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SV Schaephuysen zeigt den Linner Frauen beim 3:0 Schwachstellen auf.
Klar, mitten in der Urlaubszeit finden nun mal die Vorbereitungsspiele statt. Und da fehlen eben auch Stammspielerinnen aus unterschiedlichen Gründen. Doch von der heutigen Leistung ihrer Mannschaft ist Trainerin Tanja sehr enttäuscht.
Es gibt eben Tage, da passt nichts. Zunächst die Verlegung des Spiels auf den Nachmittag, was zur Folge hatte, dass die erste Hälfte unter extremer Schwüle gespielt wurde, was einigen sichtlich zu schaffen machte. Doch die gegnerische Mannschaft hatte mit den gleichen Voraussetzungen zu kämpfen. Dann das personelle Problem, dass man mit genau 11 Aktiven zum Bezirksliga-Aufsteiger fuhr. Darunter gerade mal 5 Stammspielerinnen der letzten Saison, wobei Stammtorhüterin Tanja sogar als Feldspielerin auflief. Bedanken wollen wir uns bei Nadine und Speedy, den beiden Ergänzungen aus der Zweiten, die sich trotz angeschlagener Gesundheit zur Verfügung gestellt haben. Bei Canan sah man gute Ansätze, doch hat sie bisher nur an einer einzigen Trainingseinheit nach ihrem Urlaub teilgenommen. Generell hofft Tanja, dass die Trainingsbeteiligung bald zunimmt, denn es geht in die entscheidende Phase der Vorbereitung.
Zum Spiel: Schaephuysen zeigte von Beginn an viel Zug zum Tor und viel Laufbereitschaft. Bis sich die Linner Abwehr richtig sortiert hatte, stand es bereits 1:0 nach 2 ½ Minuten, als ein Angriff über die rechte Seite erfolgreich abgeschlossen wurde. Linn tat sich sehr schwer, den Ball in die gegnerische Hälfte zu bringen und mal gefährlich vor dem SVS-Tor aufzutauchen. In der 22. Minute donnerte Simone einen direkten Freistoß an die Unterkante der Querlatte, in den Nachschuss von Canan warf sich die Torfrau. Das war auch die einzig echte Torchance für den LSV in Halbzeit eins. Genau nach einer halben Stunde spazierte SVS-Nr. 10 durch die Abwehrreihe der Gäste und schloss zum 2:0 ab. In der Zwischenzeit musste sich Nadine für ihren Kreislauf eine Auszeit nehmen und Lena hatte einen Schlag auf den Fuss abbekommen, der sie in ihren Laufmöglichkeiten behinderte. Pause nach 40 Minuten.
Sollte es in der zweiten Hälfte besser laufen für Linn? Es war nicht mehr so schwül und später fielen sogar einige Regentropfen. Nach genau 40 Sekunden zielte Canan knapp über das Tor, nachdem Nicki sie schön bedient hatte. Es dauerte bis zu 53. Minute als Nicki sich mal ein Herz nahm und aus gut 20 Metern abzog. Doch es war nur leichte Beute für die Torhüterin. In der 62. Minute dann das 0:3 durch die Nr. 11, die von der linke Seite nach innen zog und Isabell keine Chance liess. Nach einem weiteren guten Zusammenspiel mit Nicki prüfte wieder Canan die Torfrau, die aber Siegerin blieb. Kurz vor dem Ende bewahrte zunächst Isabell und dann Caro auf der Linie nach einer Ecke Linn vor dem vierten Gegentreffer.
Eingesetzt wurden: Isabell, Sonja, Caro, Tanja, Saskia, Nadine W., Speedy, Simone, Nicki, Lena, Canan
Torfolge: 0:1 (3.), 0:2 (30.), 0:3 (62.)
21-08-GS
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Wieder hoher Sieg für die Linner Frauen in der Vorbereitung gegen OSC Rheinhausen
Auch wenn Trainerin Tanja auf viele Stammkräfte verzichten musste, konnten sich die LSV-Frauen in einem munteren Spielchen beim 12:1-Sieg gegen den Kreisligisten OSC Rheinhausen mit vielen schönen Spielzügen gut präsentieren.
So fehlte aus Urlaubs- und Krankheitsgründen die komplette Viererkette, doch die aus der Abwehr verbliebene Stammspielerin Saskia lieferte zusammen mit ihrer Schwester Tanja eine solide Leistung in der Innenverteidigung ab. Zusammen mit den Außenverteidigerinnen Sonja und Jenny (in ihrem ersten Spiel für Linn) hielten sie den gegnerischen Sturm vom Tor, das von Isabell gehütet wurde, weitgehend fern. Natalie spielte in ungewohnter Rolle vor der Abwehr gemeinsam mit Jessica, die sich doch überlegen sollte, ihre Stärken zukünftig wieder in der ersten Mannschaft zu präsentieren. Die Offensive in der Mitte mit der lauffreudigen Nicki und Schaltzentrale Simone zeigte sich sehr präsent und war für den größten Teil der Tore und Torchancen verantwortlich. Aussen wurden sie unterstützt von Neuzugang Lena und Speedy, die vor allem darunter litt, dass die Zweite eigentlich noch in der Sommerpause weilt. Als Ergänzungsspielerinnen mischten noch Alisha und Nadine (mit solider Aufgabenerfüllung) mit.
Bereits nach 5 Minuten stand es 1:0 für Linn nach feiner Vorarbeit durch Lena war Speedy zum Abstauben mitgelaufen. Simone schickte in der 11. Min. Lena, die zum 2:0 die Torhüterin verlud. Zwei Minuten später ließ sich Nicki – wieder von Simone – auf links schicken und zielte clever zum 3:0 in das kurze Toreck, wo sich zwar die Keeperin aufhielt, aber nicht mit diesem Schuss rechnete. Lena war die Schützin des 4. Tores (16.Min.) nach Pass von Nicki, aber erst im Nachfassen, denn der erste Versuch landete noch am Pfosten. Und schon wieder zwei Minuten danach vollendete Nicki nach Pass von Simone (wer sonst?) zum 5:0. Als Simone mitbekam, dass ihre Mutter eingetroffen ist, zeigte sie auch ihre Torjägerqualität und zirkelte aus 18 Metern den Ball über die Torfrau. Nach einer halben Stunde das 6:0, das Anspiel kam von Natalie. Sie war es auch, die in der 38. Min. zu Nickis drittem Tor den Pass spielte. Halbzeitstand 7:0
Die zweite Hälfte begann mit zwei Großchancen durch Speedy, die aus der Position als Mittelstürmer sich einmal zu sicher war, das andere mal die nicht geahndete Abseitsstellung wohl nicht ausnutzen wollte. ;-) So dauerte es bis zur 63. Min. als sich Simone ein Herz fasste und aus 30 Metern endlich wieder einen Treffer landete. 8:0. Ihre Hauptaufgabe, die Ballverteilung, klappte auch wieder, denn sowohl zu Natalie’s Tor in der 68. als auch zu Nicki’s Treffer in der 71. kamen von ihr die Vorlagen. Treffer Nr. 11 erzielte Simone wieder selbst, diesmal hatte die überforderte Torfrau aus gut 18 Metern keine Chance (76. Min.). Das letzte Linner Tor war wieder Sache von Nicki, nach schönem Steilpass von Jenny, zum 12:0, das war ihr 5. Treffer in diesem Spiel. Schliesslich freuten sich die Gäste, die nie aufgaben, noch über ihren Ehrentreffer in 83. Minute, bevor der umsichtig leitende SR etwas früher abpfiff.
Kommenden Sonntag in Schaephuysen wird uns stärkerer Widerstand erwarten, denn der Aufsteiger in die Bezirksliga wird sich gut verkaufen wollen.
Eingesetzt wurden: Isabell, Sonja, Tanja, Saskia, Jenny, Jessica, Natalie, Speedy, Simone, Nicki, Lena, Alisha, Nadine W.
Die Tore erzielten: Nicki 5, Simone 3, Lena 2, Nati und Speedy je 1.
14-08-GS
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LSV-Frauen dominieren zur „Saisoneröffnung“ gegen SGE-Schönebeck III
Auch wenn dieses Spiel zu einem für die mitten in der Sommerpause befindlichen Frauen sehr unglücklichen Zeitpunkt stattfand, konnten sich die Linner Frauen von ihrer besten Seite zeigen. Die mit nur 10 Aktiven angereisten Gäste der SG Essen-Schönebeck – 3. Mannschaft (Landesliga) – hatten keine Chance gegen munter aufspielende Gastgeber und durften eine 13:1-Schlappe mit nach Hause nehmen. Zur Entschädigung wurde ihnen je ein Imbiss und Getränk vor der Heimreise kostenlos zur Verfügung gestellt.
Zum Spiel: Bei den für diesen Sommer ungewöhnlich warmen Temperaturen und überraschend regenfreiem Himmel legte die Heimmannschaft - auch nur mit 10 Spielerinnen auf dem Platz – druckvoll los. In der 2. Minute gelang das 1:0 durch Natalie nach schönem Pass von Theresa. Das 2:0 erledigte Caro per Strafstoß, dessen Entstehung mir leider entgangen war, in der 20. Min. Nach dem 3:0, wieder durch Natalie (24.), diesmal hatte Nicki die Vorarbeit geleistet, gelang der SGE durch ihre Nr. 20 der Anschlusstreffer, als sie aus 13 Metern Tanja mit einem Schuß in die lange obere Torecke überlistete (35.). (Dass es nur der Ehrentreffer war, wussten wir erst später.) Postwendend traf Natalie zu ihren Toren 4 und 5, zunächst in der 38. Min, nach Nickis Alleingang und Hereingabe von rechts, dann in der 41. Min. als sie von Simone lang geschickt wurde. Der Halbzeitstand von 6:1 (44.) war das Ergebnis unserer Stützen (und heutigen Aushilfen) der zweiten Mannschaft. Die Ecke wurde getreten von Sandra T. und Theresa stocherte den Ball ins Tor.
Da sich Nati eine längere Pause gönnte, kam nun die offensive Phase von Nicki. 49. Min.: Pass von Simone auf die abseitsverdächtige Nicki, die aber clever zum 7:1 abschloss, da kein Pfiff ertönte. Nun dauerte es bis zur 63. Minute, bis Sandra „The Hammer“ auf links durchzog und der Torhüterin keine Abwehrchance liess. 8:1. Nachdem auch ihre Mutter unter den Zuschauern weilte und schon ihre Auswechslung forderte, traf endlich auch Simone mit einem schönen Schlenzer zum 9:1 in der 72. Min.. Eine Minute später machte es Nicki zweistellig. Wieder stark abseitsverdächtig forderte sie zunächst die Torfrau heraus, ihr Nachschuss landete dann im Netz. Simone erzielte in der 78. Min. zum 11:1 nach Pass von Nicki ihr zweites Tor, bevor eine schöne Kombination, ausgehend von der kurz vorher noch angeschlagenen Theresa über Nicki auf Natalie im Tor landete. Allerdings traf Nicki im Nachsetzen, denn der Schuss von Nati wurde noch gehalten. 12:1 – 81. Min. Den Schlussstrich setzte dann nochmal Nicki auf Vorlage von Simone in der 84. Min., denn alle meinten, ein 13:1 reicht dann auch als Vorlage für die danach spielenden Männerteams.
Zu erwähnen ist noch, dass die Abwehrreihe, organisiert von Caro und Tini keineswegs ein ganz ruhiges Spiel verlebte, sondern ihre Aufgabe sehr zufriedenstellend erledigte. Auch die junge Andrea fand sich in dieser Mannschaft sehr gut zurecht. Ersatzkeeperin Isabell hatte gegenüber Tanja eins voraus: Sie musste kein Gegentor hinnehmen.
Eingesetzt wurden: Tanja, Tini, Caro, Nicki, Saskia, Andrea, Theresa, Nati, Sandra T., Simone, Alisha, Isabell
Die Tore erzielten: Nati und Nicki je 4, Simone 2, Caro, Theresa, Sandra je 1.
06-08-GS
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Linner Frauen holen sich den Turniersieg bei Sportfreunde Essen
Als Trainerin Tanja Hambloch die Einladung zu einem Sommerturnier in Essen annahm, wusste sie noch gar nicht, ob sie genügend Spielerinnen zusammen bekommt. Beim Treffen am Sportplatz waren es dann 9 Aktive, die zusammen mit 3 Fans vom ersten Vorsitzenden mit dem Bus durch den Baustellenstau nach Essen kutschiert wurden.
10 Mannschaften in zwei Gruppen bedeuteten mindestens 4 Spiele je 15 Minuten sowie die Hoffnung auf Halbfinale und mehr.
Das vorverlegte erste Spiel bestritten unsere Frauen gegen den SV Budberg, der durch Treffer von Natalie, Simone und zweimal unser Neuzugang Lena mit 1:4 den Kürzeren zog. In der zweiten Partie waren die Sportfreunde Steele 09 die Leidtragenden. Je zweimal trafen Natalie und Nicki, ein Tor steuerte Simone zum 5:0-Sieg bei. Dann kam mit dem FC Tannenhof der erste schwerere Brocken, gegen den auch die Abwehr mal stärker gefordert wurde. Endstand 0:0. Das abschliessende Gruppenspiel gegen Tusem Essen gewannen die Linner Frauen mit 2:1 durch Tore von Natalie und Nicki. Isabell zeigte in diesem Spiel eine gute Leistung im Tor als Vertretung von Tanja, die mal pausieren durfte.
Der Gruppensieg war damit sicher, auch weil Tannenhof weit weniger Tore erzielt hatte und zudem gegen Tusem Essen nur remis spielte. Das Halbfinale gegen SuS Niederbonsfeld lief zäh, da deren Abwehr sehr eng an unseren Stürmerinnen klebte. Eine feine Einzelleistung von Simone führte zum 1:0-Siegtreffer und den Einzug ins Finale! Dort stand man dem Veranstalter, VfL Sportfreunde 07 gegenüber, die im Vorjahr ihr Turnier gewannen. Ein enges Spiel, das Natalie mit ihrem 5. Tor im Turnier entscheiden konnte. Der verdiente Sieger heisst: Linner SV!
Neben dem Siegerpokal konnten die Frauen einen großen Wanderpokal in Empfang nehmen, der im kommenden Jahr verteidigt werden darf.
Herzlichen Glückwunsch den erfolgreichen Spielerinnen und ihrer Trainerin Tanja.
Am Turniersieg beteiligt waren: Tanja und Isabell im Tor, Saskia, Sonja, Tini, Nicki, Simone, Natalie und Neuzugang Lena, die sich gut präsentierte.
Einige tolle Spielzüge und Doppelpässe waren zu sehen, die auch zu schönen Toren führten. Interessant war, dass zwar nach Hallenregeln gespielt wurde, nur das Dach fehlte.
G.S.
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Nichts zu holen in Duisburg für die Linner Frauen am letzten Spieltag 05.06.11
0:7-Niederlage in Jana’s Abschiedsspiel beim Tabellenzweiten
Welch Glück, dass der Gegner der zweiten Mannschaft kurzfristig ihren Besuch in Linn abgesagt hatte. So konnte Trainerin Tanja den Spielerkader für die erste Mannschaft noch kurzfristig aufstocken, denn neben Lara, Sonja und Vivien meldete sich kurzfristig noch Jessica ab und auch Saskias Arzt meint, sie sollte sicherheitshalber nicht spielen. So kam auf der rechten Aussenbahn „Speedy“ zu ihrem ersten Landesliga-einsatz. Jana wechselte dafür in ihrem letzten Spiel für Linn auf die linke Seite.
Bei sengender Mittagshitze im Duisburger Leichtathletikstadion merkte man den Gastgebern sofort an, dass sie mit einer starken Offensivpower unbedingt die Borussia aus Mönchengladbach im Kampf um den Aufstiegsplatz noch einmal herausfordern wollten. Sie bauten schnell Druck auf und brachten die Linner Hintermannschaft zusätzlich ins Schwitzen. So war es nicht verwunderlich, dass bereits in der 6. Minute die Eintracht in Führung ging. Nach einem Ballverlust im Mittelfeld setzten die Hausherren schnell nach, Tanja hatte sich entschieden, nicht die 1-gegen-1 Situation zu suchen und somit stand es früh 0:1 aus Sicht der Gäste. Der Doppelschlag mit dem 0:2 nur 2 Minuten später nach einem Flankenlauf über rechts mit schönem Pass in die Mitte auf die Nr.11 liess schlimmes ahnen. Doch dann begann der LSV auch mit zu spielen, zumeist über Speedy, die sich auf rechts mehrfach in Szene setzen konnte. Allerdings gab es erst in der 24. Minute den ersten Schußversuch von Linn zu verzeichnen. Simone zog nach Vorarbeit durch Sabrina aus 16 Metern flach ab, aber auch knapp neben das Tor. Den Freistoß, den sie vier Minuten später Richtung Eintracht-Tor trat, kann sie viel besser, wie sie in den letzten Wochen bereits gezeigt hatte. Eine zu




