS
********************************************************
Erste Saisonniederlage für die Linner Frauen beim TSV Kaldenkirchen
Bisher schwächste Saisonleistung gegen den neuen Tabellenführer bringt 0:3-Niederlage
Eigentlich war alles gerüstet für einen anständigen Auftritt der Ersten Frauen des Linner SV beim Auftritt im Grenzland. Trainerin Tanja standen zwar mit Caro und Lena zwei wichtige Akteure nicht zur Verfügung, andererseits konnten zwei Spielerinnen der spielfreien Zweiten gewonnen werden, das Team zu unterstützen. In der Startelf fanden Sarah und Marion einen Platz, da auch Simone wegen ihres Trainingsrückstands erst später eingeplant war. Nach den Ergebnissen der letzten beiden erfolgreichen Spielzeiten erhoffte man sich gegen KaKi also wieder ein gutes Resultat.
Das Spiel begann mit dem Abtasten der beiden Mannschaften und vor allem dem Austesten des unregelmäßigen und hoch stehenden Rasens. Damit mussten allerdings beide Teams zurecht kommen, was der Heimelf offensichtlich besser gelang. Dazu stellten die Linner schnell fest, dass sich KaKi mit zwei Spielerinnen von Fortuna Dilkrath effektiv verstärkt hat. Der erste Treffer des TSV war zum Glück aus Abseitsposition, was der SchiRi auch erkannte. Das



Spiel der Gäste kam nicht wirklich in die Gänge und das frühe Forechecking brachte die Linner Abwehr ein ums andere Mal in Verlegenheit. So brachte die 19. Minute die Führung für Kaldenkirchen über deren rechte Sturmseite. Danach kam der Gast doch etwas besser ins Spiel, immer wieder angetrieben durch Marion, die viel von ihrer Erfahrung einbrachte. In der 37. Minute beinahe der Ausgleich durch Nati in 1-gegen-1 nach Pass von Sarah, doch die Torfrau reagierte glänzend und lenkte zur Ecke. Bis zur Halbzeit leichte Überlegenheit für KaKi, die diese aber nicht mehr in Tore ummünzen konnte.
Zu Beginn der zweiten Hälfte kam vereinbarungsgemäß Simone für Sarah ins Spiel, wodurch die Offensivausrichtung mehr Gewicht bekam. 50. Min. legte Simone für Canan auf, einige hatten schon den Torschrei auf den Lippen, doch wieder blieb die Torfrau Siegerin und es gab nur Eckstoß. Kurz danach zielte Simone aus 18 Metern über das Tor. 58. Min. Ecke durch Nicki, die Torhüterin verpasst, Simone setzt sich im Strafraum durch, doch wieder über das Tor. Ein Freistoß, wieder von Simone getreten, wird gehalten. Und dann der Konter, der fast erwartungsgemäß zum zweiten KaKi-Tor führte. Wieder über die rechte



Angriffsseite eingeleitet, über Tanja im Tor gelupft in die lange Ecke. 0:2 in der 67. Minute. Nun war bei einigen Linner Spielerinnen die Luft raus, ein Anschlusstreffer schien in weite Ferne gerückt. Kaldenkirchen zeigte sich wacher und willensstärker und kam in der 74. Minute sogar noch zu ihrem „Standardergebnis“ von 3:0. Zunächst klärt Tanja, doch die Stürmerin erläuft sich noch den Ball an der Torauslinie und kann nahezu ohne Gegenwehr einnetzen. Nun verlegte der TSV sich auf die Ergebnisverwaltung bis auf eine Chance für Simone mit ihrem Volleyschuß nach Ecke durch Nicki – wieder über das Tor.
Alles in allem ein gerechter Sieg für die Heimelf, da sie mehr Willen zeigte, um ihre letzten vier Niederlagen gegen Linn endlich vergessen zu lassen. Damit haben sie sich die Tabellenführung erobert. Linn war zwar in der zweiten Hälfte besser im Spiel, doch lassen sich die Probleme aus den krankheitsbedingten Trainingsrückständen bei dem kleinen Kader nicht übersehen.