kurze Rückgabe von Nicki führte zum 0:3, denn die Torjägerin vom Dienst, Isa Harling, erlief sich den Ball vor Tanja und netzte ein. (34. Min). Möglichkeiten zu einem Anschlusstreffer gab es noch kurz vor der Pause, nach Vorlage von Hülya auf Simone hält die Torfrau und kurz vor dem Halbzeitpfiff knallte Speedy den Ball, den ihr Simone vorlegte, gegen den Pfosten. So wurden mit 3:0 für Duisburg die Seiten gewechselt. Der Hitze tat dies keinen Abbruch.
Zwar gab es in der 47. Minute den ersten Eckstoß für Linn, doch danach übernahm Duisburg wieder die Regie. Wieder kam der Angriff über rechts und die Flanke in die Mitte erreichte die Nr.9, die nur noch zum 0:4 einzuschieben brauchte. 5 Minuten später wieder mal ein hoffnungsvoller Torschuss von Speedy nach Doppelpass mit Simone, doch die Torfrau war auf dem Posten. Dann wieder ein Angriff der Eintracht mit einem langen Pass, der über Caro flog und auf Isa Harling traf, die schmerzfrei das 0:5 erzielte. (53.) Nun war Speedy ausgelaugt und als nächste Leihgabe der zweiten kam Sandra „Maldini“ auf den Platz. Sie war am nächsten Angriff des LSV beteiligt im Doppelpass auf Nicki, deren Flanke die Torfrau fallen lässt, doch Nati war zu überrascht, um den Ball in die Maschen zu schicken. Besser machte es wieder die Torfabrik aus DU, als die Abseitsfalle, die sonst recht gut funktionierte, nicht zuschnappte. Flanke von rechts, aber eben zurück auf Isa H., die ihr drittes Tor in diesem Spiel erzielte. (70.) Zweimal tauchte nun wieder Linn vor dem Eintracht-Tor auf, den Schuss von Simone (Vorarbeit Jana und Nati) hält die Torfrau ebenso wie den Schuss von Nati aus spitzem Winkel, den Jana aufgelegt hatte. Dann hatte die Nr.8 zweimal die gleiche Chance, in den Strafraum einzudringen und ein Tor zu erzielen. Beim ersten Mal kann Tanja abwehren und den Nachschuss zur Ecke lenken, beim




zweiten Versuch zielt sie besser und trifft zum 0:7. (80.) Auch nach diversen Wechseln beim Gastgeber erspielen sie noch einige Chancen, doch entweder hält Tanja gut, oder sie treffen das Tor nicht oder der Kopfball geht auf die Latte. Eine Möglichkeit hatte dann noch Hülya nach Pass von Yvonne, die für Simone gekommen war, mit einem Schuss aus halbrechter Position, aber auch die Torfrau zeichnete sich aus. Dann bekam Jana ihren Abgang aus dem Spiel mit viel Applaus von den vielen Linner Anhängern unter den ca. 60 Zuschauern. Auch Nadine W. bekam noch ein paar Einsatzminuten. Ja, die Niederlage war verdient und vielleicht auch eingeplant, doch in der Höhe hatte man sie nicht erwartet. Nach dem Abpfiff zeigten alle Spielerinnen ihren Dank an die Jahre mit Jana durch ihr T-Shirt mit der Nr 9 und wünschen viel Glück für den neuen Lebensabschnitt in Hamburg.
Schade, dass man den 4. Platz nicht ganz verteidigen konnte, mit der gleichen Tordifferenz wie Hilgen, aber weniger erzielten Toren belegt der Linner SV Platz 5 und kann damit sehr zufrieden sein. Gemeinsam mit der zweiten Mannschaft folgte auf dem Linner Sportplatz noch ein gemütlicher Saisonabschluss.
Allen eine schöne Sommerpause und mit hoffentlich noch zusätzlichem Personal geht es dann in die Vorbereitung der Saison 2011/12.
Ein Glückwunsch geht noch an die Zweitvertretung der Borussia aus Mönchengladbach, die durch ihren 3:1-Sieg in Holzheim die Meisterschaft (ohne Niederlage) und damit den Aufstieg geschafft haben.
Aufstellung: Tanja, Tini, Elly, Caro, Sabrina, Nicki, Hülya, Speedy, Simone, Jana, Natalie.
Einwechslungen: Sandra A. für Speedy (64.), Yvonne für Simone (81.), Nadine W. für Jana (88.)
Torfolge: 0:1 (06.), 0:2 (08.), 0:3 (34.), 0:4 (54.), 0:5 (63.), 0:6 (70.), 0:7 80.)
05-06-GS
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Linner Frauen drehen erst zur zweiten Hälfte auf zum 3:1-Sieg gegen Dülken 29.05.11
Frühe Gästeführung lähmte das Spiel der LSV-Frauen lange
Wieder das gleiche Problem für Tanja Hambloch, eine schlagkräftige Mannschaft zusammen zu bekommen. Mit Lara und Sonja fehlten zwei Spielerinnen verletzt, Caro und Vivien waren privat verhindert. So gehörte wieder Jessica zur Stammelf und Yvonne setzte sich erstmal auf die Reservebank. Das letzte Heimspiel der Saison sollte dann auch ein Selbstläufer werden, denn mit dem Dülkener FC stellte sich das Tabellen-Schlusslicht in Linn vor.
Doch irgendetwas schien in den Köpfen der Heimelf nicht richtig eingestellt worden zu sein. Hat man den Gegner doch unterschätzt oder den Spielbeginn noch verschlafen? Jedenfalls ging der Gast mit mehr Schwung in die Begegnung und erzielte in der 8. Minute bei einer ansehnlichen Kombination über die rechte Seite mit einem Schuß in die lange obere Ecke die 1:0-Führung. Niemand hätte gedacht, dass das bereits den Halbzeitstand ergeben sollte, doch speziell bei den Linner Frauen lief kein Kombinationsspiel zusammen, Chancen ergaben sich eher zufällig oder aus Standardsituationen. So drosch Simone in der 14. Minute aus 20 Metern über das Tor, nach einem Foulspiel an Nicki gelang Nati beim Freistoß das gleiche Kunststück (20.). Der DFC baute einen Abwehrring





vor dem eigenen Strafraum, selten gelang es dem LSV, diesen zu durchdringen. In der 36. Minute sogar nochmal eine Möglichkeit für den Gast, als die Abseitsfalle der Linner nicht zuschnappte. Aber die Stürmerin kam nur zu einem schwachen Abschluß, so hatte Tanja keine Mühe, den Ball zu halten. 3 Minuten vor Ende der ersten Hälfte gelang Jana nur ein schwaches Schüsschen auf das DFC-Tor. Mehr ist aus Halbzeit 1 nicht zu erwähnen.
Mit mehr Schwung und Willen traten die Linner dann in der zweiten Hälfte auf, denn diese Blösse wollten sie sich nun doch nicht geben. Nun häuften sich die Chancen für den LSV und man konnte sich immer mehr an das Gästetor annähern. So versuchte es Elly nach Flanke von links, Nicki auf Vorlage von Simone von der rechten Seite, zweimal wurde nach Eckstössen Gefahr aufgebaut und Nati scheiterte an der Torfrau nach Flanke von links. Es dauerte dann bis zur 66. Minute, als sich Simone ein Herz fasste und aus 25 Metern den Hammer auspackte und der Ball in der linken oberen Torecke einschlug. Endlich der Ausgleich zum 1:1. Sieben Minuten später nach Foul an ihr selbst ein Freistoß aus gut 22 Metern. Zunächst wollte Nati schiessen, doch Pino beorderte Simone dahin, er kennt eben die Qualitäten „seiner“ Jugendspielerinnen. Dieses Mal war es der rechte obere Winkel, in den der Ball einschlug. Die Torfrau hatte gegen den





gezielten Schuß keine Abwehrchance. 2:1 in der 73. Minute. Nun lief der Ball besser in den Linner Reihen und man versuchte auch mehr. Nicki aus der Entfernung, Ball zur Ecke. Flanke Hülya auf Nati, die trifft den Ball nicht richtig. Ein durch Nicki schnell ausgeführter Freistoss führte dann zur Entscheidung. Natalie bekommt das Leder, die Torfrau wehrt ab, aber Jana erläuft sich den Abpraller und legt clever quer wieder auf Natalie, die mit diesem Treffer keine Mühe mehr hat. 3:1 – 81. Minute. Erst in der 86. Minute taucht Dülken mal wieder gefährlich vor dem Linner Tor auf, aber die Nr. 3 verzieht nach ihrem Alleingang über das Tor. Im Gegenzug vergibt Nati noch eine Chance, wahrscheinlich weil sie kein Abseitstor erzielen wollte. Alles in allem ein verdienter Sieg für Linn, vor allem wieder aufgrund der Verbesserung der Leistung in der zweiten Spielhälfte.
Als Tabellenvierter reist man nun zum Saisonfinale nach Duisburg, wo die Eintracht ihre letzte theoretische Aufstiegschance nutzen will. Es wird wohl eine Abwehrschlacht, wenn man nicht auch mal überraschend die erste Halbzeit stark beginnt. Egal wie, können wir von einer Endplatzierung auf dem fünften Tabellenplatz ausgehen. Den Abschluss dieser guten Landesligasaison werden wir nach dem Spiel auf dem Linner Sportplatz gemeinsam mit der 2ten Damenmannschaft,den treuen Fans, den Teilnehmern an LinDa TorTe und unserem Haus-und Hoffotografen Harmut mit Maunela feiern.
Aufstellung: Tanja, Tini, Elly, Sabrina, Saskia, Jessica, Hülya, Jana, Simone, Nicki, Natalie.
Einwechslungen: „The Hammer“ für Saskia (50.), „Terminator“ für Jessica (57.), Yvonne für Hülya (83.)
Torfolge: 0:1 (08.), 1:1 Simone (66.), 2:1 Simone (73.), 3:1 Nati (81.)
29-05-GS
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Starke zweite Halbzeit beschert den Linner Frauen 4:0-Sieg in Lürrip 22.05.11
2 Traumtore von Simone lassen den Widerstand des SV 1910 MG brechen
Trotz der dünnen Spielerdecke konnten wieder 11 Linner Frauen auflaufen und das Fehlen der verletzten Lara und Sonja, sowie der kranken Vivien mit Glück und Geschick auffangen. Jessica war zur Verstärkung für die linke Aussenbahn eingesetzt und nach dem Sieg gegen Holzheim wollte das LSV-Team nochmals drei Punkte nachlegen und den Platz 5 frühzeitig klarmachen. Wieder hatte man es mit einem Gegner zu tun, der in der Rückrunde für mehr Furore sorgte als in der Hinrunde. Nach 13 Punkten aus der ersten Serie stehen nun 18 Punkte mehr zu Buche.
Entsprechend gingen die Hausherrinnen auch von Beginn an zu Werke. Ohne Respekt vor dem Gast übernahm der SV 1910 das Kommando und machten in den ersten Minuten vor allem über ihre rechte Angriffsseite mit der schnellen Nr. 11 – Jennifer Zimmermann – die Linner Abwehr mürbe. Saskia hatte nach kurzer Zeit Probleme mit der Überbelastung ihres Knies und musste mangels Auswechselkontingent den Platz mit Jessica tauschen. Die erste Möglichkeit, sich auszuzeichnen, hatte Torfrau Tanja in der 7. Minute, als sie einen Schuß mit einer schönen Parade zur Ecke lenkte. Sie spielte heute auch gut mit, denn die langen Pässe der Heimelf landeten meist im ihrem Einzugsbereich und so hatte sie zeitweise eine Libero-Funktion. Ärgerlich war, dass nahezu alle Bälle, die der LSV in die Offensive spielen wollte, bei der auffälligen Nr. 23 – Anna Harrison – hängen blieben und wieder zurückkamen. Unsere Kämpferin Nicki trieb oft über




die linke Seite den Ball nach vorne, aber auf Höhe des Strafraums war Ende Gelände. Den ersten Schussversuch durch Natalie notierte ich in der 25. Minute, aber es war aus der Entfernung eher eine Rückgabe. In der 28. Minute hatten die Gäste riesengroßes Glück. Eine Flanke von der linken Seite landete am Pfosten, der Ball prallte zu einer Stürmerin, die es schaffte, wieder nur an den Pfosten zu zielen. Dann konnte Tanja endlich zur Ecke klären. Überraschend fiel dann kurz vor der Halbzeit die Führung für Linn! Bei einem Rückpass haute die Torfrau des SV 1910 neben den Ball, Nati setzte nach und wollte das Leder vorbei spielen, doch wurde sie von der Torhüterin von den Beinen geholt. Der gut leitende Schiedsrichter zeigte sofort auf den Elfmeterpunkt, von wo „Torjägerin“ Caro wie in der Vorwoche sicher zum 1:0 verwandelte. Zwei Minuten später der Pausenpfiff. Ein psychologisch wichtiger Zeitpunkt für die Linner Führung, wenn auch zu diesem Zeitpunkt eher glücklich.
Jedenfalls gab dieses Tor Selbstvertrauen und Linn kam schnell wieder ins Spiel. Schon in der 47. Minute jagte Simone einen ihrer gefürchteten Weitschüsse aus 20 Metern mit dem linken Fuss ins rechte obere Toreck, so dass es keine Chance zur Abwehr gab. 2:0 gleich zu Beginn der zweiten Halbzeit. Bei den Lürriper Spielerinnen passte nun erstmal nichts zusammen. Obwohl Nicki vorerst in die Viererkette eingebunden wurde, liefen die Spielzüge im Linner Mittelfeld besser. Und als Simone zum nächsten Schlag ausholte und nach schönem Doppelpass mit Jana dieses Mal mit dem rechten Fuß in die linke Torhälfte zielte,