Immerhin kommt am kommenden Sonntag mit der SG Holzheim ein Gegner, der zu schlagen sein sollte. Wünschen wir uns ein stärkere Trainingsbeteiligung und gesunde Spielerinnen, dann wird es auch am 23.10. um 15 Uhr an der Kurkölner Strasse wieder klappen.
Aufstellung: Tanja, Tini, Elly, Sabrina, Saskia, Sarah, Hülya, Marion, Canan, Natalie, Nicki
Eingewechselt: Simone für Sarah (46.), Sonja für Saskia (80.)
Tore: 0:1 (19.), 0:2 (67.), 0:3 (74.)
16-10-GS
*********************************************************
Linner Erste Frauen mit 3:0-Sieg gegen TSV WaWa im ersten Heimspiel
Canan ebnete mit ihrem ersten Tor den Weg in einem überlegenen Match
Vor einer Woche schwitzten Akteure und Zuschauer noch beim Punktspiel beim FSC MG, heute war es bei gut 12 Grad entschieden unangenehmer für einen Sportplatzbesuch. Für Trainerin Tanja dennoch keine schlechten Vorzeichen, denn ausser Simone, die sich zum Teil von Antibiotika ernährt, meldeten sich alle anderen Spielerinnen einsatzbereit. So rückte Canan in die Mitte, wo sonst Simone ihre Kreise zieht. Hülya nahm wieder ihren Platz vor der Abwehr neben Caro ein. Leider merkte man sowohl Lena als auch Nicki an, dass sie nicht im Vollbesitz ihrer Kräfte waren, aber die Mannschaft spielte gemeinsam einen klaren Sieg heraus.
Unter der Leitung von Alt-Schiedsrichter Stefes entwickelte sich ein Spiel, das überwiegend in Richtung Gästehälfte angelegt war. Linn bemühte sich, ein schnelles Tor zu erzielen, doch das wollte nicht gelingen. Zwar hatten sich die Hausherren bereits in der 8. Minute eine Möglichkeit erarbeitet, doch Caro‘s Flanke zirkelte Natalie neben das Tor. In der Folgezeit taten sich beide Teams schwer, sich Einschusschancen zu schaffen. Das Spiel lief zumeist zwischen den beiden Strafräumen ab, aber die Abwehrreihen hatten ihre Stürmer größtenteils im Griff. Urplötzlich stand es dann 1:0 für Linn! Canan fasste sich ein Herz und zog aus 18 Metern einfach mal ab und die Torfrau des TSV kam nicht an den Ball. (26. Min.) Ihr erstes Punktspieltor für den Linner SV! Fünf



Minuten später kam WaWa einmal näher vor das LSV-Tor, aber die Stürmerin verzog den Schuß weit über das Tor. Verblüffend war dabei, dass das Zusammenspiel der Linner Frauen zeitweilig recht schlampig war, obwohl keine Notwendigkeit für nervöses Spiel vorlag. Mit dieser knappen Führung für Linn wechselte man dann die Seiten.