stand es 3:0 für die Gäste. (64. Minute) Jetzt machte der SV 1910 auf und drängte auf den Anschlusstreffer. Doch da war heute eine sehr gut aufgelegte Tanja Endstation. Die wenigen Torschüsse wurden ihre Beute und sogar bei den gefürchteten Eckbällen konnte man heute sicher sein, dass nichts passiert. Jedenfalls verdiente sie sich das Zu-Null auch mit einer tollen Parade bei einem schönen Torschuss, den sie aus dem Winkel fischte. Kurz davor machte Nicki, inzwischen wieder offensiver ausgerichtet, mit dem Treffer zum 4:0 den Sack zu. Tini schickte einen Ball lang nach vorne, Nicki rannte diesem nach, blockte den Abwehrversuch der Torfrau ab und brauchte dann nur noch ins nun leere Tor einzuschieben. (75. Min.) Beim SV Lürrip war nun die Luft raus. Zwar wurde versucht, über gute Kombinationen und viel Laufarbeit die Linner in Gefahr zu bringen, doch an der Strafraumgrenze war Endstation. Was Caro und Elly nicht klären konnten, war bei Tanja sicher aufgehoben. Alles in allem hat sich das LSV-Team durch ihre couragierte Leistung in der zweiten Halbzeit und die raffinierten Treffer von Simone diesen Sieg hoch verdient und sich den 4. Tabellenplatz zurück erobert!
Am kommenden Sonntag sollte die Siegesserie noch anhalten, denn mit dem Dülkener FC kommt das Tabellenschlusslicht nach Linn. Es wäre schade, wenn ausgerechnet bei uns deren erster Sieg in der Rückrunde zustande kommen sollte. Aber: Nicht unterschätzen, die 90 Minuten müssen erst gespielt werden. So könnte sogar der vierte Tabellenplatz vor dem punktgleichen TG Hilgen verteidigt werden.
Aufstellung: Tanja, Sabrina, Elly, Caro, Saskia, Tini, Nicki, Jana, Simone, Jessica, Natalie.
Einwechslungen: keine
Torfolge: 1:0 Caro (43. Strafstoß), 2:0 Simone (47.), 3:0 Simone (64.), 4:0 Nicki (75.)
22-05-GS
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Linner Frauen zeigen, dass sie wieder gewinnen können! 15.05.11
Verdienter 3:2-Sieg gegen die starke Mannschaft der SG Holzheim
Wieder war Tanja gezwungen, Absagen hinzunehmen und die Mannschaft etwas umzubauen. Verzichten mussten die Linner Frauen auf Lara, die sich am vergangenen Sonntag wohl stärker verletzt hat, und auf Vivien, die sich krank gemeldet hatte. Glücklicherweise konnten sowohl Tanja im Tor als auch Natalie im Sturmzentrum mit auflaufen. Und da die Defensive komplett war, stellte die Trainerin für das Spiel Tini auf die Sechser-Position neben Hülya, dafür ging Nicki auf die linke Aussenbahn. Die Holzheimerinnen liessen in der Rückserie aufhorchen, denn mit 20 Punkten sind sie das drittstärkste Rückrundenteam der Liga. Nach der Vorrunde lagen sie mit 3 Punkten weit hinten in der Tabelle.
Pünktlich zum Spielbeginn begann es zu regnen, doch nach wenigen Minuten war diese Wolke auch schon vorbei. Beim ersten Angriff zeigte die Nr. 12 der HSG ihre Gefährlichkeit – sie ist die beste Torschützin ihrer Mannschaft in der Rückrunde, doch Tanja konnte den Winkel geschickt verkürzen. Dann zeigten sich die ersten Chancen für die Heimelf, vor allem, wenn der Ball über die linke Seite vorgetragen wurde. Nicki zeigte ein riesiges Laufpensum und konnte sich mit Simone und Nati oft geschickt an der Abwehr vorbei mogeln. So verzeichneten wir die Versuche in den Minuten 3 – Nicki neben das Tor, 9 – Nati nach Vorlage von Nicki durch zu viel Rücklage über den Kasten, 18 – Nati nach langem Ball von Tini aus sehr spitzem Winkel am Tor vorbei und 23 – direkter Freistoß durch Simone über die Mauer, aber in die Fänge der Torfrau. Ein schöner Pass von Simone auf Nicki brachte dann die 1:0-Führung für Linn. Nicki



lief mit dem Ball in den Strafraum, die Torhüterin konnte nur abklatschen und den Abpraller setzte Nicki durch ihr Nachsetzen dann ins leere Tor. Kurz danach ein Freistoß an der Strafraumkante nach Foul des Torwarts an Simone, doch Jana zirkelte den Ball über das Tor. In der 34. Minute prüfte Simone die Torfrau wieder mit einem Weitschuß, doch diese zeigte sich hellwach. Fast aus dem Nichts heraus der Ausgleichstreffer für Holzheim in der 37. Minute. Bei einem vermeintlich geklärten Angriff kam die Nr. 10 links im Strafraum an den Ball und jagte diesen ins lange obere Toreck, so dass Tanja nur verdutzt hinterher schauen konnte. Auch wenn sich die Gäste immer wieder um den Einsatz ihrer Topstürmerin (Nr. 12) bemühten, so konnte sie sich nicht entscheidend gegen Caro und Elly durchsetzen. Dennoch war der Ausgleich zur Halbzeit recht glücklich, denn der LSV hätte bereits ein weiteres Tor vorlegen müssen.
Mit Offensivfussball der Heimelf begann die zweite Spielhälfte. Bereits nach 70 Sekunden marschierte Hülya alleine auf das SGH-Tor zu, scheiterte aber an der guten Torfrau, die den Ball zur Ecke lenkte. Nach dieser Ecke erkämpfte sich Nicki wieder den Ball, legte quer in den Strafraum, wo Jana richtig stand und trocken zur 2:1-Führung einnetzen konnte (47.Min.). Eine Minute später hätte Jana mit mehr Abgeklärtheit ihr zweites Tor erzielen können, doch sie scheiterte wieder an der Nr. 1 der Gäste. In der 53. Minute tauchten die Gästestürmerinnen plötzlich zu dritt vor dem Linner Tor auf, aber die Nr.11 verzog neben das Tor. Als dann Nicki bei einem ihrer vielen Vorstösse im Strafraum von den Beinen geholt wurde, zeigte der SchiRi Stefes sofort auf den Elfmeterpunkt. Caro schnappte sich den Ball und machte es besser als die Dortmunder Meisterspieler. Trocken flach links unten zum 3:1 versenkt. (58. Min.) Nochmal ein




Versuch, das Ergebnis höher zu schrauben, als Simone von Nati eingesetzt wird, doch wieder mal knapp neben das Tor. Nun machte der Gast mehr Druck, denn sie wollten sich gegen die zweite Niederlage der Rückrunde stemmen. Einen Fernschuss in der 71. Minute konnte Tanja mit einer schönen Parade zur Ecke lenken. Doch nach einem eher überraschenden Knaller der Nr. 11 aus gut 20 Metern fiel der Anschlusstreffer für die SG. Vorausgegangen war ein Freistoß in der Gästehälfte, der bis zur Stürmerin ohne weitere Berührung durchlief, die direkt abzog. Nur noch 3.2 in der 73. Minute. Der erwartete Sturmlauf der Gäste konnte von der umsichtigen LSV-Abwehr meist vom Strafraum ferngehalten werden. Vor allem Caro hatte die Nr. 12 gut im Griff, wenn die Stürmer mal näher kamen, wurden sie meist abgedrängt, so dass sie keine direkte Schussmöglichkeit bekamen. So rettete sich Linn auch über die Zeit, mit zwei weiteren Torchancen durch die beiden gut aufgelegten Simone und Nicki, aber im Endeffekt passiert nichts mehr und es gab großen Jubel am Linner Rasenplatz über einen verdienten und erkämpften Sieg. Holzheim zeigte sich tatsächlich gegenüber dem Hinspiel stark verbessert und hielt das Spiel über die ganze Zeit interessant.
Den Platz 5 können unsere Frauen nächsten Sonntag beim direkten Konkurrenten SV 1910 M’Gladbach absichern, wenn sie die Leistung von heute wiederholen können. Dass sie es können, haben die vielen Zuschauer heute gesehen.
Aufstellung: Tanja, Sabrina, Elly, Caro, Saskia, Tini, Hülya, Jana, Simone, Nicki, Natalie.
Einwechslungen: Sonja für Saskia (77.), Yvonne für Natalie (84.)
Torfolge: 1:0 Nicki (24.), 1:1 Nr.10 (37.), 2:1 Jana (47.), 3:1 Caro (58.-Strafstoß), 3:2 Nr.11 (73.)
15-05-GS
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Zwei Punkte liegen gelassen oder einen Punkt erkämpft? 08.05.11
Linner Frauen bringen aus Wachtendonk ein 3:3-Unentschieden mit
Das Dilemma begann schon vor dem Spielsonntag. Durch mehrere Absagen aus diversen Gründen (Hochzeit, Muttertag, Krankheit) standen der Trainerin Tanja gerade mal 13 Aktive zur Verfügung. So reichte es für den Bus, mit dem der erste Vorsitzende, Ralf Krings, den Platz in Wachtendonk-Wankum ansteuerte. Trotz Hexenschuß konnte Jana auflaufen und hielt bis zum Ende durch. So sehr sich die Mütter über das tolle Ausflugswetter zum Muttertag freuten, so anstrengend war es für die Mannschaften, die Kräfte für 90 Minuten vernünftig einzuteilen.
Nach einem kurzen Abtasten in den ersten Minuten übernahmen die Gäste aus Linn das Kommando und näherten sich dem gegnerischen Tor an. Ein Freistoß von Tini wurde für die Stürmerinnen im Strafraum zu lang (4.), Natis erster Versuch aus 18 Metern nach Vorlage von Nicki landete neben dem Tor (6.), Vivien zog aus spitzem Winkel ab, doch die Torfrau wehrte ab, der Nachschuss wurde durch eine Abwehrspielerin an die Latte gelenkt (7.). Ein Konter über die Stationen Natalie – Simone – Nicki fand wieder in der Torfrau ihre Meisterin (11.). Nicki erkämpft sich den Ball, legt auf für Simone, deren Distanzschuss auch nicht das Tor trifft (13.). Eine Minute später macht sie es besser. Jana fängt den Ball ab, legt quer auf Simone und nun passt der Ball aus 21 Metern zur 1:0-Führung ins Tor. (14.) In der 16. Minute endet eine Staffel über Simone, Nicki, Vivien und Nati wieder im Toraus. Die erste Möglichkeit der



Heimelf landet dagegen zum Ausgleich im Linner Netz. Die Abwehr hatte die Stürmerinnen ins Abseits gestellt, doch aus dem Mittelfeld lief eine TSV-Spielerin durch und hatte keine Mühe, Tanja im Tor zu überwinden. 1:1 nach 21 Minuten. Es dauerte aber nicht lange, bis Nicki die Gäste wieder in Führung brachte. Nach Doppelpass mit Vivien über die linke Außenbahn dringt Nicki in den Strafraum und versenkt zur erneuten Führung. 2:1 für den LSV in der 23. Minute. Eine Möglichkeit für Wa-Wa nach einer halben Stunde, sowie zwei Eckbälle, die nichts einbrachten und noch ein sehenswerter Lauf von Nicki mit dem Ball über den halben Platz, aber links neben das Tor geschossen, das war es in Halbzeit 1. Der TSV hätte sich über einen höheren Rückstand nicht beschweren dürfen.
Auch zu Beginn der zweiten Hälfte zeigten sich die Linner Frauen in Offensivbemühungen. Eine Flanke von Simone hob Nati über die Torfrau aber auch über das Tor (49.); nach einem Einwurf landete der Ball bei Sabrina, die sich mit in den Angriff einschaltete, doch auch sie schoss drüber( 54.). Einen schönen Versuch von Nati lenkte die Torfrau zur Ecke (57.). Nach einer Stunde kam Hülya ins Spiel für Saskia, die heute nicht zu ihrer gewohnten Stärke fand. Als nächstes verzog Vivien nach Kombination mit Simone, drüber (62.), bevor wieder Nicki aus 25 Metern zu hoch zielte (65.). So kam es, wie man es fast erwartet hatte. Nach einem geklärten Angriff der Heimelf wurde der Ball vertändelt und noch dazu eine Stürmerin in der Mitte übersehen, die kein Problem damit hatte,



wiederum den Ausgleich zu erzielen. 2:2 nach 70 Minuten. Und es sollte noch schlimmer kommen. Linn machte mehr auf, Caro traf beim Abwehrversuch die Gegnerin, die alleine mit dem Ball auf Tanja zulief und zur 3:2-Führung für Wa-Wa abschloß. Das war nach 75 Minuten. Linn war geschockt, gab aber nicht auf. Vivien setzte sich auf links durch bis zur Torlinie, doch für den Querpass stand keine Mitspielerin in der Mitte (76.). Dann ein satter Schuß von Simone, den die Torfrau nur abklatschen konnte, die nachsetzende Nati wurde von den Beinen geholt und es gab Strafstoß für den LSV (81.). Den Elfmeter trat Simone nicht platziert genug, so dass die Torfrau ihre beste Leistung in diesem Spiel zeigte und abwehrte. Aber Linn wollte hier nicht verlieren. Ein schöner Spielzug über mehrere Stationen landete bei Jana, die sich jedoch auch in die Liste der Fehlschützen eintrug (84.). Der Ausgleichstreffer war dann Caro vorbehalten, als Tanja alles nach vorne beorderte. Nach einer schönen Vorlage von Elly behauptete sich Caro gegen zwei Abwehrspielerinnen und zielte flach ins rechte Toreck (88.) zum 3:3. Damit konnte sie ihren Fehler beim dritten Gegentor wieder ausgleichen. Allerdings war es zu spät, um noch den Siegtreffer herauszuspielen. Dazu wäre besonders in der ersten Hälfte schon genug Gelegenheit gewesen. Dank des Kampfgeistes nach dem Rückstand und dem vergebenen Strafstoß wurde der Rückstand noch gedreht und für die Spielerinnen ist es dann doch ein verdienter Punktgewinn, der auch noch den Platz 5 rettet.
Mit der SG aus Holzheim kommt in einer Woche die Mannschaft, die in der Rückrunde am meisten überrascht. Da ist sicher Vorsicht geboten, doch mit Einsatz und dem Siegeswillen – und etwas mehr Treffsicherheit – sollte mal wieder ein Dreier eingefahren werden.
Aufstellung: Tanja, Tini, Elly, Caro, Sabrina, Saskia, Nicki, Jana, Simone, Vivien, Natalie.
Einwechslungen: Hülya für Saskia (60.)
Torfolge: 1:0 Simone (14.), 1:1 (22.), 2:1 Nicki (23.), 2:2 (70.). 2:3 (75.), 3:3 Caro (88.)
08-05-GS
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Klarer Erfolg im Testspiel gegen Adler Nierst mit 9:2 (3:0)
Obwohl einige Stammspielerinnen fehlten, wurde das kurzfristig vereinbarte Testspiel gegen den Bezirksligisten Adler Nierst am Mittwoch Abend durchgeführt. Ergänzt wurde das Frauenteam durch einige Spielerinnen der U-17, die sich recht gut präsentieren konnten. Auch Nierst hatte Besetzungsprobleme und konnte nur mit 10 Spielerinnen antreten.
Den Torreigen eröffnete Maren schon nach 2 Minuten mit einem schönen Schuß ins kurze Eck. Bei einem der wenigen Vorstösse der Gäste konnte Isabell, die heute im Tor stand, in der 13. Minute gegen die schnelle und wendige Nr. 12 gut parieren. Im Gegenzug zielte Vivien auf die Torfrau, 4 Minuten später traf Jana nur den Pfosten. Auch dem 2:0 ging ein Schuß von Jana voraus, den die Torfrau abprallen liess. Vivien setzte nach und den Ball ins Tor. (25. Min.). 3 Minuten später ein Fernschuss von Nati, der das 3:0 einbrachte.
Kurz nach der Pause erkämpfte sich Nierst einen Eckball und wer die Linner kennt, weiß welche Gefahr das bedeutet. Prompt verkürzten die Adler auf 1:3 durch Kopfball (50.Min.). Doch zwei Zeigerumdrehungen weiter stellte Simone den alten Abstand wieder her. Das 5:1 köpfte Natalie nach einem Knaller von Simone, den die Torfrau gerade noch an die Latte lenken konnte, ein. (56.Min.) Simone traf dann wieder zum 6:1 vom Strafraumeck in der 67. Minute. Auch die zweite Ecke der Gäste bereitete Schwierigkeiten. Isabell bekam den Ball ins Gesicht und somit nicht unter Kontrolle. Aus kürzester Distanz traf Nierst zum 2:6 (70.). Ein raffinierter Treffer aus dem Fussgelenk heraus gelang Vivien in der 75. Minute zum 7:2. Danach legte sie für Simone auf, die der Torfrau einen Beinschuss verpasste: 8:2 in der 80. Minute. Nach Flankenlauf von Simone über links gelang Yvonne noch ein schönes Tor gegen den Lauf der Torhüterin zum 9:2-Endstand in der 87. Minute. Der unauffällig leitende Pino hatte Mitgefühl für die tapfer kämpfenden Nierster und pfiff das Spiel etwas früher ab.
Eine Trainingseinheit unter Wettkampfbedingungen mit der Möglichkeit, den jüngeren Spielerinnen die Scheu vor der Frauenmannschaft zu nehmen.
Eingesetzt wurden: Isabel, Tini, Sabrina, Saskia, Lara, Nicki, Simone, Natalie, Vivien, Maren, Jana, Tanja, Yvonne, Andrea, Kübra.
Torschützen: 1:0 Maren, 2:0 Vivien, 3:0 Natalie, 4:1 Simone, 5:1 Natalie, 6:1 Simone, 7:2 Vivien, 8:2 Simone, 9:2 Yvonne.
27-04-GS
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Wieder kein Erfolgserlebnis für die Linner Frauen 10.04.11
Bei der 2:5-Niederlage bei der TGD Hilgen wäre mehr drin gewesen
Die Sorgenfalten bei Trainerin Tanja Hambloch graben sich derzeit tiefer ein. Zwar konnte Simone wieder auf ihren Platz in der Stammaufstellung rücken, doch wiederum mussten die Linner Frauen auf Caro verzichten und zusätzlich auf Lara. So rutschte erstmals in dieser Saison Jessica in die Startelf und durfte die linke Aussenbahn von Lara übernehmen. Ansonsten spielte die gleiche Mannschaft wie beim Tabellenführer vor einer Woche. Ein Fragezeichen stand hinter der Kondition der Teilnehmer einer internen Veranstaltung vom Vorabend, die bei manchem Spuren hinterlassen haben könnte. Ebenfalls verzichten musste man auf den etatmässigen Lininenschwenker, der einen wichtigen Aussentermin in Kaiserslautern wahrnehmen musste. Dank normalerweise gut unterrichteten Kreisen gibt es dennoch einen Spielbericht (aus beinahe zweiter Hand).
Hilgen hat seine Heimspielserie, sprich die Rückrunde, bisher sehr erfolgreich gestaltet und inzwischen den Linner SV vom 4. Platz verdrängt. Dennoch erspielten sich die Gäste schon recht früh eine Torchance, als Nati von Sonja geschickt wurde, aber nicht voll durchziehen konnte. Die Torfrau blieb Sieger. Ein leidvolles Thema – Standardsituationen – nahm in der8. Minute ihren negativen Lauf für die Linner. Ecke von links, Tanja kommt nicht an den Ball, die Stürmerin mit der Nr. 7 steht richtig: 1:0 für Hilgen. Linn zeigte sich schnell erholt, mit frühen Rückständen weiß man in



der Zwischenzeit umzugehen. Klare Möglichkeiten ergaben sich zunächst noch nicht. Vielleicht hätte die 23. Minute etwas Zählbares bringen können, denn Jessica wurde im gegnerischen Strafraum klar festgehalten, doch der SchiRi liess großzügig den Vorteil laufen, da Jessi noch den Schuß versuchte. Nur der war kein Vorteil, sondern wurde zur Ecke abgewehrt. Ein Strafstoß hätte dem Ergebnisverlauf gut getan. In der 28. Minute lenkte die TGD-Torfrau einen Knaller von Simone aus 20m an die Querlatte. Kurz danach gab es eine vermeidbare Ecke für Hilgen von links. Tanja kommt nicht richtig an den Ball, die Stürmerin mit der Nr. 7 steht wieder richtig: 2:0 für Hilgen. (30.Min.) Aus meiner Strassenfussballerzeit kenne ich den Spruch: Drei Ecken – Ein Elfer! Heute hieß es: Drei Ecken – Drei Tore! 33. Minute: Ecke von links, Tanja ist fast dran, doch die Stürmerin mit der Nr. 7 kommt mit dem Kopf an den Ball: 3:0 für Hilgen. Immerhin spielten die Linnerinnen weiterhin auch offensiv mit und liessen sich nicht entmutigen. Nach einem Schußversuch von Nati in der 35. Min. von der Seite gelang zwei Minuten später sogar der Anschlußtreffer. Nicki bediente Nati, die den Ball Richtung Tor eher als Rückgabe beförderte, aber die Torfrau half mit und liess ihn zum 1:3 durch rutschen. 41. Min.: Nati schiesst einen Freistoß von der Strafraumgrenze nach Foul an Simone: Die Torfrau hat keine Probleme. 43. Min.: Toller Freistoß durch Simone, aber eine ebenso tolle Parade der Torfrau, die wohl über sich hinaus wuchs. Noch vor der Halbzeit eine brenzlige Situation vor dem LSV-Tor, doch die TGD konnte kein zusätzliches Kapital daraus schlagen.




Furios begann die zweite Halbzeit. In der 48. Minute nach schöner Kombination über rechts mit Jana und Simone ein Querpass in die Mitte, wo Nicki den Ball in die lange Ecke schlenzt zum schnellen 2:3. Genauso schnell war aber der Abstand durch Hilgen wieder hergestellt. Eine Minute später ein Einwurf von rechts, bevor die Abwehr richtig sortiert war. Bei der Vorlage schien die Stürmerin im Abseits zu stehen, doch der SchiRi ließ das Tor zum 4:2 gelten. Wieder eine Minute später knallt Nicki den Ball von der linken Seite an den Pfosten. Das Pech spielte bei Linn heute leider auch mit. Als in der 56. Minute ein Konter der Heimelf mit einem tor zum 5:2 abgeschlossen wurde, war auch die Gegenwehr von Linn gebrochen. Heute sollte es trotz besserer Leistung als am Vorsonntag wieder nicht zu einem zählbaren Ergebnis kommen. Auch wenn Simone direkt danach nochmal die Torfrau prüfte. Danach lief das Spiel seinem Ende entgegen. Trotz der Umstellung von Jessica und Nicki wollten sich keine grossartigen Möglichkeiten mehr einstellen. Auf der anderen Seite war man wohl auch mit den erzielten 5 Toren zufrieden. Tanja hatte noch in ein paar 1-gegen-1 Situationen zu retten, das kann sie ja auch sehr gut. Bei den Einwechslungen kam nach Hülya (für Sonja) nach längerer Pause Yvonne mal wieder zu einem Kurzeinsatz, nachdem Simone einen Schlag auf den Fuss bekommen hatte.
Zwei Wochen Spielpause zum Ostereier suchen und zum verletzungsfreien Tanz in den Mai sollen dazu beitragen, über Trainingseifer und mentaler Fitness die nächsten Aufgaben wieder positiv anzugehen. Auch die Freunde der LinDa TorTe sind bereit, mehr einzusetzen.
Aufstellung: Tanja, Tini, Elly, Sabrina, Saskia, Nicki, Sonja, Jana, Simone, Jessica, Natalie.
Einwechslungen: Hülya für Sonja (51.), Yvonne für Simone (75.)
Torfolge: 0:1 (08.), 0:2 (30.), 0:3 (33.), 1:3 Natalie (37.). 2:3 Nicki (48.), 2:4 (49.), 2:5 (56.)
17-04-GS
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Linner Frauen verkaufen sich respektabel beim Spitzenreiter Borussia 10.04.11
Mit dem beinahe letzten Aufgebot 1:5-Niederlage in Mönchengladbach abgeholt
Ohne Trainerin Tanja Hambloch, die auf einem Fortbildungskurs weilte, fuhren die Linner Frauen wieder ersatzgeschwächt nach Mönchengladbach. Es fehlten dieses Mal in der Abwehr Caro und in der Offensive Simone, die die letzten Treffer für Linn erzielte. Sowohl Natalie als auch Sonja waren noch gehandicapt, mussten dennoch die volle Zeit durch spielen. Auf der Bank saß neben der zweiten Torhüterin Isabell noch Jessica, die sonst bei der Zweiten aktiv ist. So konnte das Ziel des Assistenz-Trainer-Gespanns Hans Kuck und Pino nur Schadensbekämpfung heißen, um das Resultat nicht zu hoch ausfallen zu lassen. Denn klarer Favorit war der Tabellenführer unserer Gruppe, Borussia II.
Für Caro rückte Saskia wieder in die Viererkette, Nicki und Hülya standen davor defensiv, Sonja musste in die ungewohnte offensivere Ausrichtung gehen und Nati unterstützen. Wie erwartet, begann die Heimmannschaft recht druckvoll und erarbeitete sich die erste Chance in der 5. Minute, der Ball




ging aber neben das Tor. Der Versuch auf Abseits zu spielen, was letzte Woche gut klappte, ging schon in der 7. Minute daneben. Torjägerin Kyra Densing setzte sich bei einem Steilpass in Szene und liess Tanja im Tor keine Abwehrchance. Das frühe Gegentor verunsicherte die Gäste kurzzeitig. Doch Tanja zeigte sich wieder gut in Form, speziell bei den 1-gegen-1-Situationen. So hält sie noch in der 13. Minute, doch 120 Sekunden später war sie erneut geschlagen. Unglücklich dabei, dass der Ball von der LSV-Abwehr zur Stürmerin prallte. Ein strammer Schuss der Nr. 11 in das lange Eck – 2:0. Die erste kleine Möglichkeit für die Linner ergab sich aus einem Freistoß nach 18 Minuten, den Tini allerdings neben das Tor platzierte. Gefährlich waren die Eckstöße der Borussia, doch die Kopfbälle am langen Pfosten gingen regelmäßig über das Tor. Dann drehten die Gladbacherinnen das Tempo etwas zurück bzw. Linn machte die Räume enger. Tanja klärte am kurzen Pfosten (21. Min.), und hatte Glück bei einem Lattentreffer der Heimelf (38. Min.). Für Linn waren meist am gegnerischen Strafraum die Offensivbemühungen zu Ende. Mit der 2:0- Führung wurden die Seiten gewechselt.
Die zweite Hälfte begann wie die erste, mit Sturmdrang der Borussia. Immer wieder wurden die schnellen Aussen eingesetzt, mit denen Saskia und




Tini zeitweise ihre liebe Mühe hatten. In zwei 1-gegen-1 Szenen konnte sich Tanja auszeichnen. Dann tankte sich plötzlich Nicki, die nun offensiver ausgerichtet war, durch die Abwehr, kam aber zu spät zum Abschluß, so dass die Torfrau klären konnte (54.). In der 63. Minute dann das 3:0 wieder durch Kyra Densing nach Abwehr von Tanja. Stand sie bei dem Querpass nicht abseits? Nun, der SchiRi entschied auf Tor. Dann kam Jessica für Lara zu ihrem Einsatz, dafür wechselte Jana auf die linke Seite. Zunächst ohne Erfolg, denn MG II erzielte das 4:0, wieder durch die Nr. 6 vorbereitet, die Nr. 10 hatte wenig Mühe, einzunetzen (67.). Kurz darauf hält Tanja wieder sicher gegen Kyra. In die Sturmspitze ging nun Nicki, während sich Nati defensiv orientierte. Auch Hülya konnte sich nun mehr befreien und schon ergaben sich Offensiv-Situationen für den LSV. Und plötzlich erzielte Nicki den Anschlusstreffer. Sie prescht in einen Pass der Borussia-Abwehr, fängt den Ball ab, umkurvt die Torfrau und trifft aus spitzem Winkel zum 1:4 aus Linner Sicht (79.). Nun kamen die Gäste nochmal mutiger in die gegnerische Hälfte, Nicki hatte eine Chance nach Einsatz durch Hülya, traf aber nur die Torhüterin (83.), nach einem langen Pass aus der Abwehr zielte sie dann noch genau auf die Querlatte (84.). Drei Minuten vor dem Ende legte sich Hülya den Ball im gegnerischen Strafraum etwas zu weit vor, sonst hätte sie ihre gute Leistung der zweiten Hälfte noch mit einem Tor krönen können. So kam es dann noch zum fünften Tor für die Heimelf, eine Minute vor Schluß nach Flanke von rechts durch die eingewechselte Nr. 17. Der Kampfgeist war bei den meisten LSV-Spielerinnen da, hervorzuheben Nicki, die ein enormes Laufpensum abwickelte. Bis auf wenige kritische Szenen stand die Abwehr wieder gut und zeigte aktive Gegenwehr.
Die nächste Aufgabe bei der TG Hilgen wird auch nicht viel einfacher. Sie holen auf ihrer Heimspielserie viele Punkte. Mit Caro und Simone in der Mannschaft und der richtigen Einstellung sollte da dennoch mindestens ein Punkt zu holen sein.
Aufstellung: Tanja, Tini, Elly, Sabrina, Saskia, Nicki, Hülya, Lara, Jana, Sonja Natalie.
Einwechslungen: Jessica für Lara (65.)
Torfolge: 0:1 (07.), 0:2 (15.), 0:3 (63.), 0:4 (67.). 1:4 Nicki (79.), 1:5 (89.)
10-04-GS
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Gegen den Tabellenzweiten SV Grefrath einen verdienten Punkt geholt 03.04.11
Kompakte Abwehrleistung heute als Garant für den Punktgewinn beim 1:1
Vielleicht war es die Woche Pause, die in den Köpfen der Spielerinnen des Linner SV Freiräume geschaffen hat. Ganz sicher war es die richtige Einstellung durch Trainerin Tanja Hambloch, die gegen den klar favorisierten Tabellenzweiten, den SV Grefrath, die Massgabe ausgegeben hat, dass aus einer sicher stehenden Defensive heraus der Gegner dann unter Druck gesetzt werden soll. Die Viererkette wurde heute von Tini, Caro, Elly und Sabrina gebildet, davor stand mit Saskia und Nicki die Doppelsechs, wobei Nicki den offensiveren Part mit viel Laufarbeit ausübte.
Zunächst zeigten beide Mannschaften, dass sie gerne mit einer schnellen Führung Sicherheit in ihr Spiel bringen wollten. Bereits in der 2. Minute eine Chance für den SVG, allerdings aus stark abseits verdächtiger Position, doch auch über das Tor gezielt. In der 5. Minute setzte Simone Nati schön ein, doch sie kam nicht richtig an den Ball, so dass kein vernünftiger Schuss daraus wurde. 3 Zeigerumdrehungen später flankte Jana knapp vor das Tor, die Torfrau liess den Ball abprallen, doch Nati war noch zu weit weg um nachzusetzen. Im Gegenzug wurde die Grefrather Nr. 23, Sandra Munsch, steil geschickt, fand aber in Tanja ihre Meisterin. Eher überraschend die größte Chance für Linn, als Simone einfach mal aus gut 20 Metern abzog und – mal wieder – den linken Pfosten traf. Die Gäste-Torhüterin hätte keine Chance gehabt, an den Ball zu kommen. Nennenswerte Chancen hatte dann noch Grefrath, als nach einem Gewühl im Linner Strafraum das Schüßchen neben dem Tor landete (28. Min.), sowie ein Pfostentreffer nach zu kurzer Abwehr, danach stand die Stürmerin im Abseits. (38. Min.). Fazit der torlosen ersten Halbzeit: Ausgeglichenes und offenes Spiel, gute Abwehrleistung des LSV und recht gut funktionierende Abseitsfalle.
Die zweite Hälfte lebte davon, dass sich beide Mannschaften zunächst im Mittelfeld neutralisierten und sich kaum Torchancen erarbeiten konnten. Schrecksekunde für Linn nach 53 Minuten, als Nati verletzt für kurze Zeit aus dem Spiel musste. Genau in dieser Behandlungsphase nutzten die