Um einiges munterer verlief die zweite Hälfte. Die Heimelf spielte nun konzentrierter und aktiver nach vorne, zumeist über die linke Seite, auch wenn Nicki nicht so wirkungsvoll war wie gewohnt. In der 47. Minute hielt die TSV-Torfrau ihr Team im Spiel als sie nach schöner Kombination zwischen Nati und Nicki zweimal richtig stand und abwehren konnte. Wieder Nicki nach Vorlage von Saskia mit einer Chance, aber sie hatte zu viel Rücklage beim Abschluß. (56.) Als Natalie einen Freistoß zugesprochen bekam, rief Pino nach Simone, doch die war nicht anwesend. Also machte es Natalie selbst und donnerte den Freistoß aus gut 25 Metern unhaltbar in die Maschen zum neuen Spielstand: 2:0 in der 58. Minute. Die Spielanteile lagen nun sehr hoch auf der Linner Seite. Meist war Nicki an den Angriffen beteiligt, mal mit Canan, mal mit Nati und mal mit Saskia. Ein Freistoß von ihr nach Foul an der unauffällig, aber stark spielenden Hülya flog am Tor vorbei (67.), nach Balleroberung am Gästestrafraum zog sie den Ball über das Tor. (76.) Dann schaltete sich auch Tini mal ins Angriffsspiel



mit ein und jagte den Ball von rechts von aussen an das Lattenkreuz. (80.) Auch Canan hatte kurz darauf nicht genug Zielwasser getrunken und traf neben das Tor. (82.) Im Gegenzug die größte Möglichkeit für die Gäste bei einem Konter, als Tanja überlupft wurde, doch Sabrina mit Kopfball vor der Linie zur Ecke klären konnte. Auch Caro hatte noch eine Chance, entschloss sich aber, abzuspielen statt selbst zu schiessen. So blieb es Nati vorbehalten, nach schöner Vorlage von Hülya in der 88. Minute mit ihrem zweiten Tor zum 3:0 den Sack zuzumachen.
Alles in allem ein verdienter Sieg, der durchaus höher hätte ausfallen können. Die Gäste hatten dem LSV wenig entgegen zu setzen, vor allem die Linner Abwehr hatte in der zweiten Hälfte – ausser der erwähnten Chance - alles im Griff. Wenn Tanja öfter die schnelle Spieleröffnung ala Neuer versucht, taucht Linn immer mal gefährlich vor des Gegners Tor auf. Gut gefallen konnten heute neben der Viererkette auch Hülya und Canan in den zentralen Positionen. Sonja wurde Mitte der zweiten Hälfte für Lena, die sich vielleicht zu viel zutraute, für die rechte Aussenbahn eingewechselt und Kirsten kam zu ihrem ersten Kurzeinsatz für den Linner SV.
Noch ungeschlagen und auf Platz 4 verbessert kann sich die Mannschaft nun auf den kommenden Sonntag vorbereiten. Beim TSV Kaldenkirchen hängen die Trauben sicher hoch nach 3 mal 3:0-Siegen, doch heute mussten auch sie Federn lassen und beim 5:5 in Neuss zwei Punkte abgeben. Mal sehen, wer bis zum Wochenende gesundheitlich besser drauf ist.
Aufstellung: Tanja, Tini, Elly, Sabrina, Saskia, Caro, Hülya, Canan, Lena, Natalie, Nicki
Eingewechselt: Sonja für Lena (72.), Kirsten für Nicki (89.)
Tore: 1:0 Canan (26.), 2:0 Natalie (58.), 3:0 Natalie (88.)
09-10-GS
***********************************************
Tolles Spiel beim FSC Mönchengladbach bringt den Linner Frauen einen Punktgewinn
Verdientes 2:2- Unentschieden beim starken NRL-Absteiger
Bei brütender Hitze am 02.Oktober traten die Linner Frauen beim FSC Mönchengladbach an, der Mannschaft, die in direktem Durchmarsch aus der Regionalliga über die Niederrheinliga in die Landesliga zurück gekommen ist. Eine sehr junge Mannschaft, die sich den Aufstieg als Saisonziel gesetzt haben und ihre beiden ersten Punktspiele bereits gewonnen hat. Linns Trainerin Tanja konnte heute mit 13 Akteuren anreisen und hatte somit zwei Spielerinnen zum Auswechseln an Bord. Leider waren einige Stammkräfte während der Woche angeschlagen, so dass Sabrina, Simone und Nicki nicht im Vollbesitz ihrer Kräfte waren.
Dennoch war man guter Dinge und rechnete sich aus, von Rheindahlen mindestens einen Punkt mitzubringen.