Linner Frauen den Platz im Sturm. Nach einem langen Ball setzte Simone zunächst verhalten nach, doch als die Abwehrspielerin mit dem Ball nicht klar kam und dabei noch ihre Torfrau verwirrte, spritzte Simone dazwischen, angelte sich den Ball und netzte locker zur eher überraschenden Linner Führung ein. 1:0 nach 56 Minuten. Nun verstärkten die Gäste ihre Vorwärtsbemühungen und stellten die Linner Abwehr immer wieder auf die Probe. Doch weiterhin klappte das Abseits stellen recht gut und kleine Unsicherheiten führten nicht sofort zu Torchancen. Leider war es mal wieder eine Standardsituation in der 65. Minute, die den Ausgleich für Grefrath brachte. Eine Ecke von rechts schien schon geklärt, doch kam eine Stürmerin im Strafraum noch an den Ball und zirkelte ihn irgendwie zwischen Tanja, Pfosten und auf der Linie stehenden Abwehrspielerin hindurch ins Tor. In der Folgezeit schafften es die Defensivkräfte aus Linn mit guten Aktionen den Stürmerinnen den Schneid abzukaufen, denn ausser einem direkten Freistoß aus 16 Metern, der neben das Tor getreten wurde, gab es keine nennenswerte Chancen. Leider auch auf Seiten der Heimmannschaft, bei der nach der Auswechslung von Nati die Offensiv-Bemühungen meist beim Strafraum endeten. Nicki spielte nun noch weiter vorne, doch bleibt immer noch das Problem, dass viele Pässe nicht gut genug platziert werden und somit der Ball schneller als nötig verloren geht. Als Abfangjägerin betätigte sich beim SVG die Nr. 12, die sowohl Abschläge von Tanja als auch Vorlagen im Linner Mittelfeld nahezu magisch anzog. So blieb es dann beim 1:1-Unentschieden nach 90 Minuten. Im Gegensatz zu den letzten Spielen haben die Linner Frauen gezeigt, dass sie kämpfen und laufen können und sich damit den Punkt gegen Grefrath redlich verdient.
Als nächste Gegner stehen Spitzenreiter Borussia Mönchengladbach II und TG Hilgen, die uns momentan überholt haben, auf dem Plan. Die heute gezeigte Leistung wieder abrufen und noch ein Pfund drauf packen, dann habt ihr auch eine gute Chance, weiter zu punkten.
Aufstellung: Tanja, Tini, Elly, Caro, Sabrina, Saskia, Nicki, Lara, Jana, Simone, Natalie.
Einwechslungen: Hülya für Nati (70.)
Torfolge: 1:0 Simone (57.), 1:1 (65.)
03-04-GS
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Frühlingsausflug nach St. Hubert endet mit Betriebsunfall für den LSV 20.03.11
Enttäuschende Leistung der Linner Frauen bei 1:4-Niederlage
Die Zeichen vor dem Spiel auf St.Hubert standen auf Wiedergutmachung, um dem Trainerteam und den treuen mitreisenden Zuschauern zu beweisen, dass man bessere Spiele abliefern kann als die zuletzt gezeigten. Die Sonne brachte frühlingshaftes Wetter mit, der Rasenplatz musste noch die Füllung der Hasenlöcher ertragen, Trainerin Tanja Hambloch konnte immerhin zwei Auswechselspielerinnen eintragen, darunter Isabell als zweite Torhüterin. Einzig der in der vergangenen Nacht bestens zu sehende Vollmond hatte wohl manchem im Kopf zu schaffen gemacht, anders ist die abgelieferte Leistung wohl nicht zu erklären.
Die Frauen des TuS St.Hubert hatten im vergangenen Spiel mit nur 10 Aktiven eine 0:6-Klatsche in Holzheim hinnehmen müssen, was möglicherweise die Konzentration auf die heutige Begegnung bei einigen LSV-Spielerinnen vernebelte. Jedenfalls merkte man den Gastgeberinnen an, dass sie den festen Willen hatten, Linn zu schlagen. In den ersten 25 Minuten notierte ich für Linn nur einen Schuss von Natalie (9.Min.) flach links unten, den die Torfrau sicher hielt. Hülya hatte vorher einen TuS-Einwurf schön abgelaufen. Bis zur nächsten Chance der Gäste (27. Min.), durch einen von Simone getretenen Freistoß, zur Ecke gelenkt, können die Hausherrinnen weit mehr als nur mit 1:0 in Führung gehen. Tanja im Linner Tor muss Schwerarbeit leisten und kann zwischen der 9. und 25. Minute mehrmals in 1-gegen-1 Situationen klären. Nur als nach Abwehrversuch von Elly der Stürmerin der Ball vor die Füsse fällt, ist auch Tanja machtlos und St.Hubert geht in der 17. Minute in Führung. Fast aus dem Nichts erzielt Simone in der 35. Minute den Ausgleich mit einem satten Fernschuß aus fast 30 Metern ins linke obere Toreck. Lara hatte den Ball zu ihr quergelegt. Nun nehmen auch die Gäste mehr am Spiel teil. Zweimal nach Eckstoß und ein Freistoß (wieder Simone) brachten annähernd Gefahr vor das TuS-Tor. Auf der anderen Seite muss wieder einmal Tanja ihre Mannschaft vor einem erneuten Rückstand bewahren. Das Unentschieden zur Halbzeit war





schmeichelhaft für Linn, denn mit dem aktiveren Mittelfeld und geschickten Steilvorlagen waren die Gastgeber weitaus gefährlicher und brachten die Innenverteidigung immer wieder in Bedrängnis.
Die erste Viertelstunde nach der Pause gehörte dann ganz den Linner Frauen. In dieser Phase sah man St. Hubert kaum in der gegnerischen Hälfte. Doch die zwingenden Torchancen blieben Mangelware. Jana verzog nach Vorlage von Simone neben das Tor und ein Freistoß von unserer Kunstschützin sprang von der Unterkante der Querlatte wieder ins Spielfeld zurück. So sicher sich Tanja in den direkten Duellen mit den Stürmerinnen zeigte, so unnötig war ihr Ausflug auf die linke Aussenbahn, als die Stürmerin von St. Hubert geschickt die Abseitsstellung aufhob. Den Querpass in den Strafraum erwischte keine Abwehrspielerin, sondern „Speedy“ Spix, die zur 2.1-Führung für den TuS einschob. Im Gegenzug nochmal eine Chance für Simone, die noch unsere torgefährlichste Spielerin war, obwohl auch sie –wie fast alle - nicht in Normalform spielte. Einzig Tanja hielt den LSV noch im Spiel, doch nach dem 3:1, einem Flachschuß durch die Nr. 8 aus gut 18 Metern, nach zu kurzer Abwehr von Linn, waren auch für sie die Hoffnungen auf einen Punkt verflogen. Tapfer zeigte sie nach einer Ellenbogen-Verletzung aus der Anfangsphase des Spiels eine gute Leistung, es hätte noch schlimmer kommen können! Das 4:1 in der Nachspielzeit durch einen Fernschuß der Nr. 5 war noch für die Statistik und „krönte“ die schwache Leistung der Linner Frauen am heutigen Tage.
Eine Woche Spielpause steht nun an, bevor die beiden Knallerspiele gegen SV Grefrath und Borussia Mönchengladbach II anstehen. Um dabei nicht unterzugehen sollten die Köpfe frei werden, um sowohl läuferisch als auch technisch ein richtiges Pfund drauf zu packen. So kann ich nur die letzten Worte aus dem Vorwochenbericht wiederholen: Laufen, Kämpfen, Siegen!
Aufstellung: Tanja, Tini, Elly, Sabrina, Saskia, Nicki, Hülya, Lara, Jana, Simone, Natalie.
Einwechslungen: Sonja für Lara (65.)
Torfolge: 0:1 (17.), 1:1 Simone (35.), 1:2 (65.), 1:3 (77.), 1:4 (90.+2)
20-03-GS
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SVG Neuß-Weissenberg entwickelt sich zum Angstgegner für Linn 13.03.11
Unnötige 0:2-Niederlage der Linner Frauen zu Pinos Geburtstag
Es hätte ein schöner Tag werden können. Mädchen-Trainer und Frauen-Betreuer Pino durfte seinen Geburtstag feiern, das Wetter war frühlingshaft, wenn auch windig, Neuzugang Caro Erben konnte endlich ihren ersten Einsatz in einem Meisterschaftsspiel feiern und dank der Ausleihe der zweiten Mannschaft konnte Trainerin Tanja auf zwei bewährte Kräfte der vergangenen Saison, Sandra „Maldini“ Agus und Sandra „The Hammer“ Thulke, zurückgreifen. Dies war auch nötig, denn Sabrina war verhindert und Luella hatte sich in Hemmerden eine schwere Knieverletzung zugezogen. Aber dann begann das Spiel.
Gut, nach 35 Sekunden hätte der LSV in Führung gehen können. Elly klärt den ersten Angriff der Gäste und schickt Nicki auf die Reise, die mit Jana in schönem Doppelpass-Spiel mitnimmt. Von der Torauslinie flankt Jana zu Nati, die direkt abschliesst, aber am vorderen Torpfosten vorbei trifft. Das wäre der richtige Auftakt zu einem schönen, erfolgreichen Spiel gewesen. Aber die SVG-Spielerinnen zeigten, dass sie auch wirbeln können. Nur etwas mehr als eine Minute später landete der Ball auf der Oberkante des Linner Tores. Nun erarbeiteten sich die Gäste eine leichte Feldüberlegenheit und hatten nach einer Viertelstunde eine kleine Torchance, als eine Stürmerin einen Pass ablief, aber neben das von Tanja gut gehütete Tor verzog. Als Kapitän Jana Mitte der gegnerischen Hälfte mit dem Ball auf die Neusser Abwehr zulief, war ihr wohl nicht bewusst, dass die rechte Torhälfte ungedeckt war.



Der Schussversuch landete jedenfalls bei der Torfrau. Nachdem sich die Heimmannschaft mehr Spielanteile verschaffte, gab es innerhalb von 90 Sekunden zwei Torchancen. Eine Flanke von Nicki von der rechten Seite klatschte die Torfrau nur ab, doch keine Stürmerin war zur Stelle für den Abstauber. Direkt danach eine Flanke von links durch Lara auf den Kopf von Nati, doch diesmal hielt die Torhüterin den Ball fest. Dann die Schrecksekunde. Ein langer Pass auf die Nr. 7, Nadja Sissay, die ihrer Gegenspielerin auf und davon lief, gegen Tanja den Ball behaupten konnte und es stand 0:1 in der 33. Minute. Das Aufbäumen der LSV-Frauen zeigte sich kurz vor dem Seitenwechsel, als Simone zuerst nach Ecke von Jana mit Direktabnahme neben das Tor schoß und eine Minute später einen Freistoß von links nach Vorlage von Nati ebenfalls verzieht.
Gegen Kaldenkirchen klappte es mit der Halbzeitansprache des Co-Trainers Hans und die Mannschaft kam wie verwandelt aus der Kabine. Doch heute wollte auch dieses Mittel nicht funktionieren. Die erste Chance habe ich nach 57 Minuten notiert, als die viel marschierende Nicki in die Spitze geschickt wurde und die Torfrau des SVG prüfte, die aber zur Ecke abwehrte. Doch in der 63. Minute nach einem ungenauen Zuspiel im Mittelfeld bekam Elly beim Steilpass ihre Beine nicht sortiert und die Stürmerin rannte auf unser Tor zu, konnte nicht mehr entscheidend gestört werden und markierte an Tanja vorbei das 2:0 für Weissenberg. Kurz danach wurde Sandra T. eingewechselt, um die Offensivarbeit zu beleben. Nun standen die Gäste mit zwei



Viererreihen dicht in der Abwehr, gut gelenkt durch ihre Nr. 5, Dorothy Heber, aber über die Aussen Jana und Sandra wurden doch einige gefährliche Situationen erarbeitet. In den letzten 10 Minuten dann die aktivste Zeit der Linner Frauen mit Chancen für Simone nach Flanke Sandra T., und Lara nach feiner Vorarbeit durch Jana und Pass von der Grundlinie. Doch entweder ging der Ball neben oder über das Tor. Die beste Möglichkeit in der 89. Minute nach einem satten Schuß von Simone, den die Torhüterin wieder nur abklatschte. Sandra A. setzte nach und knallte den Ball an die Querlatte. So verging wieder ein Spiel ohne eigenen Treffer. Bei einigen Spielerinnen erkennt man eine Verunsicherung. Aber das Manko liegt in der Bewegung bzw. Laufarbeit. Den Erfolg muss man sich erarbeiten, er fällt euch nicht auf den Fuss. Schade, dass das Debüt von Caro nicht von Erfolg gekrönt war und Pino nun auf der Geburtstagstorte 3 Punkte fehlen. Ihm zu Ehren habe ich nun eine Pizza verspeist und ein Glas Rotwein (allerdings fränkischen) dazu getrunken. Großer Dank gilt den beiden Sandras für ihren Einsatz, vor allem unsere „Seniorin“, die auf mehreren Positionen zeigte, dass sie durchaus in dieser jungen Mannschaft ihren Platz hätte.
Wie heisst es so schön: „Mund abputzen, weiter kämpfen!“ Oder mal wieder rege zum Training gehen und den Kampfgeist einsaugen. St. Hubert, der nächste Gegner (Sonntag, 11h30 dort), hat in der Rückrunde auch schon gepunktet und steht auf Platz 6 in der Tabelle. Laufen, Kämpfen, Siegen!
Aufstellung: Tanja, Tini, Elly, Caro, Sonja, Sandra A., Nicki, Lara, Jana, Simone, Natalie.
Einwechslungen: Saskia für Sonja (56.), Sandra T. für Natalie (70.), Hülya für Nicki (80.)
Torfolge: 0:1 (33.), 0:2 (63.)
13-03-GS
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Linner Frauen in Hemmerden – saftlos – kraftlos – erfolglos 27.02.11
Bei widrigen äusseren Verhältnissen musste man mit einem 0:0 zufrieden sein
Es gibt Tage, da sollte man am liebsten im Bett bleiben. Der heutige Sonntag gehört für das Frauen-Team des Linner SV sicher dazu. Mit gerade mal 12 einsatzfähigen Spielerinnen, darunter einige angeschlagene, hatte Trainerin Tanja kein Problem damit, die Mannschaft zum Auswärtsspiel beim SV Hemmerden II aufzustellen. Das größere Problem waren die Platzverhältnisse, ein matschiger und schwer zu bespielender Ascheplatz, und das passende Wetter mit Dauerregen und starkem, eiskalten Wind. Allerdings hatten damit beide Mannschaften gleichermaßen zu kämpfen. Dass der SchiRi bei einigen nicht ganz nachvollziehbaren Entscheidungen Verwunderung erzeugte, hatte im Endeffekt keine Auswirkung auf das Spiel des LSV, auch wenn man den Eindruck hatte, dass er mit der Mannschaft seines Kreises sympathisierte.
Das Positive vorweg: Wir spielten wieder einmal zu Null, nicht zuletzt dank des konsequenten Zupackens von Torfrau Tanja und dem schwachen Abschluß der Stürmerinnen des SVH. Die Abwehr hatte hin und wieder Schwierigkeiten mit dem Springen des Balls und hatte schon weitaus bessere Spiele hingelegt. Die erste Viertelstunde hätte ich gerne in der warmen Vereinsgaststätte verbracht, aber ich hatte ja wieder die Fahne in der Hand.



Von beiden Mannschaften war nichts Konstruktives zu sehen. Um die 20. Minute herum hatte Linn mal zwei Chancen durch Nicki nach Vorlagen von Simone, die aber überhastet vergeben wurden. Als erste Möglichkeit für den SVH notierte ich einen Schuß in der 38. Minute, der kein Problem für Tanja darstellte. Direkt danach zirkelte Simone einen direkten Freistoß in die Hände der Torfrau aus Hemmerden. Dann waren alle froh, kurz zum Aufwärmen in die Kabinen bzw. ins Vereinslokal gehen zu können.
Wer nun mit einer ähnlichen Reaktion wie in der Vorwoche nach dem Pausentee hoffte, sah sich schnell enttäuscht. Zwar zeigte sich Nati nach Zusammenspiel mit Simone mal von halblinks, doch der Versuch, das kurze Toreck anzuvisieren, war kein Problem für Traudl im Tor des SVH. Bereits nach 8 Minuten der zweiten Hälfte musste Tini dank ihres lädierten Oberschenkels das Spielfeld verlassen und Luella kam mit der Hoffnung, die Offensivbemühungen von Nati zu unterstützen. Das forderte in der 56. Minute beinahe einen Torjubel der Gäste heraus, als Nicki, von Lara schön


bedient, von links auf Luella querlegte. Doch mit vereinten Kräften schafften es die Hemmerdener Spielerinnen, drei Schußversuche von Lu, Nati und Jana zu entschärfen und letztendlich den Ball zur Ecke zu lenken. Bei dieser Situation brach Luella’s Muskelproblem, weshalb sie zwei Wochen pausierte, wieder auf und sie mühte sich nur noch über den Platz. Ihr Einsatz dauerte somit nur 8 Minuten, also wurde Saskia aktiviert, sich warm zu machen und sechs Zeigerumdrehungen später die Elf zu komplettieren, ungewohnt im Sturm eingesetzt. Zwar kamen in der Folge die Gäste über die Aussen Jana und Lara mehrfach an den Strafraum des SVH, doch der positive Abschluß wollte nicht gelingen. Selbst nach einer überzogenen roten Karte für eine Spielerin von Hemmerden konnte die zahlenmäßige Überlegenheit nicht genutzt werden. Eine Möglichkeit in der 88. Minute, als sich Nicki den Ball erkämpfte, einige Meter Richtung Tor marschierte, aber den Ball wieder neben das Tor verzog, sei noch zu erwähnen. Trotz eines erreichten Punktes konnte niemand auf Linner Seite mit dem Spielverlauf zufrieden sein, nein, es war die schwächste Saisonleistung und das erste Spiel ohne LSV-Tor.
Man kann nur hoffen, dass die karnevalsbedingte Pause hilft, diverse Wehwehchen auszukurieren und dass gegen Neuß-Weissenberg am 13.03. wieder eine schlagkräftige, motivierte und lauffreudige Mannschaft auf dem Feld stehen wird. Schliesslich will man ja unter den Top 4 der Liga bleiben.
Aufstellung: Tanja, Tini, Elly, Sabrina, Sonja, Hülya, Nicki, Lara, Jana, Simone, Natalie.
Einwechslungen: Luella für Tini (53.), Saskia für Luella (68.)
Torfolge: Fehlanzeige
27-02-GS
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Erfolgreicher Rückrunden-Start für die Linner Frauen 4:1 gegen TSV KaKi 20.02.11
Starke zweite Halbzeit gegen anfangs stark auftretende Kaldenkirchenerinnen
Zum Auftakt der Rückrunde stellte sich der TSV Kaldenkirchen in Linn vor, die in einem interessanten Hinspiel von den Linner Frauen mit 6:3 besiegt werden konnten. Trainerin Tanja Hambloch musste weiterhin auf Saskia, Caro und Luella verzichten, dafür stand Hülya in der Startaufstellung und Vivien liess sich wieder sehen. Die Zuschauer waren vor allen Dingen darauf gespannt, wie die Niederlage des vergangenen Sonntags von der jungen Mannschaft verkraftet wurde.
Dass der Trainer der Gäste, Nico Huss, seine Mannschaft gut eingestellt hatte, konnte man in den ersten Minuten des Spiels gut erkennen. Sie machten den Linner Frauen die Räume eng und schalteten bei Ballbesitz schnell auf Angriff um. Die Linner Abwehr sah sich so einigen unerwarteten Angriffen entgegen, die mit Glück und Geschick zunächst abgewehrt werden konnten. Bereits in der 8. Minute hielt Tanja den Ball sicher fest, als sich die Gästestürmerin ein Herz fasste und abzog. Dann waren wir froh, dass ein Eckstoß abgewehrt wurde, doch mit dem Heber der Nr. 9 von der Strafraumlinie hatte auch Tanja im Tor nicht gerechnet. So geriet man bereits nach 10 Minuten mit 0:1 in Rückstand. Genau das wollte der LSV ja vermeiden. Doch war das der Weckruf? Nun besannen sich die Hausherren darauf, dass sie ja auch Fussball spielen können und gewinnen wollen. Über die rechte Seite zog Jana ab Richtung Strafraum, legte schön quer auf Nati, die den Ball direkt abnahm, aber knapp neben das Tor verzog. Danach nochmal eine Möglichkeit für KaKi aus stark abseitsverdächtiger Position, doch auch dieser Ball ging neben das Tor. Linn erhöhte den Druck und nach einem Zusammenspiel von Hülya und Jana tauchte diesmal Simone auf der rechten Seite auf, zog auf Höhe der Torraumlinie einen Schuß in die Mitte, wo Nati lauerte. Doch TSV-Torhüterin Sarah Bartsch erwischte den Ball so unglücklich, dass er hinter ihr zum Ausgleich über die Torlinie