Beide Teams zeigten von Beginn an, dass sie auf Sieg spielen wollten. In den ersten zehn Minuten notierte ich für die Heimelf die ersten zwei Chancen, doch beide Male war Torhüterin Tanja auf dem Posten. Die Abseitsfalle schnappte aber oft zu und der gute SchiRi hatte das auch im Blick. Der erste gelungene Spielzug der Linner führte auch gleich zur Führung. Canan auf rechts spielte zu Lena, die in der Mitte die gut postierte Caro sah und den Querpass spielte. Caro verwandelte überlegt flach ins kurze Eck zur 1:0-Führung (15. Min.) Immer wieder suchten die FSC’ler ihre Nr. 10, Angela Paffrath, die Dreh- und Angelpunkt der Mannschaft ist. Zum großen Teil konnte Hülya deren Kreise jedoch gut einschränken, so dass diese sich nicht wie gewohnt entfalten konnte. Die junge Mittelstürmerin tauchte plötzlich vor Tanja auf, aber unsere Torfrau klärte gekonnt. In der Folge ein Freistoß von Simone aus gut 30 Metern, den die FSC-Torfrau zur Ecke lenkte. Zweimal Möglichkeiten durch Canan, aber auch die gegnerische Keeperin war auf dem Posten. Eher überraschend fiel dann der Ausgleich, als sich deren Nr. 10 auf rechts durchspielte und den Pass fast von der Grundlinie zur Mitte schickte. Die Nr. 6 erreichte den Ball vor Tanja und es stand 1:1 (27. Min.). Ärgerlich, weil aus Abseitsposition, traf die Nr. 2 nur zwei Minuten später zur 2:1-Führung des FSC. Doch die Gäste waren nur kurz geschockt und besannen sich auf ihre Fähigkeiten. So gelang schon 5 Minuten später der Ausgleich für den LSV. Lena spielte aus dem Strafraum einen Rückpass zu Hülya, die aus 16 Metern abzog und ihren ersten Landesliga-Treffer erzielte. Das war in der 35. Minute. Sie krönte damit ihre tadellose Leistung, die eigentlich in der Sonderbewachung der Spielmacherin lag. In der 40. Minute musste Lena mit einer Fussverletzung vom Platz, Natalie nahm ihren Platz ein. Schade für Lena, denn sie hatte gerade die Rippenprellung aus dem Lürrip-Spiel auskuriert und mit ihren zwei Vorlagen die Tore mit vorbereitet. Noch vor der Pause hatten beide Teams Chancen, doch jedesmal war bei den Torleuten Endstation.
In der zweiten Hälfte stellte Tanja Nicki auf die rechte Aussenbahn, da sie sich auf links bei ihrer Gegenspielerin aufrieb und wegen der Erkältung nicht so oft

zu ihren Sturmläufen ansetzen konnte. Weiter ging es mit Offensivfussball auf beiden Seiten. Das Mittelfeld wurde schnell überbrückt und die Abwehrreihen waren stark gefordert. Nickis Sturmlauf wird zur Ecke abgedrängt. Simones Freistoss trifft genau die Querlatte. Die FSC-Nr. 10 kommt zu ihren ersten Schussversuchen. Nickis Ball wird von der Torfrau zur Ecke gelenkt. Canan erobert sich den Ball, trifft aber nicht die lange Ecke, sondern neben das Tor. Ein schneller Spielzug der Heimelf mit Abschluss von Paffrath geht neben das Tor. So gab es auf beiden Seiten Möglichkeiten, das Spiel zu seinen Gunsten zu entscheiden. Gegen Ende bekam der FSC etwas mehr Übergewicht. Zweimal musste Tanja den Ball über die Querlatte lenken. Den Schlusspunkt setzte dann wieder die Spielmacherin mit der Nr. 10 auf dem Rücken, als ihr Schuss aus ca. 18 Metern die Unterkante der Querlatte trifft, aber nicht hinter die Torlinie fällt. So gab es schliesslich ein gerechtes Unentschieden, denn beide Mannschaften waren gleichwertig. In der ersten Hälfte hatte Linn etwas mehr vom Spiel, nach dem Wechsel erarbeitete sich der FSC ein leichtes Übergewicht.