trudelte. Nati brauchte nicht einzugreifen. 22. Minute 1:1. Kurz vor der Halbzeit musste Nati eigentlich erhöhen, als sie nach Zuspiel von Nicki alleine vor der Torhüterin auftauchte. Doch anstelle ins Eck zu schieben, zielte sie genau auf Sarah, die dadurch klären konnte. Eine 1-gegen-1 Situation hatte Tanja noch zu klären, als Mireille Woyke vor ihr auftauchte, aber sie griff sich den Ball sicher. Mit einem gerechten 1:1 wurden die Seiten getauscht.
Die Halbzeitansprache durch Co-Trainer Hans Kuck zeigte offensichtlich Wirkung. Linn gab nun den Ton an und zeigte, dass nur ein Sieg zählt. Bereits nach 5 Minuten schaltete Simone sehr schnell, als sie in der gegnerischen Hälfte einen Freistoß zugesprochen bekam. Die Flanke über den Libero erlief sich Nati, marschierte auf das Tor zu und versenkte clever flach ins rechte Eck zur viel umjubelten 2:1-Führung. Es entwickelte sich ein unterhaltsames Spiel, um einiges besser als in Halbzeit 1. Eine Großchance der Gäste in der 56. Minute köpfte „Arne“ Elly souverän von der Linie weg, den Nachschuß griff sich dann Tanja. Zwei Minuten später donnerte Simones Schuß an den Pfosten, selbst Nati war so überrascht, dass sie nicht an den Abpraller kam. Etwas glücklich zog der Ball nach einem Eckstoß für den TSV an Freund und Feind und am langen Pfosten vorbei neben das Tor. Inzwischen war Vivien für Lara im Spiel und das Flügelspiel wurde lebhafter. Das lag allerdings auch sehr an Jana, die in der zweiten Hälfte endlich mal wieder zeigte, was sie kann. 70. Minute: Jana zieht an ihrer Gegenspielerin vorbei bis zur Grundlinie, legt den Ball Natalie fast auf den Fuss, aber sie trifft das Leder nicht. Besser macht Nati es 5 Minuten später. Tanja jagt den Ball lang über die Mittellinie, Simone verlängert in den Lauf der Nr. 8 und wieder sucht sie sich die lange Ecke aus für die 3:1-Führung. Nun rollte der Ball nur noch in eine Richtung und beinahe im Minutentakt erspielte sich Linn Torchancen. Nicki nach Doppelpass mit Simone, die an den meisten Angriffen beteiligt war, über das Tor. Wieder Janas Sturmlauf, Flanke auf Kopf Simone – über das Tor. Jana schiesst selbst, Ball wird zur Ecke abgelenkt. Und als man sich schon mit dem Ergebnis abgefunden hatte, fängt Nicki einen Abstoß ab, läuft ein paar Meter und knallt den Ball zum 4:1- Endstand in die Maschen. Kurz darauf erfolgt der Abpfiff und in Linn freut man sich über den ersten Rückrundensieg und Platz 3, da Duisburg nicht spielen musste (SV Schwafheim).
Dank der Steigerung in der zweiten Halbzeit und der herausgespielten Tormöglichkeiten gelang ein auch in der Höhe verdienter Sieg. Das Selbstvertrauen ist wieder da und wenn Caro und Luella kommenden Sonntag in Hemmerden dabei sein werden, hat Tanja wieder mehr Alternativen.
Aufstellung: Tanja, Tini, Elly, Sabrina, Sonja, Hülya, Nicki, Lara, Jana, Simone, Natalie.
Einwechslungen: Vivien für Lara (59.)
Torfolge: 0:1 (10.), 1:1 Simone (22.), 2:1 Natalie (51.), 3:1 Natalie (75.), 4:1 Nicki (90.)
20-02-GS
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Punktspiel-Auftakt 2011 startet mit herber 1:7-Niederlage gegen Duisburg 13.02.11
Die stark ersatzgeschwächten Linner Damen fanden kein Mittel gegen Aufstiegsfavoriten
Ach, hätte das Spiel noch im Dezember stattgefunden, als wir den Lauf hatten und alle noch da waren. Nicht nur ich glaube, da hätten wir auch eine reelle Siegeschance gegen den heutigen Gegner gehabt. Die war zwar vor dem Anpfiff heute auch da, doch die vielen Ausfälle und gerade mal 12 einsatzfähige Spielerinnen, zum Teil noch angeschlagen, erforderten von Trainerin Tanja gewaltige Umstellungen. Die Viererkette bildeten heute Tini, Elly, Sabrina und Sonja, denn Saskia fehlt immer noch verletzungsbedingt und Neuzugang Caro war aus privaten Gründen verhindert. Nicki, durch ihre Armprellung noch stark gehandicapt, wurde mit Lara vor der Abwehr postiert. Das offensive Mittelfeld hatten Jana auf rechts, Simone zentral und Jenny auf der ungewohnten linken Aussenbahn zu beackern. Natalie im Sturm stand zeitweise auf verlorenem Posten. Vivien und Luella waren ebenfalls verhindert.
So begann Linn auch eher verunsichert als mit der Heimstärke und einem (noch) zweiten Tabellenplatz im Rücken. Die Gäste, als klarer Aufstiegsfavorit angereist, hatten die Nervosität schnell erkannt und nahmen früh das Heft in die Hand. Schon die erste Ecke brachte Gefahr vor das Linner Tor, der Ball wurde nicht klar aus dem Strafraum geschlagen. So fiel er einer Duisburger Spielerin vor die Füsse, die mit einem sehenswerten Schuß von der 16-m-Linie ins lange Eck in der 8. Minute bereits das Führungstor erzielte. Die nächste Standardsituation – wieder ein Eckstoß – brachte in der 14. Minute auch gleich das 2:0 für die Gäste. Wieder das Problem, dass sich der Ball nicht klären lässt und im Nachstochern eine Stürmerin an den Ball kommt. Leider war’s das noch nicht mit den Standards. 19. Minute: Direkter Freistoß zentral, 22m vor dem Linner Tor. Über die Mauer und über Tanja knallte die Nr.8 den Ball unter die Latte zum 3:0! Jetzt endlich besann sich die Heimmannschaft darauf, dass sie auch Fussball spielen kann und erkämpfte sich mehr Spielanteile, ohne sich jedoch klare Chancen herausspielen zu können. Zwei Freistösse wurden von Simone und Nati unkonzentriert geschossen, ansonsten war meist am Strafraum Schluß mit dem Offensivspiel. Zwei nennenswerte Möglichkeiten gab es noch für Duisburg in der 28. Minute – neben das Tor - und drei Minuten vor der Pause durch einen Kopfball an die Querlatte. Mit dem 3:0 für die Gäste wurden die Seiten gewechselt.
Die erste Aufregung der zweiten Hälfte gab es vor dem Eintracht-Tor, nachdem Nati einen Freistoß von links aufs kurze Eck brachte, doch die Torhüterin hielt im Nachfassen. Ein Alleingang von der Mittellinie der Nr. 9, Isabella Harling endet im Strafraum, als sie im Fallen den Ball quer legen kann. Tanja rutscht ebenfalls aus und so fällt das 4:0 bereits in der 55. Minute. Warum fünf Minuten später Duisburg so einfach das 5:0 erzielen konnte, obwohl Linner Spielerinnen daneben standen, bleibt das Geheimnis der Abwehr. Auch die zweite Hälfte brachte innerhalb der ersten 20 Minuten drei Gegentore, das 6:0 in der 64., als die Stürmerin abseits gestellt wurde, der SchiRi dies aber nicht ahndete. Nun versuchte die Heimelf es mit Kontern, die aber nicht konsequent durchgespielt wurden. Ein plötzlicher langer Ball auf Isabell Harling, eine der drei schnellen Stürmerinnen, die sich durch die Abwehrreihe durchsetzte, brachte in der 83. Minute schon das 7:0. Linn steckte nicht auf und zum ersten Mal folgten Distanzschüsse, die tatsächlich aufs Tor kamen. Erst Simone aus 20 Metern (Ball zur Ecke), direkt danach Nicki aus 25 Metern, mit dem die Torhüterin ihre Mühe hatte, und - aller guten Dinge sind drei – knallte Simone den Ball aus 22 Metern dann doch in den Winkel. Zumindest den Ehrentreffer gab es in der 86. Minute. Und somit hat Linn in jedem Punktspiel mindestens ein Tor erzielt. Auch wenn dies nicht zu einer Aufheiterung der betretenen Mienen beitrug. Zwar war Duisburg heute die klar bessere Mannschaft, doch fiel die Niederlage sicher zu hoch aus.
Damen Kopf hoch! Es ist ein verlorenes Spiel, das meiner Ansicht nach hauptsächlich im Kopf seine Ursache hat. Lieber einmal 1:7 verlieren als 6-mal 0:1. Also geht in die Rückrunde mit dem Wissen, dass die nächsten Gegner schlagbar sind, wenn ihr Euch wieder auf Euer Können besinnt. Wenn dann auch die Hoffnungen für den Sturm, Luella und Vivien zur Verfügung stehen, sieht die Welt schnell anders aus.
Aufstellung: Tanja, Tini, Elly, Sabrina, Sonja, Nicki, Lara, Jana, Simone, Jenny, Natalie.
Einwechslungen: Isabell, für Jenny (57.)
Torfolge: 0:1 (08.), 0:2 (14.), 0:3 (18.), 0:4 (55.), 0:5 (60.), 0:6 (64.), 0:7 (83.), 1:7 Simone (86.)
13-02-GS
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Vorbereitung zur Rückrunde siegreich gestartet – LSV-Damen mit 4:3-Sieg bei Hilden-Nord
Da bereits in 14 Tagen das erste Punktspiel im neuen Jahr ansteht, war man gespannt wie sich die Linner Damen nach dem Abgang der beiden Offensivkräfte Nadja und Vanessa präsentieren. Und was die junge Mannschaft auf dem Platz zeigte, konnte sich lange Zeit wirklich sehen lassen. Zwar startete der SV Hilden-Nord offensiv, doch zeigte sich die Viererkette mit der Rückkehrerin Caro für die noch länger verletzte Saskia sehr sicher. Linn wartete geduldig auf ihre ersten Möglichkeiten. Den ersten Warnschuss platzierte Vivien, die von Nicki schön in Szene gesetzt wurde, in der 6. Spielminute und brachte die Torhüterin kurzfristig in Schwierigkeiten. 10 Minuten später passte Jana auf Lu, deren Schuss parierte der Torwart, Jana`s Nachschuss ging drüber. In der Folgezeit erarbeiteten sich die Gäste immer mehr Ballbesitz und folgerichtig auch den Führungstreffer. Elly schickte mit einem klasse Diagonalpass Vivien auf die Reise, die ihre Abwehrspielerin ins Leere laufen liess und den Ball mit einem Flachschuss zum 1:0 in der 21. Minute versenkte. In der 30. Minute liess Simone mit einem sauberen Fernschuss das 2:0 folgen. Tini hatte einen Angriffsversuch der Hildenerinnen abgefangen und auf Hülya gepasst. Sie liess zu Simone abprallen, die aus 18 Metern abzog und den Ball unter die Latte zirkelte. In der 37. Minute notierte ich die erste Möglichkeit für die Gastgeber, aber Tanja brauchte nicht einzugreifen, die Stürmerin traf über das Tor. Eine Chance noch vor der Halbzeit, als Simone die Torhüterin prüfte, diese den Ball aber zur Ecke lenken konnte. Nach der Ecke ein Versuch von Nicki, der aber neben dem Kasten landete.
Mit mehr Biss, aber auch mehr Härte versuchte Hilden zu Beginn der zweiten Hälfte den Gästen den Schneid abzukaufen. Eine hohe Flanke, die sichere Beute von Tanja wurde (51.) und ein Schuss neben das LInner Tor (62.) waren zunächst die einzige Ausbeute. Dazwischen lag ein Freistoss für den LSV an der Strafraumlinie, den Simone zwar durch die Mauer aufs Tor brachte, doch die Torhüterin war auf dem Posten. Das Niveau des Spiels flachte nun ab, bis in der 67. Minute Jana alle weckte. Einen Eckstoß spielte sie kurz zu Tini, die wiederum Jana anspielte. Der Querpass von der Grundlinie sollte eigentlich Lara in der Mitte finden, doch wurde der Ball durch eine Abwehrspielerin zur Linner 3:0-Führung ins eigene Tor gelenkt. Weil es so schön war, setzte Nicki wieder Jana auf rechts ein. Diesmal fand sie mit der flachen Hereingabe Vivien, die nur noch zum 4:0 einzuschieben brauchte (71.Minute). War es die sichere Führung oder der Umbau nach Einwechslungen oder eine Frage der Kondition, dass urplötzlich die Konzentration nachliess und Hilden in der letzten Viertelstunde offensiver agieren konnte. Nach einer Ecke wurde der Ball nicht schnell aus dem Strafraum gebracht und gegen den Flachschuss aus dem Rückraum hatte Isabel keine Chance einzugreifen. 4:1 nach 75 Minuten. Nur zwei Minuten später liess sich die bisher stabile Abwehr verwirren und Hilden konnte einen weiteren Anschlusstreffer landen. 4:2 (77.Min.). Dann hatte sich Linn wieder gefangen und bemühte wieder die Offensive. Doch als Caro bei einem Konter eine Rückgabe missglückte, resultierte daraus der dritte Hildener Treffer vier Minuten vor Schluss. Das war dann der Endstand 4:3 für den Linner SV. Bei einer unglücklichen Situation fast mit dem Schlusspfiff verletzte sich Nicki am Arm und musste ins Krankenhaus gefahren werden. Hoffentlich keine schlimme Verletzung, denn sonst gehen Tanja die einsatzfähigen Spielerinnen aus.
Kommenden Sonntag um 13 Uhr steht bei SF Baumberg ein weiteres Vorbereitungsspiel gegen ein Landesligateam auf dem Plan.
Eingesetzt wurden: Tanja, Tini, Elly, Caro, Sonja, Jana, Nicki, Hülya, Lara, Simone, Lu, Vivien, Jenny, Isabel, und Yvonne.
Torfolge: 1:0 Vivien (21.), 2:0 Simone (30.), 3:0 Jana (67.), 4:0 Vivien (71.) 4:1 (75.), 4:2 (77.), 4:3 (86.)
29-01-GS
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Linner Damen belegen Spitzenplatz nach der Hinrunde
Nach der fast kompletten Hinrunde der Saison 2010/11 belegt die erste Damenmannschaft des Linner SV in der Landesliga, Gruppe 1, einen ausgezeichneten zweiten Platz. Und das darf man im zweiten Jahr nach dem Wiederaufstieg als einen großen Erfolg ansehen.
Mit nur einer Niederlage (in Grefrath) und zwei Unentschieden hat der LSV nach den 12 Spielen 29 Punkte auf dem Habenkonto. Auch nach Abzug des höchsten Saisonsiegs gegen den SV Schwafheim, der inzwischen seine Mannschaft leider aus der Liga zurückgezogen hat, sind es bei 11 Spielen 26 Punkte. Das Torverhältnis mit 41:10 kann sich ebenfalls sehen lassen. Aktuell sind die Damen 463 Minuten ohne Gegentor, zuletzt waren es sogar 5 zu-Null-Siege in Folge. Bezeichnend ist, dass elf Spielerinnen mit 10 bis 12 Spieleinsätzen zu Buche stehen. Insgesamt wurden zwar 20 Damen eingesetzt, doch der Stamm ist mit 14 Spielerinnen recht knapp bemessen. Vor allem in den letzten Spielen war dies zu spüren, als durch Verletzungen und Krankheiten mehrere Akteure gleichzeitig ausfielen.
Die 41 (gewerteten) Tore verteilen sich auf nur 5 Spielerinnen, wobei die Spielführerin Nadja Steinborn neben ihrer Position als Spielmacherin auch die Rolle der Torjägerin (18 Tore) übernommen hat. Mit jeweils 8 Toren folgen ihr Vanessa Schöneweiss und Natalie Burchardt, die als bisherige Torschützin vom Dienst erst spät in die Saison starten konnte. Weiter trafen Simone Riedel (5 Tore) und Jana Holla zweimal.
Überhaupt ist es eine sehr junge Mannschaft, die älteste Spielerin ist gerade 26 Jahre jung, das Durchschnittsalter liegt bei unter 21 Jahren. Das lässt auch für die Zukunft höhere Ziele anstreben, sofern die gute Stimmung mithilft, dass alle Damen dabei bleiben werden.
Wie sieht das Saisonziel aus? Das hängt sicher auch davon ab, wie das schwere Nachholspiel gegen Eintracht Duisburg vor Beginn der Rückrunde verläuft. „Wir wollen möglichst lange in der Spitzengruppe der 4 Teams, die sich vom Feld abgesetzt haben, mitmischen“ sagt Trainerin Tanja Hambloch.
Solange man vom Verletzungspech verschont bleibt, ist das Ziel in dieser Saison sicher erreichbar. Sollte tatsächlich der Aufstieg möglich sein, würde der erste Vorsitzende, Ralf Krings, als Fan der Damenmannschaft sicher einen Weg finden, um dann notwendige Verstärkungen zu ermöglichen.
Besonders stolz ist man in Linn, dass der größte Teil der Damen-Mannschaft der eigenen Jugendarbeit entstammt und einige Spielerinnen nach Gastspielen bei anderen Vereinen gerne wieder zurückkommen.
Dennoch sind neue Spielerinnen gerne willkommen. Aus dem aktuellen U-17 Mädchen-Team, das als Herbstmeister in ihrer Gruppe ohne Punktverlust mit 61:6 Toren führt, wird zur neuen Saison nur eine Spielerin hoch kommen.
Die neu gegründete zweite Damenmannschaft ist in ihrer Kreisliga-Gruppe ebenfalls nicht schlecht unterwegs. Die Mischung aus erfahrenen Spielerinnen mit jüngeren, die sich für die Erste empfehlen wollen, ist dem Verantwortlichen, Herbert Damm, gut gelungen.
GS 12-01
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Bei der Vorrunde zum FVN-Hallenpokal Gruppenzweiter hinter Brüggen
Ohne Niederlage, aber auch ohne Finalteilnahme kehrten die Linner Damen vom Hallenturnier beim TuS St. Hubert in Kempen zurück, das als Vorrundenturnier zum FVN-Hallenpokal zählte. Viele Absagen aufgrund von gesundheitlichen Problemen bzw. deren Nachwirkungen führten zu einem recht kleinen aktiven Kader.
Furios begann vor allem die Offensive im ersten Spiel gegen unseren Landesligakonkurrenten SC Grefrath. Nach knapp 2 Minuten stand es bereits 2:0 für Linn, das Endergebnis lautete gar 5:2. Da die Aufwärmphase für die Defensivabteilung wegen der massiven Schneelage extrem kurz ausgefallen war, sollte dieses Spiel auch zur Eingewöhnung in die Halle dienen. Das zweite Gruppenspiel gegen den TSF Bracht war eine klare Sache und auch Vanessa half mit cleverem Passspiel dazu bei, dass alleine Nadja 5 Tore zum 6:0-Sieg beisteuern konnte. Im nächsten Spiel ging es quasi um den Gruppensieg, denn mit dem Niederrheinligisten TuRa Brüggen standen die Damen dem Favoriten gegenüber. So fielen auch schnell 2 Tore für Brüggen, doch die Linner Damen gaben nicht auf und erkämpften sich noch ein 2:2 –Unentschieden. Nun kam es auf das jeweils letzte Gruppenspiel an. Das eine hieß Brüggen gegen Bracht, welches aber erst nach dem Spiel Linner SV gegen CSV Marathon stattfand. Und die Marathonis hatten sich gegen TuRa mit „nur“ 0:1 sehr gut verkauft. Leider verlief das Spiel dann auch anders als erhofft. Marathons Abwehr stand sehr eng bei unseren Spitzen und einer der schnellen Konter führte zu deren 1:0-Führung. Einen an ihr selbst verschuldeten 9-Meter verwandelte Vanessa sicher zum Ausgleich und sie brachte auch die grün-weißen Farben in Führung. Doch wieder eine Unachtsamkeit in der Abwehr, vielleicht der etwas härteren Gangart vom CSV geschuldet, ergab den Ausgleichstreffer. Nun drängte Linn wieder auf die Führung, denn nur ein Sieg hätte die Chancen auf die Endspielteilnahme gehalten, doch Marathon wehrte sich mit Glück und Härte. Nachdem Nicki im Vorwärtsdrang gelegt wurde, gab es zwar den Freistoß, aber weder eine Zeitstrafe gegen die Foulende, noch ein direktes Anhalten der Uhr, so dass zur Ausführung des Freistoßes ganze 7 Sekunden übrig blieben. Zu allem Unglück hatte sich Nadja mit dem schwachen Schiedsrichter angelegt und stand für diese Restspielzeit nicht mehr zur Verfügung. Mit 2:2 gab es das zweite Unentschieden und nach den ersten beiden Führungstreffern von Brüggen gegen Bracht konnte man sich Umziehen.
So vermied man ein Aufeinandertreffen mit dem Regionalligisten Fortuna Dilkrath, die ihre Gruppe mit 26:0 Toren gewannen und wahrscheinlich auch das Finale als Sieger beendet haben. Wir haben uns das Finale nicht mehr angesehen, da es für einige schon ein langer Tag in der Halle war. Immerhin hatte die U-17 vorher das Turnier des TuS St. Hubert gewonnen. Herzlichen Glückwunsch dazu!
Anzumerken ist, dass man seitens des FVN darauf achten sollte, auch Schiedsrichter einzusetzen, die sich mal mit den Hallenregeln vertraut gemacht haben und es nicht als lästige Pflichtaufgabe ansehen, ein paar Damenspiele zu pfeifen. Da hat Herr Stefes noch die bessere Leistung abgegeben.
Zum Einsatz kamen: Tanja, Nicki, Elly, Tini, Nadja, Vanessa, Lara. Reserve: Isabel, Jana, Jenny.
Tore: Vanessa 6, Nadja 8, Elly 1
GS-19-12
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Sehr guter zweiter Platz beim Hallenturnier des FSC M`Gladbach 11.12.10
Erst im 7-Meter-Schiessen mussten sich die Linner Damen im Finale gegen den CfR Links aus Düsseldorf geschlagen geben. Nach Spielende stand es 1:1, bis die Spitzenreiter der Landesliga Gruppe 3 das glücklichere Ende für sich behalten haben.
Als Trost blieb für die beste Torschützin mit 9 Toren, Vanessa Schöneweiß, die Trophäe für die beste Spielerin des gut besetzten Turniers.
Der Linner SV trat mit zwei Teams bei dem FSC-Advents-Cup in MG-Hardt an, wobei die Gruppeneinteilung es zuließ, dass in der vom Papier her schwächeren Gruppe (je 5 Teams) die nominell stärkere Mannschaft als LSV2 eingesetzt wurde.
Mit einem Paukenschlag begann LSV1 ihre Spiele, als sie dem frisch gebackenen Mönchengladbacher Kreispokalsieger, Niederrheinligist FSC MG, ein 1:1 abtrotzten. Unglücklich die folgende Niederlage gegen SV Rosellen, da wäre mehr drin gewesen. Somit waren die Chancen auf ein Weiterkommen stark gesunken. Dem Sieg gegen Concordia Haaren folgte die erwartete Niederlage gegen CFR Links, die mit ihrer Star-Spielerin Virpi John diese Gruppe klar beherrschten. Doch die junge Truppe, angeführt von der kampfstarken Tini, die komplett durchspielte, zeigte eine disziplinierte Vorstellung. Am Ende stand in der Gesamtwertung ein 7. Platz von 10 Teilnehmern. Die Tore für LSV1 erzielten Lara, Hülya, sowie zweimal Nati, die erst in den beiden letzten Spielen zum Einsatz kam. Leider verletzte sich Saskia in der letzten Minute bei einem Zusammenprall mit einer CfR-Spielerin am Knie, so dass sie direkt in die Klinik gefahren wurde. Eingesetzt wurden Isabel, Tini, Saskia, Lara, Hülya, Yvonne und Nati.
Anders verlief die Vorrunde für das LSV2-Team, das allerdings auch mit der Zielsetzung Finale ins Turnier ging. Vanessa und Nadja waren in Spiellaune und zauberten die Gegner zum Teil schwindlig. Nach dem 5:0-Auftaktsieg gegen FSC2, als Vany bereits 4 Tore erzielte, überraschten die DJK Flingern, die mit diszipliniertem Spiel ein torloses 0:0 erkämpften. Chancen waren allerdings schon da, doch die später als beste Torhüterin des Turniers ausgezeichnete Keeperin ließ Nadja und Vanessa schier verzweifeln. Gegen SC Hardt (3:0) und den FFC Düsseldorf (5:0) war wieder alles in der Spur. Nadja gelangen dabei sogar zwei Kopfballtreffer. Mit Vivien durfte sich gegen den FFC sogar eine dritte Torschützin feiern lassen. Nicki trieb immer wieder den Ball nach vorne, und die variable Abwehr, ob mit Vivien, Sabrina oder Elly ließ bis dahin nichts anbrennen. 13:0 Tore, klarer Gruppensieg für den LSV2. Im kurzfristig eingeschobenen Halbfinale gegen den Zweiten der Gruppe 1, FSC MG1, musste die sichere Tanja dann erstmals hinter sich greifen. 2 x Vanessa und Nadja sorgten für den 3:2-Sieg, der endlich den Finaleinzug bedeutete.
Ein ausgezeichnetes Endspiel der beiden spielstärksten Mannschaften des Turniers konnte die Zuschauer begeistern. Zwar konnte CfR in Führung gehen, doch die Antwort gab wiederum Vanessa mit ihrem 9. Turniertor. So stand es dann auch nach den 10 Minuten, was eben das 7-Meter-Schiessen zur Folge hatte. Ende siehe oben. Vanessa und Nadja trafen sicher, Simones Schuß wurde leider abgewehrt. Tanja war chancenlos gegen die sicheren CfR-Schützinnen. Eingesetzt: Tanja, Nicki, Elly, Vivien, Nadja, Vanessa, Sabrina, Simone.
Tore: Vanessa 9, Nadja 7, Vivien 1
GS-12-12
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Adventskranz mit 4 Tore-Kerzen von Nadja beim 5:0 Sieg in Dülken 28.11.10
Nach einer guten ersten Halbzeit mit Hattrick verflachte das Spiel nach der Pause
Wieder forderten Blessuren, Krankheit und ausgerissene Weisheitszähne Trainerin Tanja zu einigen Wechseln in der Startaufstellung. Für die leicht verletzte Elly ergänzte Nadine wieder die Viererkette und die Position auf der linken Offensivseite nahm anstelle der durch Grippe geschwächten Lara und der zahnoperierten Simone erstmals Vivien ein. Da auch Sonja wegen der Zahnprobleme pausieren musste, nahmen auf der Auswechselbank nur Jessica und Ersatz-Torwart Isabel Platz. Die erwartete Spielabsage traf nicht ein, man konnte sogar auf dem Rasenplatz antreten, der unter der leichten Schneedecke überraschend gut zu bespielen war.
Dennoch hatten beide Mannschaften zu Beginn mehr Probleme mit den ungewohnten Platzverhältnissen und der Balleigenschaften als mit dem Gegner. In der zweiten Minute bereits die erste Schrecksekunde, als Natalie beim Aufkommen nach einem Kopfball mit dem Fuß umknickte und kurzzeitig behandelt werden musste. Zur Beruhigung von Tanja und der Mannschaft konnte sie nach zwei Minuten Pause aber wieder mitwirken. In der 5. Minute schickte Nicki über die linke Aussenbahn Vivien auf die Reise. Der Querpass prallte von Spielerin zu Spielerin bis er vor den Füßen von Vanessa landete, deren spontaner Schuss aber über das Tor flog. Eine Minute später schon die Führung für die Gäste durch …? Ja, durch Nadja, die sich heute vorgenommen hatte, nicht so viele Versuche bis zum ersten Treffer zu benötigen. Die Vorarbeit erledigte Jana, die von ihrer rechten Seite einen Schuss aufs Tor



versuchte, den Abpraller konnte Nadja mit links flach an der Torhüterin vorbei zum 1:0 verwandeln. Nun folgte eine Phase, in der die Linner Damen es versäumten, den Ball gut laufen zu lassen und in den eigenen Reihen zu halten. Zwar verzog Vanessa aus ca. 18 Metern über das Tor, doch nach 25 Minuten hatte auch der DFC seine erste Möglichkeit, als Maren Schießl den Ball neben das Tor schickte. Nachdem Nicki das rote Leder im Mittelfeld eroberte und Nati ins Spiel brachte, sah diese Nadja sich frei laufen, die wieder schön an der Torhüterin vorbei ins lange Eck zum 2:0 traf. Kurz danach prüfte Vivien mit einem trockenen Schuss Heike Hechel im DFC-Tor, doch sie konnte sicher halten. Immer wieder wurden die Dülkener Stürmerinnen ins Abseits gestellt, doch einmal konnte sich die Nr.12 wieder durchsetzen, aber wieder daneben. 41. Minute: Nadja erobert den Ball, setzt Jana clever ein, doch auch sie zielte knapp daneben. Besser machte es die spielfreudige Nadja in der 43. Minute nach Vorarbeit von Vivien, die zunächst quer auf Nati legte. Das Passspiel zu Nadja funktionierte und sie traf zum Dritten! Fast noch das vierte Tor vor der Halbzeit nach einem Abschlag von Tanja über Jana, die rechts Nadja schickte. Querpass zur mitgelaufenen Nati, doch sie geriet in Rücklage und jagte den Ball in die Wolken. Halbzeitstand nach einem für die Bodenverhältnisse recht guten Spiel 3:0 für den Linner SV.
Was im Pausentee so richtig drin war, wissen wir nicht, aber Zielwasser war es mit Sicherheit nicht. Chancen waren ausreichend da, um mehr für das Torverhältnis und die Mannschaftskasse zu tun. Jana und Nadja im Doppelpass, über Vanessa zu Vivien – über das Tor. Chance Jana – vom Torwart gehalten mit Fußabwehr. Zusammenspiel Vany und Nadja – neben das Tor. Dazwischen ein Laufduell zwischen Geburtstagskind Sabrina und der eingewechselten Lisa Jansen, Tanja passt gut auf und wirft sich auf den Ball. Dann wieder Nati, eingesetzt von Vivien, 1 gegen 1, doch Heike Hechel klärt zur Ecke. Nun zeigte sich Dülken kämpferisch. Immer wieder angetrieben von der erfahrenen Jeannette Ruhm wollten sie wenigstens den Ehrentreffer



erzwingen. Doch die „Zu-Null“-Abwehr hielt stand und Tanja war da, wenn es nötig war. Dann kam Natis Zeit. Ecke von Nadja getreten, von einer Abwehrspielerin kommt das Leder zu Nati, der Volleyschuss neben das Tor. (82.) Nadja über rechts mit dem Ball am Fuß, flankt quer zu Nati, wieder lenkt die Torhüterin zur Ecke. (83.) Im dritten Versuch klappt es dann endlich. Kurze Ecke von Jana mit Vany, sie schiebt von der Strafraumlinie flach auf Nati und aus der Drehung ins lange Eck zum Spielstand von 4:0. (85.) Inzwischen wurde Jessica für Tini eingewechselt und Isabel wurde für ihre Geduld auf der Bank mit ihrem ersten Einsatz in der Landesliga belohnt und kam in der 88. Minute für Tanja ins Tor. Zwei Ballberührungen gestattete die Abwehr ihr noch. Als Nicki kurz vor dem Ende auf dem Boden liegen blieb, schickt Vany einen Pass auf Vivien, die aber an der Abwehr hängen blieb, doch den Abpraller schnappte sich wieder Nadja, lief ein paar Schritte und zog wieder das lange Eck zum Torschuss vor. Ihr viertes Tor in diesem Spiel zum 5:0 bedeutete gleichzeitig den Endstand.
Eine konzentriertere zweite Halbzeit hätte den ersten Adventssonntag noch schöner gemacht, doch der Sieg zählt und nach dem überraschenden Unentschieden von Grefrath nimmt Linn Platz 2 ein. Das Spitzenspiel findet kommenden Sonntag in Linn statt gegen Eintracht Duisburg, die nach ihrem Nachholspiel wohl wieder die Tabellenführung übernehmen werden – außer Linn kann sie schlagen.
Aufstellung: Tanja, Tini, Nadine, Sabrina, Saskia, Nicki, Nadja, Jana, Vivien, Natalie, Vanessa.
Einwechslungen: Jessica für Tini (75.), Isabel für Tanja (88.)
Torfolge: 1:0 Nadja (6.). 2:0 Nadja (27.), 3:0 Nadja (43.), 4:0 Nati (85.), 5:0 Nadja (90.)
28-11-GS
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Nadja sichert mit ihren 15. Tor den vierten Zu-Null-Sieg in Folge 14.11.10
1:0 Sieg gegen den SV 1910 Mönchengladbach – Hauptsache gewonnen!
Gegenüber dem Auswärtssieg der Vorwoche musste Trainerin Tanja die Mannschaft auf einer Position verändern. Die angeschlagene Nicki wurde vorerst geschont, die wiedergenesene Nadine rückte dafür wieder in die Startformation. Mit den beiden Spitzen Nati und Vanessa sollte von Beginn an wieder Druck auf die Gäste ausgeübt werden. Für die starken Regenfälle der letzten Tage war der Platz erstaulich gut zu bespielen. Nur der kurz nach Spielbeginn wieder einsetzende leichte Dauerregen sorgte für unangenehmere Platzverhältnisse.
Am Anfang ein gegenseitiges Abtasten beider Mannschaften, bevor sich der Gastgeber leichte Vorteile verschaffte. Die erste Chance war in der 14. Minute notiert, als nach einer Ecke im zweiten Versuch Vanessa einen Kopfball aufs Tor setzte, der wieder zur Ecke abgewehrt wurde. Nun begann die Phase, in der alleine Nadja bereits das Spiel hätte entscheiden können. 17. Minute: Nadine schickt Nadja auf die Reise, sie will über die Torhüterin lupfen, der Schuss geht über das Tor. 18. Minute: Nati bedient Nadja, doch sie zielt knapp neben das Tor. 22. Minute: Jana spielt Nadja geschickt in den Lauf, aber sie verzieht links neben das Tor. Nach 25 Minuten stehen die Lürriper erstmals vor dem Linner Tor, doch auch sie verziehen den Schuss. Nach einem Freistoß durch Jana (Vanessa wurde gefoult), kommt Nadja mit dem Kopf an den Ball, kann ihn aber nicht kontrolliert aufs Tor bringen. Zwei Zeigerumdrehungen später



ein Einwurf von Tini auf Nadja, schöne Flanke vors Tor, doch Nati kommt zwischen zwei Abwehrspielerinnen nicht an den Ball. Die folgende Ecke bringt (wieder) nichts ein. Dann in der 36. Minute darf sich Tanja auszeichnen und einen Vorstoß der Gäste sicher abfangen. Direkt im Gegenzug haderten die Linner Damen mit dem Schiedsrichter, der ein vermeintliches Foul an Vanessa im Strafraum nicht ahndete. Über einen Strafstoß gegen sich hätten sich die 1910-er nicht beschweren dürfen. Die letzten beiden Chancen gehörten den Gästen, die sich immer wieder aus der Defensive befreiten und zunächst an Tanja scheiterten, danach klärte Tini. Auch die Eckstösse der Gäste konnten heute keine Gefahr für das LSV-Tor bedeuten. Mit 0:0 wurden die Seiten gewechselt, nach den vergebenen Möglichkeiten schmeichelhaft für die Gäste.
Personell unverändert ging es weiter und der SV MG schickte nach 2 Minuten einen Warnschuss über Tanja`s Tor. Nun zeigte die Heimmannschaft ab und zu brauchbare Kombinationen, die ansonsten heute nicht unbedingt die Stärke waren. Nach abgewehrtem Angriff bediente Saskia Vanessa, die sofort Simone auf der linken Aussenbahn schickte, um Meter zu machen. Am Sechzehner legte sie wieder zurück zu Vanessa, die gleich abzog, aber auch neben das Tor traf. In der 60. Minute endlich das erwartete 1:0. Ausgangspunkt war Tanja, die einen langen Abschlag auf Natalie brachte. Nati behauptete den Ball gegen ihre Abwehrspielerin, legte im richtigen Moment clever quer zu Nadja, die sich diese Chance nicht nehmen liess und mit ihrem linken Fuß



die Torhüterin überwand. Bereits ihr 15. Saisontreffer und schon das 50. Tor für den LSV in der laufenden Saison. Ein Freistoß, wieder von Jana getreten, fand zwar am Fünfmeterraum Nadja und Nati, aber auch zwei Defensivkräfte, die klären konnten. Nochmal eine Möglichkeit für Nati, die an der Keeperin scheiterte, beendete die Druckphase von 20 Minuten in der zweiten Hälfte. Der Pass kam von Simone, die nach dem Wechsel mehr Ballbesitz verzeichnete als vorher. Immer wieder versuchen die Gäste, angetrieben durch die starke Anna Harrison (Nr.23), doch die Linner Abwehr steht größtenteils gut und hat auch das Quentchen Glück auf seiner Seite. Dann nochmal ein gut laufender Spielzug, als Saskia den Ball erobert, dieser über Vanessa zu Simone kommt, die ablegt auf Nadja. Von ganz links aussen passt sie quer, doch bevor Nati das Leder erreicht, ist die Torhüterin dran. Die inzwischen eingewechselte Nicki jagt einen Fernschuss in der 78. Minute knapp über das Tor. Dann nochmal ein Aufreger in der Abwehr, als auf Abseits gespielt wird, was der SR anders sieht, aber Tanja lenkt sicher zur Ecke. Somit schaukelt Linn die knappe Führung über die Zeit. Hauptsache gewonnen!
Zufrieden macht heute nur das Ergebnis, nicht das Spiel, denn vieles was in den vergangenen Wochen gut funktioniert hat, klappte heute gar nicht. Probleme im Passspiel, bei den Laufwegen und hin und wieder beim Stellungsspiel hätte ein konsequenterer Gegner durchaus ausnutzen können. Unermüdlich die Torschützin Nadja, einziges Manko ist die Chancenverwertung. Das vierte Zu-Null-Spiel in Folge spricht für die Abwehr, die in der jungen Tanja einen starken Rückhalt hat. Allerdings auch da einige Unsicherheiten, die mit Glück und Geschick keine negativen Auswirkungen hatten.
Nach einer Woche Pause trifft der LSV auf die Damen des Duelkener FC, die eine sehr unglückliche Saison bisher abliefern und sich sicher mit aller Kraft gegen eine erneute Niederlage stemmen werden. Wach sein heißt die Devise, denn der Anstoß ist bereits um 10h30 in Dülken.
Aufstellung: Tanja, Tini, Elly, Sabrina, Saskia, Nadine, Nadja, Jana, Simone, Natalie, Vanessa.
Einwechslungen: Nicki für Nadine (64.), Lara für Vanessa (80.), Sonja für Natalie (90.)
Torfolge: 1:0 Nadja (60.)
14-11 G.S.
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Linner Damen bringen aus Holzheim 6:0-Pflichtsieg mit 07.11.10
Nach einer tollen ersten Halbzeit flachte das Spiel stark ab. Torfolge: Na-Na-Na Va-Na-Na*
Eine ungewohnte Anstoßzeit um 14h30 in Holzheim und Tanja musste wieder zwei Umstellungen in der Mannschaft vornehmen. Lara sollte die U17 bei der Hallenkreismeisterschaft verstärken und Nadine hatte sich krank gemeldet. Dafür rückten Tini und Simone wieder in die Startformation.
Bei kühler Herbsttemperatur begannen die Gäste recht forsch und zeigten von Beginn an, wo der Unterschied von der Tabellenspitze zum unteren Drittel zu sehen ist. Den ersten Schuss platzierte die wieder gut aufgelegte Spielführerin Nadja nach Tinis Einwurf und zwang die SG-Torhüterin zu einer schönen Parade. Die daraus resultierende Ecke endete kurios. Zwischen Freund und Feind hindurch trudelte der Ball, von Nati getreten zum 1:0 ins Netz. Im Interview nach dem Spiel sagte sie aus, dass das genau so gewollt war. Der Jubel in der 8. Minute setzte erst mit Verzögerung ein, da man zuerst den Eindruck hatte, der Ball sei neben dem Tor ins Aus gerollt. Die frühe Führung passte den Holzheimerinnen gar nicht, doch sie sahen sich gleich den nächsten Angriffen aus Linn gegenüber. Vanessa marschierte auf der linken Seite mit dem Ball auf und davon bis an die Grundlinie, passte clever zurück in die Mitte, wo sich Nadja herzlich bedankte und zum 2:0 einschoss. (10.Min) Langsam befreite sich die Heimmannschaft und zeigte sich in der Nähe des Gästetors. Nach einer Viertelstunde wurde Tanja geprüft, konnte aber schön zur Ecke lenken. Auch ein indirekter Freistoß im Strafraum wurde kurz darauf



gefährlich, doch mit vereinten Kräften brachten Tini und Tanja den Ball weg von der Torlinie. Dann ging die Spielrichtung wieder auf das SGH-Tor. Schnelle Ballpassagen brachten unsere Stürmerinnen mehrfach in gute Schussposition. Mit drei Spielzügen kam man aus der Abwehr heraus von Tini über Nadja zu Simone, doch wieder klärte der Torwart zur Ecke. Eine knappe halbe Stunde war gespielt, als der Ball wieder ausgehend von Tini über Nati zu Nadja kam. Sie zögerte nicht lange, sah die Torhüterin zu weit vor ihrem Tor und schoss schön über diese hinweg ins Tor zum 3:0. Nach einer Ecke der SGH angelte sich Nadja den Ball, schickte Simone auf der linken Seite, diese legte im Strafraum ab auf Vanessa und mit einem satten 12-Meter Schuß fiel das 4:0, gleichzeitig der Halbzeitstand. Kurz vor dem Pausenpfiff verletzte sich Nicki im Zweikampf am Knöchel und musste die zweite Hälfte als Zuschauerin erleben.
Sonja übernahm nach dem Wechsel Nicki`s Position und machte ein ordentliches Spiel im Mittelfeld. Noch vor der ersten Zeigerumdrehung hätte es schon 5:0 stehen können, denn nach einem Einwurf in der gegnerischen Hälfte bediente Vanessa Nadja, die den Ball vor dem fast leeren Tor aber nicht erwischte. Nun setzte Holzheim auf die Schnelligkeit ihrer Stürmerinnen und spielte häufig steil, so dass unsere Abwehrspielerinnen mehr Arbeit bekamen. Auch Torhüterin Tanja musste mehrfach eingreifen, hatte aber keine Probleme mit den Torschüssen. Die 57. Minute: Vanessa passt diagonal zu Nadja, sie läuft ein paar Schritte in den Sechzehner und erzielt mit dem linken Fuß ihr 14. Saisontor. Jetzt stand es endlich 5:0. Nun geriet etwas Sand ins Getriebe



der Spielzüge vom LSV. Meist wurde versucht, durch die Mitte zum Erfolg zu kommen, viele Pässe kamen nicht an und dadurch versäumte man, etwas mehr für das Torverhältnis zu tun. Holzheim hatte sich zwei gute Möglichkeiten erarbeitet, als die Linner Abwehr nicht ganz konzentriert zu Werke ging. Doch wieder konnte Tanja ihren Kasten sauber halten und zu Null spielen. Eine weitere Chance für Nadja nach Vorarbeit durch Sonja, doch knapp neben das Tor. Ein schöner Schuss von Sonja wurde von der Torhüterin an die Latte gelenkt. In der 70. Minute endlich wieder Grund zu Jubeln. Nadja brachte eine weite Flanke von rechts in die Mitte, wo sich Nati lang machte und gegen die Laufrichtung der Keeperin ins kurze Toreck verwandeln konnte. 6:0. Anerkennenswert der unermüdliche Einsatz der SGH-Spielerinnen, die sich trotz der Überlegenheit der Gäste nicht aufgaben und ein faires Spiel ablieferten. Für die letzten 10 Minuten brachte Tanja wieder Jenny ins Spiel und auch Yvonne durfte ihr Pflichtspieldebut feiern. Alles in Allem ein weiterer Erfolg, um oben mitzuspielen, wenn auch bei konzentriertem Durchspi
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