Die Zuschauer, unter ihnen auch der Besuch aus Hamburg, Jana mit ihren Eltern, sahen ein abwechslungsreiches Offensivspiel mit vielen Torchancen und guten Leistungen beider Torhüter. Mit diesem Punkt verbesserte sich Linn in der Tabelle auf Platz 5, auch wenn es durch das Spiel weniger über Wochen kein ausgeglichenes Bild geben wird. Aber nach den beiden schweren Auftaktspielen ohne Niederlage zu sein, ist ein guter Start.
Kommenden Sonntag ist das erste Saison-Heimspiel gegen den TSV Wachtendonk-Wankum, der nach einem Sieg und zwei Niederlagen nicht so zufrieden ist mit seinem Saisonstart. Doch die Linner Frauen wollen sich sicher dem eigenen Publikum mit einem Sieg präsentieren. Oder nicht?
Aufstellung: Tanja, Tini, Elly, Sabrina, Saskia, Caro, Hülya, Simone, Canan, Lena, Nick
Eingewechselt: Natalie für Lena (40.)
Tore: 1:0 Caro (15.), 1:1 Nr. 6 (27.), 1:2 Nr. 2 (30.), 2:2 Hülya (34.)
02-10-GS
******************************************************
Linner Frauen entführen 3 Punkte vom SV Mönchengladbach 1910
Glücklicher 3:2-Sieg zum Saisonauftakt des LSV
Gespannt wartete man in Linn auf das erste Punktspiel der Saison 2011/12 in der Landesliga Gruppe 1. Noch erscheint für Trainerin Tanja die Mannschaft wie eine Wundertüte, man weiss noch nicht, was tatsächlich dabei herauskommt. Bedingt durch vorher geplante Reisen fehlten dann auch einige Akteure, so dass die Linner Frauen nur mit 11 Spielerinnen plus Ersatztorhüterin nach Lürrip fuhren. Aus der Abwehr fehlte Caro, also beorderte die Trainerin Nati vor die Abwehr, neben den beiden Neuzugängen Lena und Canan bezog Nicki die Offensivposition auf der linken Aussenbahn.
Pünktlich mit dem Anpfiff des Schiedsrichters begann es kurz zu regnen, sollte das ein gutes Omen sein? Denn auch im Frühjahr beim 4:0-Sieg beteiligte sich der Himmel am Spiel der beiden Teams. Allerdings legten die Hausherren zügig los und brachten die Linner Abwehr schnell ans Arbeiten. So gab es in der ersten halben Stunde schon drei gute Chancen für den SV 1910, die jedoch in der gut aufgelegten Torfrau Tanja ihre Meisterin fanden. In dieser Zeit tauchte Linn nur einmal gefährlich vor dem gegnerischen Tor auf, als Nicki nach Pass von Simone im Strafraum zwar zu Fall kam, aber nicht durch Einwirkung ihrer Gegenspielerin. (12.) Einige gute Tormöglichkeiten liessen die Lürripper Stürmerinnen kläglich aus, die Gäste konnten sich bei ihrer Torhüterin bedanken, dass das aktivere Spiel aus dem überlegenen Mittelfeld heraus nichts Zählbares einbrachte. Die zweite Chance für Linn gab es nach einem abgefälschten Freistoss von Simone, als Canan den Ball nicht kontrolliert aufs Tor brachte. Kurz vor der Halbzeit gab es einen Freistoß für die Heimelf, den die Nr. 23, Anna, deren Wirkungskreis ansonsten von Hülya stark eingeschränkt wurde, ins rechte obere Toreck zirkelte. Tanja berührte den Ball zwar noch, doch er schlug letztlich zum



1:0 für den SV MGl. ein. Das druckvollere Spiel wurde damit doch noch vor der Pause belohnt, bei besserer Chancenverwertung hätte sich der LSV nicht über einen höheren Rückstand beklagen dürfen.
Für die zweite Halbzeit gab Tanja dann die richtigen Anweisungen, denn Linn zeigte sich nun häufiger vor dem gegnerischen Tor, vor allem Nicki rieb sich in vielen Alleingängen über die linke Seite auf. Nach einem Warnschuß durch Simone aus 20 Metern führte ein schöner Doppelpass zwischen ihr und Lena zum schnellen Ausgleich in der 53. Minute. Simone schloss diesen Spielzug von der Strafraumkante mit einem schönen Schuß in die linke obere Ecke ab zum 1:1. Die Freude darüber dauerte nicht lange, denn aus abseitsverdächtiger Position traf die Heimelf zur erneuten Führung. Hier hatte Tanja keine Abwehrchance. 1:2 in der 57. Minute. Nun übernahmen die Linner Frauen immer mehr Spielanteile und beginnend von den Abwehrspielerinnen fanden die Zuspiele besser zu den Mitspielerinnen. An einen Freistoß durch Simone bekommt die Torfrau gerade noch ihre Finger, um den Ball zur Ecke zu lenken. (64.) Nicki tankt sich durch und läuft von links aufs Tor zu, ihr Abschluss landet aber neben dem kurzen Toreck. (69.) Beim nächsten Alleingang macht sie es besser, lässt die Abwehrspielerinnen alle stehen und schliesst ins lange Eck ab zum erneuten Ausgleich. 2:2 – 71. Min. Nun hatte auch die Linner Abwehr das Spiel gut im Griff, Lürrip erspielte sich kaum mehr Chancen. Stattdessen schickte Tanja die Stürmerinnen mit ihren langen Abschlägen immer wieder nah vors Tor. So hatte Canan eine gute Möglichkeit nach Doppelpass mit Simone, traf aber auf die Torfrau. Kurz darauf wurde Lena vor dem Strafraum hart aber fair vom Ball



getrennt, wobei sie sich leicht verletzte. Mangels Auswechselspielerinnen hielt sie aber ebenso durch wie ihre Kolleginnen, die mit der Kondition kein Problem zu haben schienen. Als Natalie in der 80. Minute gefoult wird, legt sich Simone den Ball zurecht und hämmert ihn über die Torfrau hinweg aus gut 30 Metern zur umjubelten 3:2-Führung ins Netz. Nun liess man nichts mehr anbrennen und spielte die letzten 10 Minuten sicher herunter. Nochmal ein Versuch von Simone aus der Ferne ging über das Tor.
Aufgrund der Leistungssteigerung in der zweiten Spielhälfte haben sich die Linner Frauen den Sieg erarbeitet. Die erste Hälfte gehörte dem SV 1910 MG, die bei besserer Auswertung ihrer Chancen deutlicher hätten führen können. Durch engeres Decken und genaueres Zuspiel zog man der Heimelf stetig den Zahn und übernahm das Spiel. Gute Noten verdienten sich die Aussen in der Abwehr Saskia und Tini, sowie die offensiven Aussen Nicki durch ihre Laufbereitschaft und Canan, die immer besser ins Spiel fand. Simones Übersicht und geschicktes Einsetzen der Mitspielerinnen – neben der Schussgenauigkeit – und Tanja mit ihrer Sicherheit im Eins-gegen-Eins und ihren langen Abschlägen sind natürlich auch erwähnenswert. Noch ist nicht alles rund, Steigerungsmöglichkeiten sind noch genug drin. Nach einem Spiel Pause geht es wieder nach Mönchengladbach zum NRL-Absteiger FSC.
Aufstellung: Tanja, Tini, Elly, Sabrina, Saskia, Natalie, Hülya, Simone, Canan, Lena, Nicki
Tore: 0:1 Anna (43.), 1:1 Simone (53.), 1:2 Nr. 9 (57.), 2:2 Nicki (71.), 3:2 Simone (80.)
18-09-GS
nach oben
|